| Verfasser | Bericht |
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Yumiyoshi Member
| Eingegeben am: | 24 Jun 2007 |
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Geschrieben: 28 Dez 2011 08:02 |
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1.
eine frau/ein mann ist dann ein/e richtige/r frau/mann, wenn sie/er sich im grunde ihres/seines herzens mit allen positiven wie negativen facetten geliebt und angenommen weiß. diese art von annahme kann nur gott uns schenken. wer sie vom partner erwartet, überfordert sein gegenüber völlig und verunmöglicht eine wirklich offenen herzensbeziehung, weil immer die viel zu hohen erwartungen dazwischen stehen.
2.
den spiegel können wir unmöglich selber sauber kriegen. den kann nur christus sauber putzen. bzw. eigentlich zertrümmert er den alten spiegel, der nix mehr taugt, schmeißt ihn weg und schenkt uns einen neuen, makellos reinen. unser problem ist, dass das so sehr unseren vorstellungen widerspricht, dass wir immer wieder daran scheitern, zu glauben, dass das wirklich so ist.
3.
es ist egal, welche rollen wir im leben spielen, und welche ersatzbefriedigungen wir uns wählen, um die innere leere zu betäuben. selbst wenn wir uns hier über hunderte verschiedene geschichten austauschen, und das immer gleiche spiel in unterschiedlichsten variationen durchspielen - im grunde geht es immer um das selbe problem: uns fehlt die ganz grundlegende existenzielle sicherheit, als individuum grundsätzlich gut, geliebt und angenommen zu sein. psychologen nennen das urvertrauen.
4.
es ist für die allgemeine diskussion völlig belanglos, wie genau dieses defizit entstanden ist. das kann nur in individueller seelsorge/therapie behandelt werden. wir müssen uns wenn, dann unsere eigenen wunden erkennen, uns ihnen stellen, und heilung dafür suchen. sich den kopf über die wunden anderer zu zerbrechen, mag im günstigsten fall vielleicht den einen oder anderen denkanstoß geben. meistens ist es aber auch nur eine art von ablenkung vom wesentlichen.
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 5 Jan 2012 06:46 |
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Hallo Yumiyoshi,
Deine 4. Punkte sind interessant und ich würde auch rein theoretisch zustimmen.
Was mir nur immer wieder im real-live aufgefallen ist (und mich deshalb überhaupt zu diesem Thema 'Rollenspiele' veranlaßt hat), ist der Umstand, daß es offensichtlich
nur sehr wenigen -unter starken Mühen- gelingt, Befreiiung in einer relativ kurzen
Zeit zu erhalten und konstant zu leben.
Punkt 1 ist sicherlich wahr, wobei die heutige Ehesituation durch sehr viel Perfektionismus "der ideale Mann", "der ideale Liebhaber", "liebt Sie Ihr Mann wirlich?","im Urlaub neu verlieben" etc. etc. von u.a. Printmedien angeheizt wird, deren Artikel genau diesen Schwachpunkt bei den Frauen treffen sollen, ebenso,
wie es auf der anderen Seite die Pornoindustrie ist, die den Schwachpunkt der Männer treffen soll. Es gibt Männer, die schon fast überkompensieren, wenn es
darum geht es Ihren Frauen "recht zu machen". Das Rundum-Sorglospaket geht
dann so weit, daß sie nicht nur die Wäsche bügeln, den Müll rausbringen, die Kinder abholen und einkaufen, sondern auch noch fragen, ob die Frau bei Sex wirklich den
ultimativen Höhepunkt hatte usw. Das sind die "Netten". Theoretisch müsste sich
die Frau zu 99% von Ihrem Mann angenommen fühlen und trotzdem sind das genau
die Eheweiber, die als erste mit irgendeinem Kurschatten untertauchen und deren
Männer dann bei hilferuf.de o.ä. monatelange Forenthreads erzeugen.
Ich gehe deshalb schon davon aus, daß eine funktionierende Ehe auf gegenseitiger
Annahme und Achtung aufbaut und daß Mißverständnisse so schnell wie möglich
angesprochen und ausgeräumt werden sollten.
Dennoch gibt es eine Restsehnsucht, die kein Mensch stillen kann und dort kann
nur Gott selbst den Menschen erreichen.
zu 2.
da bin ich anderer Meinung, weil ich in der Praxis immer wieder erlebt habe, daß
Gott zwar eingreift, wenn ein Mensch darum bittet, ein kaputtes Leben wieder
aufzubauen und zu heilen, aber selten im "Pan Tau" Modus. Meistens sieht es
so aus, daß Gott die nicht mehr brauchbaren Anteile Stück für Stück entfernt und
durch neue ersetzt. So ähnlich wie bei einer Altbau-Restauration. Und das geht
eben selten von heute auf morgen, sondern ist meist mit jahre- oder sogar jahrzehntelanger Arbeit verbunden. Hier rede ich nicht von Heilungswundern,
die es selbstverständlich auch gibt (von heute auf morgen drogenfrei usw.),
sondern von dem neuen Herzen und neuen Leben das Jesus schenkt,
durch die Gemeinschaft mit Ihm.
zu 3.
ich glaube daß selbst ein Mensch, der in Geborgenheit und Urvertrauen aufgewachsen ist, keine Immunität gegenüber sexuellen Anfechtungen
erlangt hat. Rollenspiele zeigen uns auf, wo unsere Vorlieben und Schwachstellen
liegen und deshalb bin ich an dieser Stelle ein Befürworter von Rollenspielen
in der Ehe. Vielleicht ist dieser Begriff einseitig besetzt und dadurch entwertet,
aber ich meine eine umfassende Form von Rollenspielen, die das Ziel hat,
aufzudecken und heimliche Wünsche aus dem Dunkel an's Licht zu holen.
Dadurch wird verhindert, daß dies außerhalb (z.B. durch die Konfrontation
mit einem sog. "Lustweib", oder "Kurschatten") geschieht. Natürlich ist dies
kein Allheilmittel für jeden, aber evtl. eine Anregung, auf spielerische Art mit
Problemen sexueller Art umzugehen.
zu 4.
hier denke ich, daß wir durch den Sündenfall alle mehr oder weniger geschädigt
sind und die Last unserer Vorfahren mittragen. Wobei es individuelle Ereignisse
gibt, die sicherlich nicht unbedingt gut im öffentlichen Raum aufgehoben sind,
da gebe ich Dir recht. Hier würde ich wieder an meine Antwort zu Punkt 2. anknüpfen wollen, denn auch hier gilt: Stück für Stück Heilung erfahren.
LG BoH
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 7 Jan 2012 06:47 |
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zu Punkt 1 gibt es hier noch einen passenden Artikel
über die "Netten".
http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/
Naja kein Wunder, wenn der Vater (als Vorbild vor allem für Jungs
und als Familienoberhaupt) über die Jahrhunderte hinweg vertrieben wird,
dann kommt er als Softie zur Hintertür wieder herein und bettelt um etwas Liebe.
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seineFrau Member
| Eingegeben am: | 22 Mai 2009 |
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Geschrieben: 7 Jan 2012 21:32 |
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BoH schreibt:+zu Punkt 1 gibt es hier noch einen passenden Artikel
über die "Netten".
http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/
Naja kein Wunder, wenn der Vater (als Vorbild vor allem für Jungs
und als Familienoberhaupt) über die Jahrhunderte hinweg vertrieben wird,
dann kommt er als Softie zur Hintertür wieder herein und bettelt um etwas Liebe.
Hallo BoH, danke für diesen Artikel!! ...ja und nun würde ich gern wissen, wie geht Frau damit um? Was wird aus Frau, als das vom Mann gewollte! "zarte, softige Wesen", wenn der Mann Ihr "plötzlich" den Platz streitig macht? Wird Frau zum Mann???...wird Mutter letztendlich auch Vater? Wie viele Rollen muss Frau letztendlich übernehmen, um ein Familienleben, Partnerschaft und Sexualität in der wahren Beziehung zu gestalten, wenn Mann und Vater der Kinder "ausfällt" weil ER es nicht weiß, wie es geht? Wieviele Rollen kommt auf Frau in einer Familie mit Kindern dann wirklich zu? Verliert die Frau hier ihre eigentliche weibliche Seite? ...Wie muss dann letztendlich der "Familien-Mann-Vater -Softi" seine "Stellung" in Familie nach aussen verzweifelt glaubhaft erkämpfen? Wo findet er dann Bestätigung in der Rolle, die er im "wirklichen" Leben nicht bestreiten kann?...wo findet er Bestätigung? Bei der Frau, die seine Rolle in der Familie vertreten und einnehmen muss, weil er es nicht kann? Sicher nicht. Oder findet er dass, was er sucht im Netz...bzw. WWW? Demnach:JA
Wenn ein Mann seine (UR-)Rolle nicht erkennt, wenn eine Frau ihre Rolle nicht lebt, weil sie seine Rolle mit übernehmen muss!...was ist schlecht daran, sich erst einmal (laut Artikel und H.Grönemeyer) auf den Mensch zu berufen???? In meinen Augen: Nichts! Wir sind in erster Linie Mensch und wir müssen uns unserer Berufung, unserer Rolle bewusst sein, werden! Notfalls nach "zurück" besinnen im Blick auf die Natur des Menschen! ja heute: Alles ist bequem zu erreichen, zu kaufen...Langeweile breitet sich aus, Männer müssen nicht mehr jagen, Frauen nicht mehr sammeln...Großfamilie ist out...Vater, Mutter bis zur Selbstaufgabe im Berufsleben oder unglücklich arbeitslos...Oma, Opa irgendwo im Altenheim...weil Kinder wegen Arbeit oder fehlender familiärer Bindung oder Psychosen keine Zeit und Bindung haben...ich könnte hier wirklich ausschweifen möchte letztendlich doch noch einmal auf die Rolle der Frau zurückkommen: mMn. wird Frau aus eigentlicher Rolle gekickt, übernimmt männliche Rolle in der Familie mit! Als Freizeit-Gestaltung Streitereien mit und Anforderungen an den Mann...der flüchtet sich, da er ja natürlich mit dieser "männlichen" Frau nicht mehr wirklich intim sein kann in sexuelle Traumbeziehungen im Internet...jedweder unausschöpflichen Art und Weise!?
Und hier ist mMn der Mensch in seiner Rolle gefragt!:Schalt mal dein Hirn ein, vor allem aber dein Herz! Verletze deine Frau nicht, so wie du selbst nicht verletzt werden willst! Suche ihre Nähe, suche das Gespräch...finde deine Rolle als Mann, als Vater! Sei diszipliniert!
soweit mit soviel mehr Gedanken aus der Sicht einerFrau...vorerst Herzensgrüsse
PS: Ergänzend möchte ich noch sagen, dass die Zeit, die dem Mann und Familienvater geschenkt ist dadurch, dass er nicht mehr jagen oder verteidigen (kämfen) muss, ....dass diese Zeit wunderbar dafür verwendet werden kann für die Familie zu kochen, die Kinder von der Kita abzuholen usw...jede "gesund denkende Frau wird dies hoch schätzen und preisen, da sie ja selbst wie der Mann auch im Arbeitsleben oft selbst eingespannt ist und hier Unterstützung durch ihren wahren Partner, Mann und Familienvater findet, oder aber auch ohne Job durch diese Zuwendung vom Mann Wertschätzung und Zneigung erhält...und das gibt Nähe und Tiefe! Auch dafür liebe ich meinen Mann!
Letzte Änderung am 7 Jan 2012 22:09 von seineFrau
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 8 Jan 2012 10:57 |
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Hallo seineFrau,
vielen Dank für Deine Zusammenfassung. Diese Fragen sind alle in der Tat
sehr aktuell. Ich bin der Meinung, es geht zuallererst um eine Geschlechteridentität.
Daraus erfolgt automatisch eine Rollenbildung, die durchaus flexibel im Sinne
von Gleichberechtigung (was auch biblisch ist) dazu führt, daß Rollen (Kochen,
Kinder abholen, einkaufen usw.) austauschbar werden. Aber jede(r) ist sich
dabei seiner eigenen Identität voll bewußt und die Frauen versuchen nicht
wie Männer zu sein und umgekehrt.
Im Fall einer verzerrten Identität (u.U. durch fehlende Vorbilder in der
Herkunftsfamilie), kann natürlich ein Provisorium zuerst einmal stabilisieren,
es wird jedoch langfristig eine einseitige Belastung mit sich bringen, denn
Mann und Frau ergänzen sich im Idealfall vollständig.
Grönemeyer hat m.E. mit seinem Song einen Punkt in der Pendelgegenbewegung
erkannt, der den Zeitgeist zum Zeitpunkt des Erscheines voll wiedergespiegelt
hat. Doch dieser Prozess ist nicht statisch, sondern dynamisch.
Man kann nur hoffen, daß die vaterlose Gesellschaft wieder den Wert von echter
Männlichkeit und echter Weiblichkeit und echter Familienbinduing erkennt, bevor
noch mehr kaputtgeht.
LG BoH
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seineFrau Member
| Eingegeben am: | 22 Mai 2009 |
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Geschrieben: 16 Jan 2012 18:38 |
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Hallo liebe Forümer, hallo BoH,
meine Überlegung hier wäre nun, wer ist in der Lage zu bewirken, dass die "Gesellschaft" ...ich zitiere dich...wieder den Wert von echter
Männlichkeit und echter Weiblichkeit und echter Familienbinduing erkennt.
Herzensgrüsse an Alle
Letzte Änderung am 16 Jan 2012 18:44 von seineFrau
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Iwinua Member
| Eingegeben am: | 7 Jan 2012 |
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Geschrieben: 17 Jan 2012 22:14 |
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Jeder hat seine Werte. Werte werden weniger durch Worte, mehr durch Vibes, durch Vorbild vermittelt. Nicht nur Vorbild im Vordergrund, oberflächlich, sondern Vorbild in der Tiefe. Echtheit. Vor Gott. Im Alleinsein. Respekt, lernen zu respektieren, lernen zu achten. Das Lernen geht in Fleisch und Blut. Liebe lernen, Liebe geht in Fleisch und Blut. Wir reden nicht über Liebe, wir zitieren nicht nur "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst!", sondern wir leben es auch! Tag für Tag, Augenblick für Augenblick! Das ist es, worum es geht. Echt und ehrlich. Nicht verstecken hinter dem Wort. Grübeln über Werte ist leer, bzw. bleibt stecken im Grübeln.In der Bibel sind alle Werte vermittelt. Der Buchstabe aber ist tot. Der Mensch, der nur darüber redet, der nur predigt bleibt leer und unerfüllt.Das Wichtigste ist die Liebe zu Gott und zur Schöpfung. Daraus enstehen alle anderen Werte. Ohne Liebe ist es leer und hohl. Ohne Liebe läuft es einfach nicht. Und damit meine ich nicht soft oder so, sondern echte Liebe, was der andere auch merkt, was er fühlt.
Wir holen die Menschen aus ihrem Schein, wenn wir sie lieben. Alles wird echt und wahr. Wir holen sie aus ihren Rollen. Keiner braucht eine Rolle zu spielen. Jeder kann und soll so sein, wie er/sie ist. Und sexuell erst recht nicht. Spielst du jemandem eine Rolle zu, so spielt er eine Rolle zurück.
Das Meiste ist unecht, bzw. vergänglich. Vieles ist Täuschung, Sinnestäuschung. Wir sollten unseren Kindern das beibringen. Beibringen, sich nicht "verarschen zu lassen!"
Stark zu sein, innerlich stark.
Liebe macht nicht blind, sondern sehend.
Das "Jetzt" als Wert zu vermitteln, wäre doch interessant.
@BoH
"Fälschlicherweise wird gedacht, wer sein Herze poliert
oder polieren lasse, werde dadurch automatisch prüde
und puritanisch. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall."
Nicht unbedingt. Kann aber sein.
Es muss erst einmal der ganze Schmutz, der in der Tiefe liegt nach oben kommen. Ich denke, was du hier angesprochen hast ist essentiell! Es geht um das Herz, um die Herzensreinigung.
 
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 26 Jan 2012 10:17 |
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Hallo Irwiuna,
wir wissen theoretisch, wie es geht und Deine Worte unterstreiche ich ebenfalls.
Aber wie sieht es praktisch aus?
Ich möchte einmal behaupten, daß es eine große Zahl P-Süchtiger gibt, die nicht
eine reine primitive Vorführung benötigen, um ihren Trieb zu stillen.
Ich sehe auch eine evtl. sogar überhöhte Sensibilität hinter diesem Thema.
Wie soll ein Mann klarkommen, wenn er "angespitzt" wie ein Schmiedeeisen
ist und seine Frau evtl. gerade in einer völlig enthaltsamen Hochstimmung,
ein Buch über die "Romantik der Flamingos" in Afrika liest?
Wir hören doch förmlich schon jetzt Soap-Kommentare (mit Lachen im Hintergrund),
wenn die Frau dem Mann dann eine flache Antwort auf sein Leiden gibt, als
könnte das einfach so mal eben pragmatisch weggebügelt werden. Hinter solch
einer Verhaltensprogrammierung steckt System, aber das ist ein anderes Thema.
Sicherlich soll Sex nicht von Liebe, Vertrauen und Annahme abgekoppelt werden,
aber bei P- und S-Süchtigen ist das sexuelle Verlangen und die damit verbundene
Sensibilität in einem besonderen Maß erhöht, so daß diese Tatsache berücksichtigt
werden muss.
Immer wieder werden nicht ausagierende S-Süchtige mit "trockenen Alkoholikern"
verglichen, d.h. man muss sie fern halten von einer Beziehung mit einer Frau, weil
sie ja sonst vielleicht rückfällig werden könnten. Das geschieht natürlich nicht im
offenen Dialog, sondern es wird meist hintenrum getuschelt und evtl. Bewerberinnen werden diskret gewarnt "Du, mit dem ist dies und das los, paß lieber
auf, daß Du Dich mit dem nicht einläßt.." Ich möchte nicht verallgemeinern, jedoch
läuft es oft dort in diese Richtung wo gerade nicht offen mit dem Thema umgegangen
wird und das ist leider auch in einigen Gemeinden der Fall.
Meiner Ansicht nach hat der Sex eine besondere Bedeutung und benötigt eine
abgeschottete Priorität, wenn eine Beziehung dadurch bereichert werden soll.
Das darf nicht einfach zur Lapalie erklärt werden, wenn es mindestens einem
Partner wichtig ist. Es muss möglich sein, darüber offen zu sprechen, um einen
Weg zu finden, wie es erfüllend gelebt werden kann. Das ist doch der Sinn und
Zweck der Ehe. Für reine Unterhaltung auf freundschaftlicher Basis brauche ich keine Ehe, das kann ich auch mit einer Kollegin im Café erleben.
LG BoH
PS: Mich würde interessieren, wie Du darüber denkst?
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Iwinua Member
| Eingegeben am: | 7 Jan 2012 |
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Geschrieben: 26 Jan 2012 23:53 |
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Hallo BoH,
Sex sells. Und: Sex wird überbewertet.
Das kommt für mich auch aus deinen Zeilen hervor. Kann das sein?
Freude. Das Leben sollte Freude machen und nicht so sehr auf den Geschlechtsakt fixiert und reduziert sein.Wie oft ist man irgendwelchen Illusionen nachgehangen?
All die Jahre hat sich das Selbstwert auf diese eine Sache reduziert. Aufwachen, sich losreisen von dieser Identifikation. Dein Selbstwert hat überhaupt nichts mit dem Geschlechtsakt zu tun. Je mehr man sich in diese Sache verzettelt, umso leerer wird man. Je mehr man sich der Illusion, den Lügen hingibt, desto leerer und unerfüllter wird man.
Diese Liebe praktisch, hier und jetzt! Lieben lernen, von Liebe reden, Liebe leben, so gut es geht.
Du fragst nach der Praxis und ich sage dir, es geht nur jetzt! Es geht immer nur jetzt!
Viele Jahre bin ich Frauen hinterhergerannt, habe hinterhergeschaut und wollte: immer nur das eine! Und was war in all den Jahren. Nix! Es gab Bekanntschaften, wo auch Sex im Spiel war. All diese Erfahrungen haben mir gezeigt, wie leer es eigentlich in mir ist. Und sie haben mir gezeigt, dass kein Mensch mich erfüllen kann. Das muss man selber tun! Es fängt mit der Liebe zu sich selbst an! Wie gesagt, Liebe, wahre Liebe ist der Schlüssel. Wie soll man den Nächsten lieben, wenn man sich selbst nicht liebt?
Warum das Leben unnötig schwer machen und sich darüber Gedanken machen, was andere über einen denken?
"I don't care what the people say!"
Es geht doch darum, was man über sich selbst denkt!
 
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 28 Jan 2012 06:51 |
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Hallo Iwiuna,
nein Sex wird nicht überbewertet, aber auch nicht unterbewertet. In dem Beschriebenen geht es vor allem um einen derzeitigen gesellschaftlichen
Trend, alles sexuelle (und damit meine ich wirklich die Sprengkraft der
Sexualität) entweder zu entkräften (watteweich und zuckersüß), oder
zu pervertieren (von verletzenden Bemerkungen auf dem Schulhof,
bis hin zum Hardcoregeschäft der Filmindustrie). Dies färbt auf Ehen ab
und fördert den Einstieg in die Pornografie geradezu, weil es die Ehepartner
geschlechtsspezifisch noch einmal zusätzlich innerlich aufspaltet in
erwünschte und abgelehnte Aktions- bzw. Reaktionsmuster (wobei der
Maßstab verschoben wird, d.h. vom jeweils gültigen Zeitgeist bestimmt wird).
Die Folge ist Angst. Und daraus folgt eine neue Verschiebung. So entsteht
ein Teufelskreis der gegenseitigen Entfremdung.
Es gibt ein Buch über ein Ehepaar, das kurz vor der Scheidung stand und
dann alles abgebrochen hat, ein Jahr in ein idyllisches Dorf nach Italien
gezogen ist und sich dadurch wieder ganz neu entdeckte. Raus aus der negativen Manipulation! (Buchtitel 'Unser italienisches Jahr' von Susan Pohlmann)
Ich weiß nicht, ob genau verstanden wird, was ich meine, aber es geht mir
darum, aufzuzeigen, daß der sexuelle Aspekt in einer Ehe ein enormes
Kraftzentrum ist, welches ein Verbindungspotential beinhaltet und vertrieft,
das ansonsten in keinem anderen Bereich in dieser Intensität gelebt werden
kann. Satan weiß, daß er genau an diesem Punkt zuerst mit der Zerstörung
ansetzen muss und danach viel leichteres Spiel hat, den Rest auch aufzulösen.
Wir müssen die Ehe auch unter diesem Aspekt betrachten, vor allem die
christliche. Wir stehen hier in einem Kampffeld.
Erst wenn beiden Ehepartnern bewußt wird, welche Kräfte ihr Denken
und ihre Entscheidungen bestimmen, ist Veränderung möglich.
LG BoH
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Iwinua Member
| Eingegeben am: | 7 Jan 2012 |
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Geschrieben: 29 Jan 2012 03:03 |
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natürlich wird Sex überbewertet. Unsere Gesellschaft zeigt es doch. Wie wichtig ist doch Sex für viele(hauptsächlich männliche) Menschen geworden! Warum verkauft sich denn Sex so gut? Weil da ein "hoher Wert", ein Überwert reingesteckt wird.Es bedeutet sehr viel. Das geht um, wie ein Lauffeuer. Sex verkauft sich nur, wenn er sich verkaufen lässt! Und verkaufen lässt er sich nur, weil Viele darin etwas Großartiges sehen, so etwas wie Gold. Es wird verknüpft mit Ansehen und Erfolg. Und das ist das Böse, das ist das goldene Kalb. Uns glauben zu machen, es sei das "einzig Wahre", es sei doch so wichtig!
Es sind drei Dinge.
Einerseits: was außen ist,
zweitens: was in dir ist und
drittens: die Verknüpfung von beiden.
Illusion und Realität. Du verknüpfst, konstruierst.
Die Gesellschaft verknüpft, konstruiert dir etwas, was du für wahr, für toll halten sollst. Gedanken konstruierieren dir etwas, was du für wahr, für schicklich halten sollst.
Das Potential des Sexuellen, des Fleischlichen ist auf jeden Fall enorm. Sowohl im Positiven wie im Negativen.
Es kann zerstören oder erbauen. Das negative Potential(wie z.B. Pornoindustrie)muss ganz klar( ohne Wertung und mit Distanz dazu) aufgedeckt werden.
So sollte auch jeder für sich das im Inneren ganz klar aufdecken, was er oder sie noch an negativem Potential diesbezüglich hat. Offenbaren. Darlegen.Hingeben.
In einer Ehe sollte es passen. Der Grundstein ist wahre Liebe, die mit Körperlichkeit weniger zu tun hat. Der Körper, das Fleisch ändert sich, wird "alt". Man bekommt Falten, deine Frau bekommt Falten, die Brüste sind nicht mehr so straff und der Po auch nicht mehr.Je mehr man der Körperlichkeit/Fleischlichkeit Bedeutung zumisst,es zur Hauptsache macht, desto mehr wird man scheitern.
 
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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| Mana: |     |
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Geschrieben: 31 Jan 2012 05:25 |
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..wir müssen genau differenzieren. Ich bezog mich auf Ehepartner,
als ich schrieb, Sex soll weder über- noch unterbewertet werden,
nicht auf die Welt oder Gesellschaft allgemein.
Das Potential des Sexuellen, des Fleischlichen ist auf jeden Fall enorm
Hier würde ich Sexuelles und Fleischliches nicht gleichsetzen, denn das ist genau
diese Undifferenziertheit, die im Endeffekt Angst vor allem Sexuellen erzeugt,
nach dem Motto Sex=Sünde. Fleischlich meint biblisch in erster Linie ein nicht
aus Gott neu geborenes Wesen, das bedeutet soviel wie ein weltlicher Wandel,
geistlich unbeschnitten, dem natürlichen Menschen verfallen usw.! Dazu gehören
zwar auch Unzucht und Ehebruch, aber genauso Lästereien, Bosheit, Zank, Streit,
üble Nachrede usw., was mit dem Begriff "fleischlich" definiert wird. Galater 5,19-20
beschreibt diese Werke des Fleisches ausführlich.
Du hast natürlich recht. Sex sells enorm. Und das sorgt für Quoten beim Brot und
Spiele Treiben. Wenn wir Offenbarung 17,8 auf das römische Weltreich beziehen,
dann erleben wir das Aufsteigen des zweiten römischen Weltreiches vor Jesu Wiederkunft (inkl. Brot und Spiele) sozusagen gerade aktuell und live mit.
Was Sexuelles und Altern anbelangt, möchte ich einen Vergleich heranziehen.
Stell Dir vor, Du fährst mit jemandem in einem Jeep auf einer einsamen langen
Straße und Du hast 2 große Kanister mit. Einen mit Saft und den anderen mit Benzin.
Jahre vergehen und an diesen Kanistern blättern so langsam der Lack ab. Auch
beginnen sie leicht anzurosten. Aber irgendwie wird der Saft immer wieder gebraucht, um den Durst zu stillen und das Benzin, um den Motor weiter anzutreiben. So ist es mit Liebe und Sexualität. Beides wird gebraucht. In der Bibel steht nirgends
etwas von einer Altersgrenze (ganz im Gegenteil, wenn wir z.B. Abraham und Sara
betrachten). Diese künstliche Altersgrenze hat ebenfalls unsere Gesellschaft erfunden. Der liebe Opi darf noch eine Margarine gut finden, die Omi im Schaukelstuhl Werbung für Katzenfutter machen, aber Sex? Bäh. So etwas perverses aber auch! Dieses Denken ist der Bibel jedoch fremd. Jesus hat uns frei gemacht, d.h. wir dürfen
auch als Ehepartner frei entscheiden, wie oft, wie lange, wann und bis in welches Alter.
Auch ein älterer Körper kann noch sexuell anziehend sein, weil Sexualität weniger
mit dem Kanister, sonder vielmehr mit dem Benzin zu tun hat und das verliert seine
Kraft im Alter nicht. Evtl. klemmt der Verschluss irgendwann, dann muss man halt
ein wenig nachölen, aber das Benzin bleibt trotzdem als Kraftstoff in seinem Potential erhalten. Damit ist die seelisch-geistige Komponente der Sexualität gemeint.
Nur darf der alte Mensch oft nicht mehr nach außen den Eindruck erwecken, daß er
noch sexuell aktiv ist, um sich nicht gesellschaftlich zu outen.
Diese rein optische Show, daß nur junge Menschen sexuell attraktiv sind, ist ebenfalls einer einseitigen 'Aufklärung' zu verdanken, die jeden Tag durch die Medien vorgerieselt wird.
Etwas anderes ist es, wenn ältere Menschen die Lust am sexuellen Beisammensein
verlieren und sich mehr anderen Bereichen zuwenden. Das ist dann eine Entwicklung,
aber keine Vorschrift. Und dieser Unterschied ist das Zünglein an der Waage, altersunabhängig.
LG BoH
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ITs ME! Moderator

| Eingegeben am: | 25 Jan 2008 |
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| Mana: |     |
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Geschrieben: 3 Feb 2012 21:42 |
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Ich glaube, bei Invinua ging es eher um die "Macht" der Sexualität in einer Beziehung. Also darum, wieviele Ehen aus diesem Grund geschlossen werden ... nämlich dass man sich sexuell anziehend findet ...
Die allermeisten Beziehungen werden doch deswegen eingegangen ... man lernt jemanden kennen beim Abends weggehen, findet den "scharf" , landet im Bett und daraus entsteht dann mehr ...
Doch was ist nach ein paare Jahren ... nach eventuell ner Schwangerschaft usw. ...
Darum ging es doch wegen der Überbewertung von Sex ...
Und irgendwie kann ich das bestätigen, wir haben nen guten Bekannten, an die 50 und Single, schon immer glaub ich ... seine Vorstellung von Beziehung sind irgendwie total verschoben, obwohl ernsthafter Christ ...
Er denkt wir verbringen unsere gesamte gemeinsame Zeit im Bett ...
Jeder verheiratete Mensch wird mir bestätigen: das ist NICHT so! Und Ehe ist so unendlich viel mehr als Sex ....
Und wer seine Ehe/Beziehung hauptsächlich auf Körperlichkeit aufbaut wird eben schnell an den Punkt: "wir haben uns auseinandergelebt" kommen ... Wenn es DAS ist was ich von meiner Ehe erwarte, dann komme ich schnell am Ende ner Sackgasse an. Denn GENAU, der Körper verändert sich, das "Spannende" lässt nach, das zuerst "aufregende" wird zu Bekanntem, Gewohntem. Wenn ich nix weiter habe was mich mit meinem Ehepartner verbindet, dann hab ich die Beziehung wohl auf Sand gebaut ...
Ich denke, in diese Richtig sollte das gehen, Iwinua? Oder?
Damit will ich die Bedeutung des Sex und der Nähe dabei in ner Ehe nicht kleinreden Aber es ist eben nicht alles ^^ Sondern nur EIN Teil von vielen vielen 
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seineFrau Member
| Eingegeben am: | 22 Mai 2009 |
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| Mana: |     |
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Geschrieben: 9 Feb 2012 21:40 |
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Hallo an Alle, es gibt im Leben eines Menschen immer wieder irgendwelche "Entwicklungsphasen" welche letztendlich immer zu Etwas nütze sind. Kann es vielleicht auch sein, dass ein Mensch hinsichtlich Sexualität ähnliche Phasen bzw. Stufen durchlebt? Gibt es das? Und wenn ja, wie wichtig wäre es für den Partner diese Phasen zu erkennen und als Solche zu verstehen?!! ....................................herzlichst seineFrau
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Iwinua Member
| Eingegeben am: | 7 Jan 2012 |
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| Mana: |     |
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Geschrieben: 2 Mar 2012 19:42 |
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Hallo ITsME, so hatte ich es auch gemeint.
Man verliert viel, wenn man Sex überbewertet. Man verliert generell viel, wenn man vergänglichen Dingen zu viel Bedeutung beimisst.
Der sexuelle Akt ist etwas kostbares, die Frau ist kostbar, der Mann ist kostbar. Das Leben ist kostbar.
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