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ich habe mir für mich die Frage gestellt, ob es nicht besser ist ohne Internet zu leben.
Ich selbst habe mit Internetpornographie schon seit meiner Jugend zu tun. Damals war es ganz schlimm, da saß ich jeden Tag vor dem Internet und habe mir Dinge angeschaut. Heute ist es glücklicherweise nicht mehr ganz so heftig. Hinzu kommt auch dass es nur das Internet ist, was mir Probleme bereitet. Ich habe mir nie Zeitschriften, Videos oder sonstiges ausgeliehen, da bei mir die Schamgrenze einfach zu hoch ist.
Nachdem ich (mal wieder...) gefallen bin setze ich mich nun ernsthaft mit der Frage auseinander, warum ich nicht ohne Internet lebe? Wieso eigentlich nicht???Statt sich ständig zu ärgern und deine Liebsten zu verletzen!
Was ist mir wichtiger, die unbetrübte Beziehung mit Gott und meiner Frau oder das abgrundttiefe Internet? Seit einigen Wochen bin ich nun bereit das ganze hinter mich zu lassen.
Doch wie soll das Leben dann organisiert werden? Was ist mit Emails (Kommunikationsmittel Nr. 1)?In meiner Gemeinde wird nur so kummoniziert! Was ist mit Telefon? Denn das läuft bei vielen Anbietern über die Internetverbindung und nicht mehr wie früher separat über die Telefonbuchse. Und was ist mit Onlinebanking? Ich weiß gar nicht mehr ob das noch ohne geht bei der Bank! Dann hat man noch 2 Jahre bei seinem Internetanbieter Vertrag! Kündigen ist also auch nicht! Kann ich das auch meiner Frau zumunten etc. etc.?
Aber mir ist klar, dass es trotzdem irgendwie auch ohne gehen muss?
Falls da draußen Christen sind, die ebenfalls den ernsthaften Wunsch haben sich vom Internet zu trennen, dann antwortet mal hier drauf! Vielleicht kann man sich ja gegenseitig ermutigen, diesen letzten aber befreienden Schritt zu gehen.
ich für mich habe folgende Lösung gewählt. Zu Hause habe ich kein Internet. Auf meinem Arbeitsplatz habe ich notgedrungen Internet.
Aber da habe ich einen Whitelistfilter installiert. Das ist ein Internetfilter, der nur bestimmte Seiten zulässt, dich ich vorher in einer Datei aufgelistet habe.
Damit habe ich alles was ich brauche.
Diesen Filter einzurichten war anfangs recht schwer. Habe mich aber bald daran gewöhnt und vermisse jetzt eigentlich nichts. Das ist ein bißchen wie ins kalte Wasser springen.
Falls ich doch mal mehr als die zugelassenen Seiten brauche, kann ich mir die Seite für den nächsten Tag freischalten lassen (es ist nicht möglich die Seite gleich freischalten zu lassen). Außerdem kann ich nur zwischen 7 und 20 Uhr surfen.
Übrigens ich verwende Linux und benutze den Filter dansguardian zusammen mit einem kleinen selber geschriebenen Programm.
Meine Frau würde dir was andere erzählen- ALLES billige ausreden
Doch wie soll das Leben dann organisiert werden? Was ist mit Emails (Kommunikationsmittel Nr. 1)?In meiner Gemeinde wird nur so kummoniziert! Was ist mit Telefon?
Ich glaube, deine Gemeinde wird Verständnis dafür haben und dich auch anders informieren- ansonsten würde ich mir sofort eine andere Gemeinde suchen
Und was ist mit Onlinebanking? Ich weiß gar nicht mehr ob das noch ohne geht bei der Bank!
Ich habe noch nie OB gehabt (erledige die wenigen Bankgeschäfte, di nicht abgebucht werden per Post)
Dann hat man noch 2 Jahre bei seinem Internetanbieter Vertrag! Kündigen ist also auch nicht!
Was willst du frei werden? oder weiter im internet rumschwirren? du schreibst es doch selbst:
Was ist mir wichtiger, die unbetrübte Beziehung mit Gott und meiner Frau oder das abgrundttiefe Internet? Seit einigen Wochen bin ich nun bereit das ganze hinter mich zu lassen.
-> richtig so - nach vorne und Gott ist schon da!!!so so ist's recht
s. Josua 1.9
Habe ich dir nicht geboten, daß du stark und fest sein sollst? Sei unerschrocken und unverzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst.