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LOVEISMORE Forum > Meine Story > Meine Story > Meine Sexsucht ruiniert unsere Liebe !!
Meine Sexsucht ruiniert unsere Liebe !!
 Moderiert von: pipo  
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VerfasserBericht
Postfuchs6
Member
 

Eingegeben am: 9 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 2
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 10 Jul 2010 11:09
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Hallo !

Ich bin 43 Jahre männlich und eigentlich jetzt erst draufgekommen das mich
die Sexsucht total inne hat . Ich würde sogar meinen das  der Teufel in mir
steckt . Ich muss  pausenlos SB machen habe aber eine 11 Jährige Beziehung doe sehr Harmonisch und Familär verläuft ..
Das meine Freundin so alle 3-4 Tage mit mir schlafen will zerdrückt mich da meine Sucht viel viel Stärker ist. Durch meinen Jahrelangen Sex-Konsum im Internet und
DVD`s usw habe ich leider eine andere Vorstellung von der Häufigkeit . Vor einer Woche habe ich eine künstliche Vagina bekommen von meiner Freundin und meine Sexsucht wurde noch schlimmer......
ICH WILL LOSKOMMEN VON DEM UNNÖTIGEN SEXKONSUM !!!!

So jetzt mache ich seit 2 Tagen keine SB mehr und ich fühle mich ganz leer .
Ich liebe meine Freundin über alles und möchte ihr keinen Sex Druck mehr machen
und versuche daher meine Geilheit zu drosseln . Ob das funktioniert weis ich net .
Sonst muss ich fachliche Hilfe suchen ..

Meine Freundin findet es normal das wir 2 mal die Woche miteinander schlafen
aber mir ist es zu wenig mir fehlt was ihr nicht :(:(:(

                                  Bin für jede Meinung dankbar !!
 
                                                                              Fritz

Franky
Member
 

Eingegeben am: 23 Apr 2010
Herkunft:  
Berichte: 97
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 16 Jul 2010 07:21
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Der Druck und seine Folgen!

Wie wäre es wenn Du vom Sex auf Alkohol umsteigen würdest?

In Dir lebt der Satan, das tut er in jedem Menschen. Ausgenommen den Co-Abhängigen, da lebt der Satan nur im Partner ;-)

Jesus hat den Satan in der Wüste besiegt, das wird wohl niemand von uns schaffen. Als Kind jedoch habe ich im Kasperltheater gelernt, das es auch der Kaspar mit dem Satan aufnehmen kann.

Der Satan gibt DIR einen Befehl, und Du haust ihm mit der Klatsche EINES in die Fresse.

Ein Problem ist dann gar kein so schlimmes Problem mehr, wenn ich wüsste was der Satan in mir für ein Spiel spielt? Was will er denn???

 
Im Jahr 1998 saß ich zum ersten Male bei einem Psychotherapeuten, wie er mich fragte was ich denn für ein Problem hätte, sagte ich zu ihm :" In mir wohnt der Satan, und der Satan möchte das ich Frauen vergewaltige und misshandle. Ich würde mir diesen delikaten Spass ja gerne gönnen, aber weil Jesus mein Chef ist, darf ich mir diesen Spass nicht gönnen!"

Der Vizemessias glotzte wie eine Klosterfrau, die zum ersten Male eine Hardcoreporno sieht. Da sitzt jemand da, und erzählt ohne Scham und Reue das er von Satan besessen ist!"

Ein Problem ist gar kein schlimmes Problem mehr, wenn ich Jesus als Herrn habe, und ein Gehirn habe, das logisch denken kann. Diese Logik findet sich in den 10 Geboten und der Lehre Jesus wieder. Kann ich als Frauenhasser zu einem Frauenlieber werden. Eine schwierige Aufgabe, denn wer das Weib kennt, weiß ja das sie ebenfalls vom Satan besessen ist, und noch viel schlimmer als die sexgeilen Männer.

Franky

Letzte Änderung am 16 Jul 2010 08:14 von Franky

Milan
Member
 

Eingegeben am: 15 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 9
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 16 Jul 2010 20:40
 Nennen  Antworten 
Hallo Fritz,

dein Bericht hat meine Frau angerührt, daß sie mir sagte, daß ich dir unbedingt schreiben soll.

Denn du leidest.
Auch ich habe gelitten.
Ich war voll drauf gewesen. Ich muß dir nicht sagen welche Auswirkungen das hat. Ich war am Ende so fertig gewesen, daß ich geglaubt hatte, von Satan besessen zu sein. Mein Haus, mein Büro, meine Partnerin, - alles war weg!
Ich hatte immer wieder gekämpft. Und jeden dieser Kämpfe hatte ich verloren.  Den einen nach einem Tag, den anderen dann eben nach 5 Tagen oder einer Woche, und das war schon ein beachtlicher Erfolg gewesen. Mein Leben hatte aus Kampf und Enttäuschung und Scham bestanden. Und immer wieder dieses schlechte Gewissen für mein Versagen.

Ich habe meinen Weg aus dieser Knechtschaft gefunden.

Dieser Weg bestand in einem sehr langen Prozess der Erkenntnis. Ich habe während dieser Zeit herausgefunden wer ich selbst bin, und habe dann die Gründe erkannt, weshalb ich mich in diese Sucht geflüchtet hatte. In dem Augenblick hatte ich mich gefühlt wie Jöhosua, der vor dem Engel des Herrn gestanden war, der gesagt hatte, man solle die Kotverdreckten Gewänder dieses Mannes wegnehmen und ihm neue geben, und der den Satan zurechtwies und ihm sagte: "... dieser Mann ist ein aus dem Feuer geretteter Schürstock ... " (Sacharja3)

Ja, genauso hatte ich mich gefühlt, Satan konnte mich nicht mehr anklagen ....
Das war der Augenblick, in dem ich mich meiner Befreiung bewußt wurde. Meine Frau sagte mir, ich sei vorher immer gedrückt gewesen, aber seit jener Stunde sei ich wie ausgewechselt und irgendwie 20 cm größer erschienen.

Zweieinhalb Jahre der Erforschung und des Lernens innerhalb eines Berichtes verständlich darzulegen ist unmöglich. Also gilt es, ein Fazit zu schreiben.

Die wichtigste Erkenntnis, die mich endgültig befreit hat, war, daß der Wunsch nach diesen Obszönitäten nicht aus mir selbst heraus gekommen war. Ich war nicht dieser pervertierte Lustmolch, als der ich mich mehr und mehr gesehen hatte. Nein, eigentlich war es mein Wunsch nach Liebe gewesen, der mich dahin getrieben hatte. Mein Wunsch, eine Frau zu lieben, und von einer Frau geliebt zu werden. Mein Wunsch, eine Frau zu beherrschen, ein Frau zu besitzen, - ein Fleisch zu werden mit einer Frau.
Ich wollte einer Frau doch nichts Böses tun, sondern es war mein tiefster Wunsch, einfach Mann sein zu dürfen, und eine Frau zu besitzen, - und daß diese Frau sich auch gerne von mir besitzen läßt.
Das, was mich ins Internet getrieben hatte waren also keine bösen perversen Dinge gewesen, sondern mein natürliches Verlangen, eine Frau zu lieben und von Ihr geliebt zu werden. Das ist in unserer heutigen Zeit ein großes Problem. Frauen wollen zwar geliebt werden, aber sie wollen auf keinen Fall besessen werden. Oder gar dem Mann sagen: "Mach mit mir was du willst, ich bin glücklich wenn es dir gefällt. " Aber genau so eine Frau hatte ich mir immer gewünscht.  Und natürlich sollte sie auch über meinen Leib herrschen, so wie ich über ihren.

Ich habe jetzt eine Frau, die sich mir unterordnet, und dadurch konnte ich die Liebe erkennen. Jetzt  auf einmal war mir aufgefallen, daß ich ein falsches Bild von der Liebe gehabt hatte. Dadurch hatte ich bei den falschen Frauen nach Liebe gesucht. Bei den Frauen, die nicht fähig gewesen waren, überhaupt jemandem Liebe zu geben. Ich hatte mich bis vor 3 Jahren glücklich geschätzt, die beste Mutter der Welt zu haben.  Jetzt aber weiß ich, daß sie unfähig war, ihre Kinder zu lieben, und der Blickwinkel ihres Lebens vollkommen auf das "Außen" gerichtet ist. "Was werden die Leute sagen" ist ihr Lebensmotto. Sie ist allgemein hochgeschätzt, teilt die Kommunion aus, und jedem backt sie gerne einen Kuchen. Das tut sie aber nicht weil sie den Anderen etwas Gutes tun möchte, sondern weil sie süchtig ist nach der Anerkennung der Umwelt; - vielleicht versucht sie damit eine innere Leere zu überspielen. Das, was ich für Liebe gehalten hatte, war nichts als Egoismus gewesen, der Egoismus ein gut funktionierendes System aufzubauen, in dem alle funktionieren und alles nach dem Willen und zum Wohl der Frau organisiert ist.
In diesem System war ich aufgewachsen, meine Mutter war die Überlastete und Bedauernswerte und mein Vater der Böse. Meine Mutter tat mir leid, aber ich war ein kleiner Junge. Ich liebte und vergötterte meine Mutter, die mich ja so liebte und sich immer für uns Kinder aufopfern mußte, - wie sie uns immer wieder vorjammerte. Ich wollte auf keinen Fall so ein "böser" Mann werden wie mein Vater. Die anderen Männer waren ja auch irgendwie so "böse" wie mein Vater, und die anderen Frauen waren ähnlich gut wie meine Mutter. So war mein Weltbild. Frauen sind gut, Männer sind böse. Von da an war jede Frau potenziell lieb, zumindest so lieb wie meine Mutter. Wenn sie also lachte wie meine Mutter, dann war sie lieb. Das war mein Kriterium gewesen. Denn mein kleines Hirn konnte keine anderen besonderen Kriterien für Liebe finden. Meine Mutter gab mir zu essen und zu trinken, aber das gab sie allen, auch meinem Vater, das konnte also nicht der Ausdruck von Liebe sein. Sie hat nie mit mir geknuddelt, - das hat sie aber auch nicht mit meinem Vater gemacht, also wieder kein Kriterium. Also stand für mich fest, daß alle Frauen gut sein mußten,  denn sie taten ja nichts anderes als meine Mutter, und alle Männer waren "böse", weil mein Vater "böse" war, und auch er tat nichts anderes als alle anderen Männer. Ich aber war ein Mann. Und durfte auf keinen Fall so "böse" werden wie mein Vater.  Ich konnte also kein Mann werden, denn richtige Männer sind böse, und das was sie wollen ist böse. Also habe ich mich innerlich ganz klein gemacht und mich in eine Traumwelt geflüchtet. Und als ich dann in die Pubertät kam, dann habe ich mir meine Traumwelt mit meinen Traumfrauen erträumt. In meiner Traumwelt durfte ich Mann sein, denn ich wußte ja, daß ich nicht böse war. Aber in der realen Welt war ich in dem Dilemma, daß ich meine Wünsche als Mann nicht äußern durfte, denn Männer waren ja böse, und so waren auch die Wünsche böse, die ein Mann hat. Meine Wünsche als Mann durfte ich in der realen Welt nicht äußern, denn sie waren potenziell böse. In meiner Traumwelt durfte ich meine Wünsche als Mann äußern, denn in meiner Traumwelt war ich die riesengroße Ausnahme in der Welt, der wahre und gute Held,  lieb und bescheiden. Und immer hilfsbereit, so wie man sich eben sieht.

Das entwickelte sich dann weiter, ich heiratete, - eine immer ganz lieb lächelnde Frau, und nach der Scheidung hatte ich eine andere lieb lächelnde Partnerin, denn ich hatte mich scheiden lassen, weil ich irgendetwas nicht richtig gemacht hatte. Ich wußte zwar nicht was, aber an mir mußte es ja liegen, denn meine Frau hatte auch immer gejammert, daß ich so böse zu ihr sei, und meine Kinder hatten das wohl auch mitbekommen.
Auf einmal stand ich da mit der Erkenntnis, im wahren Leben ein Versager und in meinem Inneren ein pervertierter Lüstling zu sein. Ich hatte Gefallen gefunden an Szenen in den Frauen beherrscht und gequält wurden, und das wurde immer krasser und krasser. Das war nicht ich, aber es kam doch aus mir, oder etwas in mir schien Macht über mich zu haben. Ich war traurig, mutlos, schämte mich.
Und jetzt noch einmal die wichtigste Erkenntnis, die mich dann endgültig von diesem albtraumhaften Gedanken befreit hat:
Dieses Verlangen war nichts weiter gewesen als der Wunsch eines kleine Jungen, endlich geliebt zu werden. Endlich eine Frau zu haben, bei der ich jener Held sein konnte, der ich in meinem Innern doch schon immer gewesen war.
Nichts Krankes hatte mich da rein getrieben, sondern meine Suche nach Liebe an den falschen Stellen. Im Augenblick dieser Erkenntnis war ich sprachlos bewegt, - ich durfte wieder ich sein, - ich war nicht der, für den ich mich gehalten hatte, - und schon gar nicht besessen.
Nein, Satan spielt uns vor, daß er Macht über uns habe, daß er machen könne was er wolle. Seine Macht ist die Macht der Lüge.
Was wir dem entgegenstellen können ist unsere Fähigkeit zur Erkenntnis. Dann können wir über uns selbst herrschen, und der Fürst dieser Welt herrscht nicht mehr über uns.

Ich hätte nie für möglich gehalten, wieder ein normales Leben führen zu können. Mehr sogar, ich beginne jetzt eine völlig neue Sexualität und Sinnlichkeit zu entdecken, in der ich mich meiner Frau vollkommen öffnen kann, in der ich alles von meiner Frau verlangen kann, in der sie mir alles jederzeit gibt, und ich ihr alles ebenso jederzeit gebe. Ich bin der glücklichste Mann der Welt, ich habe die Frau gefunden die mich liebt. Und diesmal wirklich.

Vielleicht kann dir dieser Bericht weiterhelfen, vielleicht erkennst du dich an der einen oder anderen Stelle wieder. Ich hatte alle Kämpfe verloren, solange ich kämpfen mußte war ich verloren. So, wie wir durch Erkenntnis Gottes das ewige Leben erringen (Joh17,3), können wir uns aus dem Netz der Lüge Satans lösen durch Erkenntnis über uns.

roter Milan

Letzte Änderung am 16 Jul 2010 20:55 von Milan

Franky
Member
 

Eingegeben am: 23 Apr 2010
Herkunft:  
Berichte: 97
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 17 Jul 2010 09:58
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Ich habe meinen Weg aus dieser Knechtschaft gefunden.

Dieser Weg bestand in einem sehr langen Prozess der Erkenntnis. Ich habe während dieser Zeit herausgefunden wer ich selbst bin, und habe dann die Gründe erkannt, weshalb ich mich in diese Sucht geflüchtet hatte. In dem Augenblick hatte ich mich gefühlt wie Jöhosua, der vor dem Engel des Herrn gestanden war, der gesagt hatte, man solle die Kotverdreckten Gewänder dieses Mannes wegnehmen und ihm neue geben, und der den Satan zurechtwies und ihm sagte: "... dieser Mann ist ein aus dem Feuer geretteter Schürstock ... " (Sacharja3)


Vorgestern sah ich eine Sendung über Sexualstraftäter. Die Psychiaterin welche den Fritzl aus Österreich analysiert hat, war auch dabei. Die Seele und die Sünde. Kann man Sexualstraftäter überhaupt therapieren, darum ging es in dieser Sendung.

Sind Psychologen und Neurologen nur die Trittbrettfahrer des Wahnsinns? Interessieren sie sich so sehr für den Wahnsinn, weil sie eben selber wahnsinnig sind? Was ist das, wenn ein Mensch vom Satan besessen ist? Damit wird sich die Wissenschaft noch lange beschäftigen, und es werden noch viele Theorien kommen.

Dabei hat doch Jesus die Antworten schon lange gegeben

Milan
Member
 

Eingegeben am: 15 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 9
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 17 Jul 2010 12:07
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Ja, er sagte der Frau am Brunnen, daß er ihr lebendiges Wasser geben könne. Und auf ihre Bitte, ihr von diesem Wasser zu geben, gab er ihr folgende Antwort: "5 Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast ist auch nicht dein Mann" (Joh4)
Das ist jetzt stark verkürzt, dadurch aber klarer:
Das "lebendige Wasser" hat offensichtlich mit ihrem Verhältnis zu den Männern zu tun. Jesus stößt sie auf dieses Problem, und sie muß darüber nachdenken. Verdrängen gilt nicht mehr.
Jesus sagt ihr nicht: "Glaub an mich und tue keine Sünden mehr", sondern er sagt uns: "Denkt nach über euer Leben, fragt und ihr werdet eine Antwort erhalten, suchet und ihr werdet finden."
Und das habe ich auch getan. Ich konnte die von dir angesprochene Fernsehsendung nicht sehen, weil ich mich seit 2 Jahren dieser permanenten Dieser-Welt-Gleichmacher-Hirnwäsche entziehe. Ich bin sozusagen in die innere Emigration gegangen, ohne Psycho- oder sonstige "Fachleute"-Hilfe. Meine Hilfe war die Bibel. Jesus hat gesagt: "Mein Wort wird euch richten". Also habe ich nach diesem Wort gesucht, das ja da sein muß, da es uns sonst nicht richten könnte. Dieses Wort ist tausendmal wertvoller als alles Geschwätz dieser Welt. Denn sein Wort ist Wahrheit: ".. die Gnade und die Wahrheit wurden durch Jesus Christus."

Ich war nicht bei einem Psycho, und ich hatte nur die Hilfe von Gott und meiner Frau. Mein einziges Fachbuch war die Bibel.

Ich könnte dir sehr wohl antworten, was ich von dem Geschwätz der Fachleute jeglicher Couleur halte. Ich entnehme aus deinem Bericht, daß du frustriert bist.
Ich selbt war früher frustriert gewesen. Ich hatte auch meine Schuld am Elend meiner Co-abhängigen Partnerin zu tragen. Ich war der Depp, und alle haben auf mir rumgehackt. Und ich hab auch noch dazu geklatscht und gesagt: - Ja, ich bin böse und unverläßlich und ein sexsüchtiges Schwein - .

Von Co braucht mir niemand etwas zu erzählen, und auch nichts von den guten Mädchen im Himmel usw.
Diese Leute verkünden die Lügen dieser Welt und leisten dadurch ihren Dienst am Herrn dieser Welt, - denn der Wahrheit dienen sie nicht;

Durch die Erinnerung an meine damalige Situation mag manches Wort verbittert erscheinen, das ist aber nicht so gemeint.

mit liebem Gruß

roter Milan

Milan
Member
 

Eingegeben am: 15 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 9
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 17 Jul 2010 17:22
 Nennen  Antworten 
Hallo Franky,

in dem Beitrag, den du jetzt leider gelöscht hast, hattest du geschrieben, daß wir unsere Triebe beherrschen und die dämonische Kraft in uns besiegen müßten - so etwa.

ich habe es nicht geschafft, meinen Trieb zu beherrschen.
Es geht auch nicht darum, diese "dämonische Kraft" in mir zu besiegen.
Wenn du im Zölibat leben möchtest sei es dir unbenommen.

Es geht darum zu erkennen, daß ich keinen dämonischen Trieb in mir habe. Was ich bin, das ist nach dem Plane Gottes erschaffen. Was wir daraus machen ist unsere Entscheidung. Ich muß nichts in mir bekämpfen. Ich hatte in meinem ersten Beitrag versucht zu erklären, daß die Erkenntnis, weshalb ich das alles getan hatte, der Schlüssel für die Lösung des Problems gewesen war. In mir war nichts von Natur aus Schlechtes, also mußte ich auch nichts in mir bekämpfen. Ich hatte den falschen Lösungsweg gewählt für meine Probleme. Nachdem ich meine Probleme erkannt hatte war auch diese Art von Lösung nicht mehr notwendig.

Zwei werden an einer Mühle mahlen, einer wird gerettet werden, der andere nicht.
So sagt es uns Jesus. Es gibt nicht das von Natur aus Schlechte und es gibt nicht das von Natur aus Gute. Selbst zwei Dinge, die identisch zu sein scheinen, können doch unterschiedlich von Gott gewertet werden - siehe das Beispiel von Jesus.

Ich muß also nicht das "Schlechte" in mir bekämpfen, sondern ich muß die Beweggründe meines Handelns verstehen. Dann erst bin ich Herr über meine Entscheidungen, dann erst bin ich frei von Beeinflussungen, dann kann ich über mich herrschen und kein anderer herrscht über mich - vor allem nicht der Fürst dieser Welt.

Übrigens, niemals wird ein Vagina über einen Mann herrschen können. Es ist seine Unwissenheit über sich selbst, die ihn das glauben läßt. Ich hatte auch geglaubt, der Teufel würde mich beherrschen. Wenn du erkennst, daß deine Triebe nicht böse sind, dann wird der Teufel auf diesem Gebiet keine Macht mehr über dich haben. Das hatte ich gemeint mit dem Beispiel von Jöhosua, der auch mit Kot verdreckt war, aber der Engel des Herrn wies den Satan in seine Schranken.

Ich habe erkannt, daß ich ein Mann bin, und daß ich als Mann auch das Recht habe, über meine Frau herrschen zu wollen. Ob dieser Trieb von Gott oder dem Teufel ist, darüber kann man gerne streiten. Aber Jesus sagt bei dem Beispiel mit den Brüdern und der einen Frau, daß es im Himmel nicht Mann und Frau sondern nur Engel gäbe.  Also ist diese Teilung der Seelen in eine männliche und ein weibliche Komponente nicht von Gott vorgegeben, sondern mit dem Fall des Kosmos hinein in diese materielle Welt entstanden. Und Jesus sagt, daß Mann und Frau ein Leib sein werden. Diese Aufteilung in Mann und Frau ist verbunden mit unserer irdischen Existenz, mit Geburt und Tod. Jesus sagt, daß sein Reich nicht von dieser Welt ist. Unser Elend ist, daß wir in diese materiellen Welt hineingeworfen sind, und diese Welt besiegen müssen, und uns nicht von dieser Welt besiegen lassen dürfen. Denn dann würden wir mit dieser Welt vergehen. Wir können aber nicht gegen diese Welt kämpfen, gegen unseren Körper, gegen unser Triebe. Wir dürfen uns aber nicht davon beherrschen lassen. Dann haben wir diese Welt besiegt. Das bedeutet nicht, daß wir allem entsagen müssen, sondern daß wir uns von dieser Welt nicht treiben lassen dürfen. Wir dürfen Freude empfinden, wir dürfen Lust haben, das ist uns von Gott gegeben.

Die Psycho-Fuzzies erlauben nur noch die Soft-Version von Sex. Alles andere sei krankhaft. Selten so gelacht über soviel Unwissen.
Schau mal in einem medizinischen Wörterbuch, was und wo die orgastische Manschette ist. Und der Körper ist doch wohl nach dem Plane Gottes gegeben.
Mein Frau ist froh darüber, wohin ich sie im sexuellen Bereich geführt habe. Sie findet nichts Böses dabei, sie läßt sich von mir führen, verliert ihre Hemmungen und dankt Gott dafür.

Das Haupt der Frau ist der Mann. Und das darf auch so sein, ich persönlich halte es für unabdingbar.

roter Milan

Letzte Änderung am 17 Jul 2010 17:53 von Milan

Franky
Member
 

Eingegeben am: 23 Apr 2010
Herkunft:  
Berichte: 97
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 17 Jul 2010 18:04
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ich habe es nicht geschafft, meinen Trieb zu beherrschen.
Es geht auch nicht darum, diese "dämonische Kraft" in mir zu besiegen.
Wenn du im Zölibat leben möchtest sei es dir unbenommen.

Hallo Milan, mein letzter Beitrag ist weg.....................???

Co`s sind arme bedauernswerte Opfer und Täter sollen sich was schäääämen.Nur so darf man es schreiben

Mit dem Sex sehe ich es wie mit dem Alkohol, wenn es zum Zwang wird, dann ist es ein großes Problem. Viele vernünftige Menschen kommen mit sieben Flaschen Bier in der Woche aus, aber 10 Millionen Menschen trinken Alkohol in gefährlichen Mengen, und das hat auch Parallelen zu der Sexsucht. Wenn Sex genau wie Alkohol zum Zwang wird, dann hat dies immer etwas mit einem hyperangespannten Parasympatikus zu tun, dem vegitativen Nervensystem.

Ich bin wie Du verheiratet und habe eine tolle Frau. Mit den üblichen Pflietscherln können wir beide wohl nicht anfangen. Hauptsache keine Leidensco. und natürlich keine Emanze mehr.

schönen Sonntag noch

Franky

Letzte Änderung am 17 Jul 2010 18:06 von Franky

Postfuchs6
Member
 

Eingegeben am: 9 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 2
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 18 Jul 2010 10:06
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Hi !

Danke für deine Worte ich versuche es über unsere Liebe .
Ein wenig erfolg haben wir schon wir müssen noch viel getuld haben .
;););););)

                               Mfg Fritz

Milan
Member
 

Eingegeben am: 15 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 9
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 18 Jul 2010 11:58
 Nennen  Antworten 
Hallo Fritz,

wen meinst du? Und was soll es bedeuten, daß du es über "unsere" Liebe versuchst?

Milan
Member
 

Eingegeben am: 15 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 9
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 18 Jul 2010 12:22
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Hallo Fritz,

wen meinst du? Und was soll es bedeuten, daß du es über "unsere" Liebe versuchst?

Wir sollen die Liebe niemals ausklammern, aber die Liebe darf uns auch nicht an der Erkenntnis hindern. Nachdenken ist angesagt. Bewußtwerden über die Situation, was hat dich in diese Situation gebracht. Ich nehme an, daß in deinem bisherigen Leben Liebe kein Fremdwort gewesen war. Aber dennoch bist du in diese Lage gekommen. Es über die Liebe zu versuchen kann sehr gefährlich werden. Ich war auch einmal so weit gewesen wie du. Ich hätte darauf geschworen, daß meine Frauen mich geliebt haben. Aber sie waren nicht zur Liebe fähig, weil sie nicht wußten, was Liebe ist. Wohlgemerkt, die Liebe steht über allem, aber sie wird in dieser Welt auch als Druckmittel mißbraucht. Frauen sind lieb. Also müssen sie in Punkto Liebe ja nichts ändern. Männer sind böse, müssen also lernen, sich lieb zu verhalten, müssen lernen sich am Riemen zu reißen.

Die Lösung liegt im Erkennen, was dich in diese Situation gebracht hat. So wie Jesus der Frau am Brunnen sagte, daß sie 5 Männer gehabt habe, und der jetzige auch nicht ihr Mann sei, so sollen wir auch immer bereit sein nachzudenken, wo wir stehen, wohin uns unsere bisherige Lebensführung gebracht hat, und wo evtl. der Ansatzpunkt für eine Änderung liegen kann

Wenn deine Freundin dir eine künstliche Vagina geschenkt hat, dann kann man das durchaus auch so ansehen, daß sie sich nicht von dir benutzen lassen will. Aber Paulus sagt ganz klar, daß der Mann über den Leib der Frau herrscht, so wie auch die Frau über den Leib des Mannes. Man könnte meine, deine Frau würde versuchen, sich aus dieser Verpflichtung herauszuschleichen. Paulus hätte sicher nicht geschrieben, der Mann soll Herr sein über eine künstliche Vagina, die er von seiner Frau erhalten hat.

roter Milan

Franky
Member
 

Eingegeben am: 23 Apr 2010
Herkunft:  
Berichte: 97
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 18 Jul 2010 12:31
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 Aber Paulus sagt ganz klar, daß der Mann über den Leib der Frau herrscht, so wie auch die Frau über den Leib des Mannes. Man könnte meine, deine Frau würde versuchen, sich aus dieser Verpflichtung herauszuschleichen. Paulus hätte sicher nicht geschrieben, der Mann soll Herr sein über .............

 

Ein Vogel muss fliegen, um sein Ziel zu erreichen, ein Fisch eben schwimmen und eine Gazelle laufen. Weisst Du, ob Fritz ein Vogel, ein Fisch oder eine Gazelle ist?? Ein Muslime kann nicht über Jesus sein Ziel erreichen, und ein Evangelischer nicht über die heilige Mutter Gottes, dem Weihwasser und dem Rosenkranz.

Jeder Mensch muss seinen Weg gehen, er muss seinen Weg suchen, und so wie ich als Katholik niemals den unfehlbaren Pabst als Rettung aufzählen würde, sollte man keinem Menschen einen Lösungsweg aufzwingen.

Und somit verhältst DU Dich genauso wie die Suchtberater. Ihr/Dein Weg ist der einzig ultimativ richtige Weg.

Franky

 


 

Letzte Änderung am 18 Jul 2010 12:59 von Franky

Milan
Member
 

Eingegeben am: 15 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 9
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 18 Jul 2010 13:30
 Nennen  Antworten 
Fritz ist ein Mensch, ein Mann.
Wenn Fritz hier in diesem Christlichen Forum schreibt, dann gehe ich davon aus, daß er weder Fisch noch Vogel ist, und daß ihm die Worte von Jesus Christus wichtig sind.

Wieviele Wahrheiten gibt es denn ?

übrigens, Jesus ist der Akro Gooniaeos des gesamten Baues. (Eph2,20)
Akro - Spitze, Goonia - Ecke,  also ist Jesus der gemeinsame oberste Punkt eines Gebäudes, das viele Ecken und Flächen hat. Als Christ ist es keine Vermessenheit zu sagen, daß das Wort von Jesus über allem steht.

roter Milan

Franky
Member
 

Eingegeben am: 23 Apr 2010
Herkunft:  
Berichte: 97
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 18 Jul 2010 15:31
 Nennen  Antworten 
Fritz ist ein Mensch, ein Mann.
Wenn Fritz hier in diesem Christlichen Forum schreibt, dann gehe ich davon aus, daß er weder Fisch noch Vogel ist, und daß ihm die Worte von Jesus Christus wichtig sind.



Was nützen die Worte wenn die Seele vereist ist? Wieviele Ärzte gibt es, die wissen wie schädlich der Alkohol ist, aber trotzdem süchtig sind. Der Geist ist stark, aber das Fleisch ist schwach. Jesus Worte sind kostbarer als Diamanten, aber jeder legt es für sich aus.

Wer dem Vater und dem Sohn spottet, dem kann vergeben werden, wer aber dem heiligen Geist spottet, dem wir nie vergeben werden.....so sagte es Jesus.

Aber was nutzt die ganze Klugheit, wenn die Seele vereist ist? Wie taut man diese Seele wieder auf?

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 27 Jul 2010 18:01
 Nennen  Antworten 
Servus Milan!

 

Ganz herzlichen Dank für Deinen Lebensbericht vom 16.07.2010, welchen Du als Antwort für Fritz geschrieben hast – ich habe ihn echt genossen!

Deine Ansicht über „gute Frau“ – „böser Mann“ habe auch ich so erlebt und empfunden, konnte es jedoch nicht ausdrücken oder formulieren. Beim Durchlesen Deiner Zeilen entdeckte ich, dass dies ein „Puzzlestück“ ist, welches mir noch fehlte und perfekt in mein „Erkenntnis-Bild“ passt.

Und ganz, ganz besonders freue ich mich mit Dir, dass Dir der HERR nun eine Frau gegeben hat, welche Dich achtet, ehrt, liebt und sich (anscheinend) aus eigenem Entschluss, freiwillig und aus dem Gehorsam unseres Heilandes gegenüber, sich Dir als Mann unterordnet. – DANKE Herr Jesus!!!

Wer eine Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und Wohlgefallen erlangt vom HERRN.       Spr.18,22




Aus Deinen Zeilen ist auch die Klugheit Deiner Frau erkennbar, weil sie Dich zum Verfassen Deiner Zeilen veranlasst hat, also dürfte sie Deine Fähigkeiten sehr gut kennen.


Den Frieden und die Ruhe, welche Deine Zeilen ausstrahlen, lassen Deinen Frieden in Jesus erkennen.

Ich habe alle Deine Beiträge genossen, als wären sie eine Stufe auf meinem Weg zur Heilung.

Auch meine Ehe ging zu Bruch, nach 28 Jahren, lebe jetzt seit ca. 8 Jahren alleine und möchte diese Zeit ganz bewusst mit meinem Herrn Jesus verbringen, um mich vollständig heilen zu lassen / heil zu werden und eine noch viel tiefere Beziehung zu meinem Heiland zu bekommen.

Wenn Du meine älteren Beiträge nachlesen möchtest, so beachte bitte, dass 2 Einträge ein anderer „Hiob“ bereits 2008 verfasst hat!  Ich bin erst seit Mai 2010 hier.

 

Der Herr segne Dich und Deine Familie, ER schenke Dir Heilung an Leib und Seele...

 
...Hiob...

asaph
Member
 

Eingegeben am: 13 Jun 2007
Herkunft: Düsseldorf, Germany
Berichte: 93
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 19 Aug 2010 09:48
 Nennen  Antworten 
Auch Nichtchristen sagen über mein Herz, es wäre wie ein Eisschrank...-ja wie taut man die Seele denn wieder auf, Franky?

-> kommt zum Licht und zur Sonne der Gerechtigkeit :shock:

 

Letzte Änderung am 19 Aug 2010 09:49 von asaph


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