Die Wörter "Unmoral" und "Sünde" stehen in diesem Text für das Wort "Pornographie"
Vorgehensweise:
- Augen von “unmoralischen“ Dingen abwenden
- jeden unsittlichen Gedanken augenblicklich erkennen und abblocken (Aufmerksamkeit sofort auf etwas anderes richten)
- Auf “unmoralische“ Gedanken nicht eingehen; nicht über unmoralische Gedanken nachdenken (Denn da ist keine Wahrheit!) (Denn diese Gedanken lösen das sogenannte “Craving“ aus, was in der Sucht immer zum „Sturz“ führt, immer und immer wieder…). Im sogenannten “Craving“ fängt die Vergangenheit und die Zukunft für den Süchtigen keine Rolle zu spielen, er will bloß den Kick im jetzigen Moment, hier und jetzt, aber mit großen Konsequenzen!
Auswirkungen:
- Wenn Ängste aufkommen, so ist es normal, es sind Ängste die zum Vorschein kommen die sonst von der Unmoral verdeckt worden sind, da das Hauptproblem bis jetzt die Unmoral ist/war. Jetzt kommen andere Probleme, Ängste etc. hoch, die verarbeitet und bewältig werden müssen.
- Depressionen, Ängste, Unbehagen, Verzweiflung etc. sind auch normal, denn dies rührt daher, dass der Körper keine Glückshormone (Dopamin) mehr durch die Unmoral bekommt. Das Gehirn muss hier lernen ohne der Unmoral auszukommen und den Dopamin aus anderen Dingen schöpfen. Dieser Zustand kann länger andauern, wird aber nach der Zeit immer schwächer und schwächer. Die Versuchung kommt immer seltener und schwächer auf. Das Gehirn lernt Dopamin aus anderen Dingen zu schöpfen, wie beim Anblick einer schönen Landschaft, eines lächelnden Kindes, eines guten Essens usw., so wie es vor der Unmoral der Fall war. Er wird also “wiederhergestellt“)
- Auch hat man nach einigen Tagen/Wochen das Gefühl, dass man nicht mehr „selbst“ sei. Dies rührt daher, dass sich der eigene Charakter anfängt zu verändern. Die Gedanken im Kopf und die eigene Beschäftigung dreht sich nicht mehr ständig um die “Unmoral“, auch die Gebete zu Gott kreisen nicht mehr um das selbe Thema der “Unmoral“; so kann dies zu Angst führen und wiederum den Wunsch erwecken, im alten “unmoralischen Zustand“ zu leben, um wieder „selbst“ zu sein. Doch dieses jetzige „Selbst“ ist ein von Sünde durchtränktes Selbst, dass ausgemerzt werden muss. Paulus würde es als die Begierde des Fleisches bezeichnen, die abgetötet werden muss. Der Geist soll unseren Körper regieren und nicht das sündige “Fleisch“.
- Nach einigen Wochen der Abstinenz (Enthaltsamkeit) von der Unmoral können auch folgende Gedanken aufkommen: „Nun, jetzt sind schon einige Wochen rum, und mein Leben sieht immer noch nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Noch immer erhöht Gott meine Gebete nicht, z.B. eine erfüllte Beziehung, mehr Erfolg im Leben etc.) und noch immer trage ich Probleme auf meinen Schultern.“ Doch verzweifelt nicht, Gott wird euch erhören, denn ohne der Unmoral, seid ihr vor Gottes Augen gerechter und reiner geworden, ihr werdet nicht mehr durch diese Sünde befleckt, und euer Herz wird reiner; denn unser Körper soll ein Tempel für den Heiligen Geist sein. Wenn wir aber die „Unmoral“ ausüben, ist unser Körper kein Tempel sondern ein Freudenhaus! Somit können unsere Gebete, solange wir von dieser Sünde befleckt sind, nicht erhört werden! Denn Jakobus schreibt: „... viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung” (Jk 5,16). Dieser Satz enthält drei Hauptwahrheiten: 1. Das Gebet ist das Gebet, das viel vermag. 2. Es muss das Gebet eines Gerechten sein. 3. Das Gebet muss ernstlich, d. h. mit Glauben sein. Somit hart aus, Gott wird euch sicherlich erhören!
Wir müssen also Gedankenkontrolle ausüben, denn durch unmoralische Gedanken schleicht die Sünde in unser Leben rein. Gedanken werden zu Taten!
Empfehlenswerte Links:
http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Zielscheibe-Gehirn-Wie-Sucht/608293.html
Letzte Änderung am 7 Feb 2009 14:24 von Justus
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