| Verfasser | Bericht |
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Yumiyoshi Member
| Eingegeben am: | 24 Jun 2007 |
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Offline
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| Mana: |     |
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Geschrieben: 9 Okt 2009 08:00 |
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ihr lieben,
leider lese ich in etlichen diskussionen mit mitbetroffenen angehörigen immer wieder, dass man verzeihen sollte, in liebe mit dem partner umgehen sollte, nicht an sich selbst denken sollte, u.a.m.
ihr lieben, ein solcher umgang mit süchtigen ist schädlich und kontraproduktiv. bitte informiert euch besser! lest geschichten von menschen, die frei wurden. dort werdet ihr regelmäßig sehen, dass die art von liebe, vergebung und annahme, die ihr propagiert, das problem NICHT gelöst hat. IM GEGENTEIL: so lange die partnerin "mitspielte", indem sie verzieh, so lange blieben diese menschen in der sucht gefangen. eine solche "liebe" ist nicht liebe, sondern kodependenz.
die realität sieht ganz anders aus:
immer immer wieder waren männer dankbar dafür, wenn sie endlich "erwischt" wurden, wenn ihr verhalten nicht mehr geduldet wurde, wenn die partnerinnen die konsequenzen zogen. weil das dann der punkt für sie war, endlich einmal inne zu halten, nachzudenken, und zu begreifen, dass sie tatsächlich ein ernstes problem haben. und sie so an den punkt kamen, endlich etwas zu unternehmen, damit sie frei werden konnten. und immer immer wieder hört man von diesen männern: "wären die konsequenzen doch bloß früher gekommen...!"
nein, ich will damit nicht sagen, dass sich betroffene frauen sofort scheiden lassen sollen. aber selbstaufgabe ist in einer beziehung mit einem pornosüchtigen partner das letzte was hilft. im gegenteil: es ist - leider - genau diese falsch verstandene selbstaufgabe, die mit dazu beiträgt, dass BEIDE seiten in einem unerträglichen zustand gefangen bleiben.
bitte bedenkt das, bevor ihr wieder solche inhalte postet!
lieben gruß
yumiyoshi
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Dani Member
| Eingegeben am: | 1 Sep 2009 |
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Geschrieben: 13 Okt 2009 10:38 |
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Hallo Yumiyoshi,
du hast geschrieben, dass der Partner keine Selbstaufgabe praktizieren soll beim Umgang mit Pornographiesucht. Dies ist sicherlich richtig und nicht hilfreich.
Die Konsequenzen, welche PS mitsichbringt in der Familie und Beziehung, sollten seinen Gegenüber natürlich deutlich gemacht werden, falls er es noch nicht weiß.
Viel hängt auch davon ab, ob der jenige praktizierende Christ ist oder nicht. Falls ja, dann wird sein Gewissen sowieso Alarm schlagen.
Der Prävention wegen lehne ich auch aus biblischen Gründen eine Beziehung oder gar eine Ehe mit einem Nichtchrist ab (2 Kor. 9,14ff), da dann wirklich jegliche Motivation zur Suchtbekämpfung von dannen geht. Dies bestätigen auch zahlreiche Studien.
Vergebung ist dennoch sehr wichtig, ob nun ungläubig oder gläubiger Partner.
Hierzu muss jedoch Vergebung richtig definiert werden.
Vergebung kann nur dem zuteil werden, wer auch wirklich vor hat einen Kurswechsel zu vollziehen. Gott hat Israel zum Beispiel mehrmals vergeben, weil sie sich dann ändern wollten (2 Mo. 32,7ff). Er hat auch einzelnen Personen wie David vergeben, nach dem sie ihr Leben wieder neu ausrichten wollten (2 Sam. 12,13). Auch Petrus erhielt Vergebung nach dem er seine Schuld bekannte und einen neuen Weg einschlug (Lk. 22,62). In den Bibel wird jedoch Vergebung abgelehnt, wenn die erforderliche Herzenshaltung nicht stimmte.
So ist es auch mit einem PS, wenn eben dieser Wille zur Veränderung fehlt. So jemanden kann natürlich nicht einfacht vergeben werden, sondern Ermahnung muss folgen.
Sollte derjenige aber ernsthaft versuchen einen neuen Weg einzuschlagen, auch wenn er dann vielleicht wieder fällt (hier zählt die Tendenz zum Guten), dann muss natürlich Vergebung folgen. Alles andere wäre kontraproduktiv.
Letzte Änderung am 13 Okt 2009 10:43 von Dani
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nasiräer Member

| Eingegeben am: | 14 Aug 2008 |
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Geschrieben: 13 Okt 2009 20:50 |
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Stimme dir voll zu, Yumiyoshi.
Ohne Konsequenzen direkt ins Auge zufassen und eine klare Sicht und Haltung zum Ziel hin, fehlt überhaupt das Notwendigste, um wirklich eine Änderung in die Gänge zu kriegen.
Weicheimäßiges Gejammere, wie schwer und elend doch alles is, dient doch nur dazu, fröhlich weiter zu machen.
Hobeln erzeugt Späne, Wasser macht nass und Veränderung muss eine Änderung mit sich bringen sonst ist es nur ein hohles Wort.
naja, viel Worte bringen´s auch nich . . sry
n.
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Dani Member
| Eingegeben am: | 1 Sep 2009 |
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Geschrieben: 14 Okt 2009 12:56 |
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Na ja, mann mus schon differenziert mit der Sache umgehen.
Klare Sprache, unmissverständliche Schilderung der Konsequenzen für mich und beteiligte.
Stimme ich voll zu.
Doch habe ich manchmal den Eindruck, dass einige nicht genau wissen, was es bedeutet Poronographieabhängig zu sein. Besonders wenn über Jahre und Jahrzehnte ein dominierendes Suchtproblem vorlag.
Da reicht es eben nicht aus zu sagen, dass man sich doch zusammenreißen soll.
Eine klare Haltung ist wichtig aber bei einer handfesten Sucht bröckelt die auch mal...
Es ist immer besser, wenn man selbst mal Pornographieabhängig war, dann kann "mann/frau" aus Erfahrung sprechen und andern eher helfen als jemand der das Gefühl und das ausgeliefert sein an Pornographie nicht kennt!
Letzte Änderung am 14 Okt 2009 12:57 von Dani
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