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mmhhh....wie kann ich Klarkommen?
 Moderiert von: pipo  
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VerfasserBericht
nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 19 Apr 2009 16:28
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die lösung is Jesus
nich die lösung!

"Ich bin der Weg! . . die Wahrheit . . das Leben!"

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 20 Apr 2009 18:42
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ja ich weiss und ich bleib auch dran. es ist nur manchmal so verdammt schwer...

Ich habe gestern eine Predigt über Aushalten/ Durchhalten gehört und darüber das selbst Moses, David und Abraham mer wieder gezweifelt haben und gestrauchelt sind- is irgendwie beruhigend...

In Momenten wie jetzt, wo es mir gut geht, ich einen Sinn in meinem Leben sehe, das Leben, was ich habe mit all seinen Facetten genießen kann fühlt sich alles richtig und gut an. Aber gleichzeitig ist da dieser Schatten, diese Angst und das wissen, das es wieder kommen wird und ich wieder schwach sein werde - und auch wenn es sich für eine Zeitlang verdrängen lässt, so isses eben nie ganz weg.

Ich weiss wirklich das Jesus die Lösung ist, das es um mehr geht als nur um antworten bzw das die antworten manchmal oder auch meistens anders aussehen als ich sie mir vorstelle oder sie gerne hätte. Es fällt mir halt manchmal so schwer, weiter zu gehen, da ich mir denke, man du hast doch schon genug gekämpft, bist durch genug sch... gegangen, warum jetzt auch noch das? Je mehr ich darüber nachdenke, liegt die tiefste frage in meinem Herzen nicht darin, eine lösung zu finden, sondern lautet eher: hört das denn nie auf? (Womit ich alles meine, nicht explizit SB)

Ich hab mich vor ner Woche bei diesem Online Kurs angemeldet, hoffe es hilft...aber ich weiss ja, letzten endes muss ich da alleine durch. Es gibt niemanden außer Jesus der mir das abnehmen kann und der sagt immerhin:"...mein Joch ist leicht..."

Klar es gibt immer wieder Worte, Geschichten, Umarmungen...aus denen man Kraft schöpfen kann und trotzdem - es reicht mir nicht, ich will imer noch mehr und diese Sehnsucht erschwindet auch nicht. sie hängt wie so ein Klotz an meinem Bein...ich will "das mark des Lebens in mir aufsaugen..." (der Club d Toten Dichter) und ich merk einfach dass das Leben, welches ich führe nicht das ist, was Gott für mich erdacht hat (also schon so in einigen Punkten aber eben nicht in allen...) und ich frag mcih wie ich dahin komme, ohne diese ständigen umwege über irgendwelche süchte aus Angst, weider verletzt zu werden... ja ich glaube ich hab angst davor, das gott mich verletzt, das er mich enttäuscht...ich glaub ich vertraue Gott nicht wirklich, das er mich heilen kann und was gutes für mich will. Schön - ich kannd as sogar begründen- Mein Vater war ne Arsch, meine Freunde auch - so ziemlcih jeder hat mcih bisher im Stich gelassen wenn ich ihn woirklich gebraucht hab...also is in meinem Herzen verankert, das Gott das ja auch tun wird. Aber bringt es was, die Gründe für diese Angst und dieses Verhalten zu suchen? Vielleicht, vielleicht auch nicht...

ICh weiss, dass ich SB nur aus ner unglaublichen inneren einsamkeit raus mache, so wie alle meine süchte (die meisten sind zum glück überwunden:-)) aber wie kann man es schaffen, gott isn dieses Loch im Herzen kommen zu lassen? Das hab ich imme rnoch nciht so recht raus gefunden und ich frag ihn schon seit 10 Jahren, das er dieses Lch auffüllt....also liegts doch an mir?

ach ich bin mir zu komliziert....

Danke fürs immer wieder antworten und Mut machen und sorry wenn ich ma´nchmal vielleicht etwas agro klinge...bin echt dankbar auch wenns nicht so klingt...

leila

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 20 Apr 2009 18:42
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aber ist die lösung nicht doch die lösung, weil die lösung ja Jesus ist?:-):D

nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 20 Apr 2009 20:42
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Hi leila,

erst einmal: Ich finde deine immense Sehnsucht mehr als berechtigt und ich bin mir sicher, ein großer Teil davon ist auch einfach berechtiger Lebens- und Liebenswille, die Sehnsucht, anerkannt, verstanden, geliebt, angenommen zu sein und anzukommen im Leben, in einem inneren Zuhause-Sein oder bei Gott, wie auch immer, es ist eine große Kraft in dir, die Du nie und nimmer unterdrückt kriegst und auch nicht unterdrücken solltest - was nicht heißt, daß Du nu hemmungslos drauflos leben solltest, aber deine Lebenslust nicht abquetschen und abdrängen, sondern lernen, sie in Bahnen zu lenken, um nicht von ihr allzusehr fortgerissen zu werden, denn abschaffen kannst Du sie nicht, also lass sie fließen.

Dass selbst Moses, David und Abraham immer wieder gezweifelt haben und gestrauchelt sind zeigt, daß auch sie diese inneren Kämpfe kannten und hatten und doch wurden sie immer wieder auch von dem Segen, dem Glauben geprägt und geführt, so wie es bei uns auch sein kann, wenn wir nicht alles hinschmeißen und Gott in die Suppe spucken, sondern das "Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen." praktizieren und Gott immer wieder mehr zutrauen, als uns selbst.
Und so gewöhnen wir uns mehr und mehr an Seinen Segen und Seine Führung und lernen, Ihm vielleicht noch mehr zuzutrauen u.s.w. u.s.f. . . .
und schließlich auch die Lösung unseres Lebensproblems oder die Heilung unserer Traumata, bzw. seelischen Verletzungen, die uns krank gemacht haben und immer noch nicht heile sein oder werden lassen. Sei es Stück für Stück oder schneller und in größerer Wirkung.

Je mehr ich darüber nachdenke, liegt die tiefste frage in meinem Herzen nicht darin, eine lösung zu finden, sondern lautet eher: hört das denn nie auf? (Womit ich alles meine, nicht explizit SB)

An einer wichtigen Stelle in meinem Leben hat Gott mir mal gesagt: "Das hört nicht eher auf, bis Du nicht damit aufhörst." und ich denke, oft trifft das auf so manches in unserem Leben zu. Z.B: womit beschäftigen wir uns alles, aber nur nicht mit Gott und Seinem Weg und wir wissen das und ändern es doch nicht, also: wie lange noch - frage man sich auch mal selbst!


ja ich glaube ich hab angst davor, das gott mich verletzt, das er mich enttäuscht...ich glaub ich vertraue Gott nicht wirklich, das er mich heilen kann und was gutes für mich will. Schön - ich kannd das sogar begründen- Mein Vater war ne Arsch, meine Freunde auch - so ziemlcih jeder hat mcih bisher im Stich gelassen wenn ich ihn wirklich gebraucht hab...also is in meinem Herzen verankert, das Gott das ja auch tun wird.
verständlich
aber: die Ursache erklärt noch lange nicht diese spezielle Wirkung, die sie in uns bewirkt und dem Reaktionsmuster, wo wir immer noch nicht drüber weg zu kommen scheinen, aber: muss es ewig so bleiben??? . .  daß wir Gott nicht trauen???
Fangen wir heute, jetzt damit an, das ist immer die Lösung, die auf Dauer Veränderung schafft, statt nie damit anzufangen.


ICh weiss, dass ich SB nur aus ner unglaublichen inneren einsamkeit raus mache, so wie alle meine süchte (die meisten sind zum glück überwunden:-)) aber wie kann man es schaffen, gott isn dieses Loch im Herzen kommen zu lassen? Das hab ich imme rnoch nciht so recht raus gefunden und ich frag ihn schon seit 10 Jahren, das er dieses Lch auffüllt....also liegts doch an mir?

Es zuzulassen, daß Er in dich reinkommen kann und etwas verändern kann liegt an Dir? Naja, mehr isses aber dann auch nich, was an Dir liegen könnte.

Schließlich bist Du gerade dabei, Dich zu öffnen und mit deinem Inneren nicht allein und verzweifelt in deinen eigenen Kämpfen zu versinken, sondern Du teilst dich mit; glaubst Du nicht, daß das dich schon verändert? Ich schon.
Deine "unglaubliche innere einsamkeit" hat doch hier schon ein gewisses Ende. Und dieses Ende geht weiter, bis Du ganz runterkommst und zur Ruhe in Gott (Hebr.4) kommst, weil mehr braucht ein verschrecktes Herz nicht, als aufzuhören, wie ein angestochenes Huhn davonzulaufen und ankommen und glauben und nicht mehr sich selbst retten zu wollen.

Auf jeden Fall ist die Liebe und Annahme Gottes größer als alle unsere Probleme zusammen und Du bist auch nicht alleine mit deinem 'Kram'.


So!


schüss ersma

lG
nasiräer



ITs ME!
Moderator


Eingegeben am: 25 Jan 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 165
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 22 Apr 2009 15:54
 Nennen  Antworten 
leila schrieb:
In Momenten wie jetzt, wo es mir gut geht, ich einen Sinn in meinem Leben sehe, das Leben, was ich habe mit all seinen Facetten genießen kann fühlt sich alles richtig und gut an. Aber gleichzeitig ist da dieser Schatten, diese Angst und das wissen, das es wieder kommen wird und ich wieder schwach sein werde - und auch wenn es sich für eine Zeitlang verdrängen lässt, so isses eben nie ganz weg.


 

Hallo liebe leila,

du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich in dir wiederfinde. In deinen Hoffnungen und Wünschen und Enttäuschungen.

Ich weiss wirklich das Jesus die Lösung ist, das es um mehr geht als nur um antworten bzw das die antworten manchmal oder auch meistens anders aussehen als ich sie mir vorstelle oder sie gerne hätte. Es fällt mir halt manchmal so schwer, weiter zu gehen, da ich mir denke, man du hast doch schon genug gekämpft, bist durch genug sch... gegangen, warum jetzt auch noch das? Je mehr ich darüber nachdenke, liegt die tiefste frage in meinem Herzen nicht darin, eine lösung zu finden, sondern lautet eher: hört das denn nie auf? (Womit ich alles meine, nicht explizit SB)
... ja ich glaube ich hab angst davor, das gott mich verletzt, das er mich enttäuscht...ich glaub ich vertraue Gott nicht wirklich, das er mich heilen kann und was gutes für mich will. Schön - ich kannd as sogar begründen- Mein Vater war ne Arsch, meine Freunde auch - so ziemlcih jeder hat mcih bisher im Stich gelassen wenn ich ihn woirklich gebraucht hab...also is in meinem Herzen verankert, das Gott das ja auch tun wird. Aber bringt es was, die Gründe für diese Angst und dieses Verhalten zu suchen? Vielleicht, vielleicht auch nicht...



 

Oh man, das kenne ich genauso! Hört denn das nie auf??? Andere kommen mal an aber ich irre weiter umher, weiß nicht, wo ich hingehöre, treffe auf Menschen die mir weh tun und mich enttäuschen wärend andere ihr großes Glück finden ...

Irgendwie hatte ich immer den besonderen Hang an Menschen zu geraten, die mich ausgenutzt haben bis zum geht nicht mehr, die mich ausgesaugt haben und dann fallen ließen, die mich fertig gemacht haben usw. Oder welche, die erst nett zu mir waren und dann gab's paar mit'm Holzhammer. Immer war ich ein Nichts, ein doofes Anhängsel, ich hab nie mal gelernt mich anzunehmen und mich wert zu schätzen, ich war immer übrig. Das fühlt sich so scheisse an, kannst du ja sicher bestätigen. Und genau dieses Gefühl hab ich auf Gott übertragen, ihm bin ich auch nichts wert, er hat mich vergessen, er wird mich auch nur enttäuschen wie mich immer alle nur enttäuscht haben (ja, mein Vater inklusive), wie also soll ich ihm vertrauen und vor allem warum denn???? Weil es ihm Spaß macht mir weh zu tun, weil es ihm Spaß macht mich auflaufen zu lassen ...

1000 mal hatte ich solche Gedanken. Ich bin sogar komplett von Gott weggelaufen und hab gesagt: Gott, du WILLST ja dass es mir schlecht geht (war damals bei dem Mobbing, hatte ich ja schon mal erzählt) also will ich auch nix mehr von dir wissen, ohne dich kanns mir auch nicht schlechter gehen und wenn du mir nicht hilfst, dann brauch ich dich auch nicht.

Aber Gott hat mich anscheinend doch lieb, denn er hat nicht gesagt: o.k., wenn du weg willst, dann geh doch. Ich bin wieder bei ihm. Doch mein Verhältnis hat sich trotzdem geändert.

Gott ist kein abgehobenes Irgendwas, nee, Gott ist reell. Und wenn du das Gefühl hast, so kannst du nicht mehr weiter, dann sag es. Sag es so, wie du es uns sagst. Du hast alles Recht zu Zweifeln, alles blind schlucken wie Sekten das tun, das will Gott nicht. Er will eine lebendige Beziehung mit uns, eine echte Gemeinschaft. Und dazu gehört auch mal zweifeln, wenns eben so ist.

Wie hat Jürgen Werth bei ProChrist gesagt: wer nie gezweifelt hat, der kann auch nicht Staunen.

Nja, und da ist schon was dran find ich. Wir können wirklich was erwarten von Gott! Auch schon hier in dieser Welt. Wir müssen nicht totunglücklich vor uns hin vegetieren.

Dass das durchaus bedeuten kann es kommt anders als wir uns das so schön ausgemalt haben, das gehört eben auch dazu. Aber zum Staunen gehören eben auch Überraschungen, oder? :)






ach ich bin mir zu komliziert....


Hihi, lustig dass du das sagst. Bin ich mir nämlich auch oft. Und ich hab immer gedacht nen Menschen der mich versteht, wo ich mich doch selber nicht verstehe, den KANNS ja gar nicht geben. Aber auch da lässt Gott mich gerade staunen :D

Wünsch dir noch ne gesegnete Woche!

Alles Liebe, It's me!

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 28 Apr 2009 22:34
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Hallo Narisäer,

ja, wie schon gesagt, irgendwie weiss ich ja, dass es alles stimmt und eigentlich weiss ich auch, was ich machen muss...

aber zu dem - wie lange noc - frage man sich selbst - Stimmt und irgendwie ...weiss nicht... es ist ja nciht so das ich nicht damit aufhören will oder mein leben nicht ändern will, aber es scheint mir manchmal wie ein zwang, gegen den ich mich nciht wehren kann... und das find ich eigentlich das schlimmste...dieses gefühl, machtlos gegenüber mir selbst zu sein. Mich selbst nicht mehr kontrolieren zu können...

aber: die Ursache erklärt noch lange nicht diese spezielle Wirkung, die sie in uns bewirkt und dem Reaktionsmuster, wo wir immer noch nicht drüber weg zu kommen scheinen, aber: muss es ewig so bleiben??? . .  daß wir Gott nicht trauen???
Fangen wir heute, jetzt damit an, das ist immer die Lösung, die auf Dauer Veränderung schafft, statt nie damit anzufangen.


 

Nein natürlich muss es nicht ewig so bleiben. und es gab sogar schon mal eine zeit in meinem leben, wo ich nichts hatte außer ein tiefes vertrauen in gott und das er alles gut macht. aber irgendwie  ist das weg...wie kann so was wieder weg sein? es war doch da, ich weiss es genau...es ist so, als hätt ich meinen schlüssel verloren und würde ihn suchen und nicht finden und so lange in der wohnung eines freundes pennen....aber das is ja auch nciht das wahre. ich versuch mich jeden morgen dafür zu entscheiden, Gott zu vertrauen und am morgen klappt das auch noch ganz gut...mittags isses dann schon schwieriger und abends denk ich mir meist nur noch...lma....:-(

Es zuzulassen, daß Er in dich reinkommen kann und etwas verändern kann liegt an Dir? Naja, mehr isses aber dann auch nich, was an Dir liegen könnte.

Nicht? es klingt so, als würdest du das nciht so recht so sehen, das es an einem selber liegt, das gott in einen rein kommen kann, oder versteh ich das jetzt falsch?

so viel erstmal dazu

leila

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 28 Apr 2009 22:45
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Hallo It´s me,

ich schrieb jetzt ma getrennt an euch beide, einfach um expliziet antworten zu können, sonst hat das nix zu bedeuten:-)

es tut gut zu lesen, das auch noch ander so verschroben sond wie ich:-)

got sagen, das ich mcih im stichgelassen fühle - irgendiwe kannich das nicht. ich hab das gefühl mein herz will es hinaus schreien, aber es geht nicht, da ist wie iene blockade oder so...vielelicht auhc einfahc angst, das er wirklich antworten könnte und dann doch ncihts gutes bei rum kommt?

in den letzten tage ist mir ma wieder aufgefallen, wie zweigeteilt ich eigentlich bin...ich merk das ich immer mehr nen mann, ne beziehung will, jemanden der da is....usw.

und auf der anderen seite finde ich trotz allem alles was mit sexueller annährung zu tun hat abschreckend....zwischendurch dacht ich mal, es wär vielleicht gut, so kann ich über SB dann doch ma entdecken, das ich nciht nur ne maschiene bin und vor allem dass sowas auch schön sein kann. zwischenzeitlioch ging das auch ma ganz gut aber momentan isses wieder eher so, das ich nur noch denke, wie eklig. wenn dir das jetzt spass mach, bist du selbst dran schuld, das du nur als sexobjekt gesehen wirst... und haben will dich ja eh keiner....so in die richtung gehen meine gedanken. und ich finds immer wieder krass, wie ich sowas denken kann. denn eigentlich weiss ich das es nciht so ist, aber .... warum eigentlich immer dieses aber???? kann ich nciht einfahc ma mich entscheiden und das dann ohne aber?:-)

soviel zu komplieziert....:-)

es ist ja nicht so, das ich gott momentan nicht spüre im gegenteil, ich hab echt viele gespräche mit ih, wo ich ihn spüre und auch viele krasse erlebnisse...zb prophetische eindrücke für leute die sich bewahrheiten etc...und trotzdem find ich irgendwie das es in nem gegensatz zueinenader steht und ich frag mcih wie lange der spagat noch gut geht....

lg

nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 29 Apr 2009 19:00
 Nennen  Antworten 
Hi leila

aber zu dem - wie lange noc - frage man sich selbst - Stimmt und irgendwie ...weiss nicht... es ist ja nciht so das ich nicht damit aufhören will oder mein leben nicht ändern will, aber es scheint mir manchmal wie ein zwang, gegen den ich mich nciht wehren kann... und das find ich eigentlich das schlimmste...dieses gefühl, machtlos gegenüber mir selbst zu sein. Mich selbst nicht mehr kontrolieren zu können...
Ich glaube, da ist ein Widerspruch in dir selbst:
Du kannst nicht etwas nicht wollen, was Du doch willst.
Und das ist meiner Auffassung nach dein Schutzbedürfnis und dein Widerstand gegen etwas, was Du ebenfalls nicht willst, nämlich unsanfte Erfahrungen mit Männern machen und vom Leben, von Gott, von Männern oder sonstwas noch enttäuscht zu werden und dabei unfrei zu sein, sozusagen 'geopfert' zu werden oder unfreiwillig in etwas hineingepusht zu werden, was dir nicht zusagt.

Zu den Männern: Ich glaube nicht, daß es in irgend einer Weise gut sein kann, so eine Vorstellung von: "Da musste halt durch" oder, "naja, dann musste eben einiges in Kauf nehmen, wenn Du nen Mann willst" (oder Sex mit nem Mann) gelten zu lassen als Maßstab.
1. Wer sagt das eigentlich? 
2. Trifft das wirklich (auch) auf dich zu, bzw. ist das das, was Du willst?
3. Muss 'dein' Mann auch so sein?

Damit meine ich: Wenn Du ein Einfühlungsvermögen, eine Empfindsamkeit, die deiner entspricht, ein Abwarten und sich entwickeln lassen, so, wie es dir gut tut, nicht findest, ist es verständlich, daß Du eine innere Abwehr dagegen hast, dich für irgend etwas 'verkaufen' zu sollen, was nicht dir entspricht, was Du nicht willst, nich so.

Ich habe, um da mal von mir zu reden, nach so vielen Jahren auch mit SB-Sucht, wo ich Gott immer gefragt habe: wie lange noch? warum geht das nicht anders? als eine große Erfahrung mit und durch Ihn erleben dürfen, daß es meine tiefe Empfindsamkeit ist, die verletzlich ist, aber auch ganz dolle ich bin, die mich einerseits daran festhalten läßt und andererseits auch ein großes Potential ist, das Gott bestätigt und das wertvoll ist und nicht mit Füßen getreten werden soll oder einfach abgeschafft, um irgend ein vordergründiges Ziel zu erreichen, Nein! sondern diese Empfindsamkeit will gelebt werden und das auch aus einem besonderen Grund: Das bin ich!! - und ich kann mich nicht abschaffen, wenn ich mich nicht verkrüppeln will.
Ich bin damals mal von Jesus innerlich weggegangen, weil ich mich einer brutalen Welt gegenüber konfrontiert sah und es mir zu viel erschien und ich mich dem nicht gewachsen sah und bin vor Angst mehr oder weniger davon gerannt und mir blieb nur die Frage: "Was hast Du für eine Antwort auf diese Finsternis in dieser Welt?"(an Jesus) und diese Frage ist zwar immer mehr beantwortet worden, doch noch nicht ganz.
Aber ein Teil davon ist, daß es nicht um den Preis meiner Empfindsamkeit geht und die auch gar nicht abgeschafft, unterdrückt oder getötet werden soll, sondern daß ich sie im Glauben offen vor Gott, mit Ihm und zu Ihm trage und auch vor Menschen und sie nicht feige zurückziehe oder Angst habe, sondern vertraue und glaube, auch und gerade im Angesicht dieser Welt und den Menschen, deren Geist ich sehr wohl sehe und erkenne und daß er eine Gefahr für mich darstellen kann.
Aber es gilt nicht, sich zurückziehen in eine geschützte, aber verschlossene Innenwelt, sondern sich zu öffnen und diese Innenwelt in diese Welt hinein zu tragen: den Glauben, die Hoffnung, den Geist der Liebe und Annahme, des Friedens, den Gott bringt und in uns ergossen hat. Und ich glaube, darum hat sich Sein Geist auch damals zurückgezogen, weil er nicht mehr durch mich nach außen fließen konnte, sondern weil ich mich geschützt habe und zurückgezogen, der Fluss unterbrochen wurde.
Ergo: wenn Du das Eine willst (oder lebst), kannst Du das Andere nicht haben!  So einfach ist das.

Damals aber, als Er mich mit Hl. Geist vollgeschüttet hatte und Seine Liebe und Kraft in mir war, da war ich auch offen, sanft und auch empfindsam und habe die Empfindsamkeit als eine Kraft gelebt, was sie ja auch war, ja vielleicht sogar der Ursprung dieser Kraft (in mir) und darum konnte Seine Kraft (Geist) durch mich fließen.

Da ich da wieder hin will, weiß ich, was an Widerständen da in mir ist, aber die Empfindsamkeit ist es nicht, sondern die Angst davor, verletzt zu werden, angreifbar zu sein, dem nicht gewachsen zu sein, überfordert, ohne zu wissen, wie damit fertig zu werden, keine Lösung, keine Sicht zu haben, nicht zu wissen, wie und warum einem geschieht und das alles verunsichert einen und man verliert das schlichte, kindliche Vertrauen in Gott - dummerweise! - aber die Seele ist nun mal dumm, da beißt die Maus keinen Faden ab, das is so.

Genauer gesagt ist eigentlich nur der Kopf dumm, das Herz wäre viel schlauer, wenn es sich nur trauen würde und genau darum geht es, zu diesem Trauen zurück zu finden und darin zu wachsen und stark zu werden und darin zu wandeln, bis man auch über´s Wasser wandeln würde oder wie Mose das Meer spalten, weil man sich durch nichts mehr aus diesem Vertrauen, diesem Glauben rausbringen läßt und das sogar auch im Angesicht all meiner (unserer) Feinde, die unsere Seele zerstören wollen, in Kraft wandeln, weil diese Verbindung zu Gott einfach nicht mehr reißt, weil ich selbst jetzt drin bleibe, komme was da wolle.

Anders gesagt: das Einzige, was einem Feigling wirklich hilft ist, den Kampf mit Mut aufnehmen. Aber auch nicht mit Übermut oder Dummheit drauflos rennen, sondern klug und umsichtig, aber in sich fest und fester werdend und nicht davon ablassend.
Wirkliche Helden haben immer auch Angst gehabt, aber sie sind eben weiter gegangen.

Wenn Du bestimmst, wie dieser, dein Weg auszusehen hat, dann hört das auch auf mit dem "enttäuscht zu werden und dabei unfrei zu sein, sozusagen 'geopfert' zu werden oder unfreiwillig in etwas hineingepusht zu werden, was dir nicht zusagt".

Darum bleibe ich bei meiner Empfindsamkeit, die mir keiner nehmen kann und lasse mich nicht mehr und von nichts mehr schrecken, denn Gott ist mit mir, komme, was da wolle, auch wenn ich nur eine kleine Kraft habe, denn Er ist bei mir. So!


Nun zu der Gefangenschaft:
Man lese einmal in der Bibel nach, was Gott dazu treibt, die Gefangenschaft von Menschen, von Völkern oder dem Volk Israel zu lösen und das war meineserachtens immer dies: "Wenn ihr Gerechtigkeit übt und wenn ihr zu mir betet und meinen Wegen vertraut" - sinngemäß - s. dazu auch die Psalmen besonders (z.B. Psalm 107 u.a.).

So wird er auch unsere Gefangenschaft, in die wir durch eigene Irrung und Angst gerieten und Ihm nicht mehr vertrauten, wenden.

Anders gesagt: mein Rat: lass dir deine Empfindsamkeit und daß Du es z.B. anders willst (z.B. die Sache mit den Männern) nicht nehmen, sondern im Gegenteil, bestehe darauf, daß keiner, der sich nicht deiner Seele würdig erweist und gut mit umgeht, dir zu nahe kommen soll. Es wird sich dann schon zeigen, wer einfühlsam genug ist.
Jedenfalls mach keine beknackten Kompromisse, wie sie dir die Welt und die meisten Menschen immer verkaufen wollen.
Ich mach jedenfalls keine und mir geht es gut und immer besser dabei, je mehr ich bei mir bleibe.



so long ersma




lG
nasiräer

ach so, das noch:

Es zuzulassen, daß Er in dich reinkommen kann und etwas verändern kann liegt an Dir? Naja, mehr isses aber dann auch nich, was an Dir liegen könnte.

Nicht? es klingt so, als würdest du das nicht so recht so sehen, das es an einem selber liegt, das gott in einen rein kommen kann, oder versteh ich das jetzt falsch?

------------------


Nee, sehe ich nicht, daß da viel an uns liegt, weil "es zulassen" ist einzig ne Haltung einnehmen, den Rest, die eigentliche 'Arbeit' der Veränderung, macht Er ja schließlich dann.
Also, was ist diese Haltung einzunehmen, daß man es zuläßt, daß Er etwas an mir verändern kann denn für eine große Leistung von mir??
Das ist ungefähr so, wie wenn man es zuläßt, von jemand den Rücken gewaschen zu bekommen und sich so hinstellt, daßer auch rankommt.
Also wer is hier aktiv und wer passiv?
So isses eigentlich überhaupt mit´m Glauben. (nur mal nebenbei)

Letzte Änderung am 29 Apr 2009 19:08 von nasiräer

ITs ME!
Moderator


Eingegeben am: 25 Jan 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 165
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 25 Mai 2009 11:01
 Nennen  Antworten 
Hallo leila,

wie gehts dir denn inzwischen? Wär schön, mal wieder von dir zu hören :) 

Diese seltsam komplizierten Gedankengänge, die sind schon ziemlich anstrengend, was? :D Wenn das so ist, warum aber dann wieder auch so? Kenn ich ganz genauso.

Aber sei nicht so radikal mit dir, ja? Verurteile dich nicht weil du was sexuelles auch schön findest, dass du ja dann selber schuld bist wenn dich alle nur als Sexobjekt sehen. Es gibt sicher Menschen, die das tun, und blöderweise bist du wohl an so jemanden geraten. Und dein Vater hat dir auch mitgegeben, wie ne Frau zu sein hat. Und das ist auch dieses Bild. Aber so ist es doch nicht generell.

Mein Papa hat mir immer zu verstehen gegeben, dass ich perfekt sein muss, um gut zu sein. Möglichst alles können, alles wissen, alles verbessern, immer und ständig. Es fällt mir sehr sehr schwer, auch mal mit etwas unvollkommenem zufrieden zu sein. Mal loszulassen von meinem Perfektionismus, mal bei mir selbst zu akzeptieren, dass ich auch mal was nicht kann und ich deswegen nicht verurteilungswürdig bin. Aber ich lerne es langsam, lerne auch, mich zu akzeptieren so wie ich bin. Als Mensch mit Fehlern. Ich konnte das nie, hab immer mich verurteilt dafür.

Ich wünsch dir viel Kraft weiterhin, melde dich mal wieder, ja? :)

Liebe Grüße bis dahin!

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 27 Mai 2009 17:25
 Nennen  Antworten 
hey,

Ich hab in letzter Zeit viel Nachgedacht und um die Frage zu beantworten, wie es mir geht: Ich würd sagen, ich kämpfe...manchmal mehr, manchmal weniger...manchmal bringts was, manchmal verlier ich.... aber ich hab beschlossen nie liegen zu bleiben und immer wieder aufzustehen...

Viele Fragen sind für mich immer noch ungeklärt, ich kann nicht ma sagen ob es jetzt besser is als vor zwei Monaten - keine Ahnung, woran soll ich das auch fest machen?
- an der Häufigkeit?
- am Verlangen?
- an der einsicht?

Ich weiss es nicht. Wie ich einfahc so vieles nicht weiss. An manchen Tagen is alles cool, an anderen eben nich...so is das eben im Leben.

Das mit nem Mann hat sich immer ncoh nciht geklärt, also damit mein ich in erster lienie für mich, der wusnch is immer noch da und auch das dneken dass man mich nur mögen kann, wenn ich gut aussehe....das brauch wohl auch zeit...

so viel erstma dazu...

lg leila

ITs ME!
Moderator


Eingegeben am: 25 Jan 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 165
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 27 Mai 2009 20:11
 Nennen  Antworten 
Hallo liebe leila,

ja genau, das braucht Zeit, um aus diesem Denkmuster rauszukommen, was einen so sehr geprägt hat, vor allem wenn man (noch) nichts anderes kennengelernt hat. Da kann ich dir auch nicht wirklich einen Rat geben außer dir zu sagen dass es nicht stimmt, dass es nur Männer gibt denen Äußerlichkeiten alles bedeuten. Allerdings konnte man mir das auch 100 mal erzählen, also dass ich nicht perfekt sein muss sondern auch mit Fehlern liebenswert bin, glauben konnte ich es nicht wirklich. Ich wünsche dir sehr, dass du es mal anders erleben darfst.

Ich spüre dolle deinen Druck, den du hast oder dir auch machst, nämlich wie oft du "durchhälst" und wie oft du "versagst". Genau das hab ich auch gemacht, gedanklich Strichlisten geführt, wie viele Tage ich es "ohne" ausgehalten habe, habe es verglichen mit vorherigen Verzicht-Zeiten, danach habe ich dann beurteilt ob ich mich verbessere oder wieder zurückfalle.

Gebracht hat das aber gar nichts, nur, dass ich mich mit nichts anderem mehr beschäftigt hab und die Gedanken "daran" mein ganzes Leben bestimmt haben.

Bis ich dann irgendwann gecheckt hab, dass das der ganz falsche Ansatz ist. Es geht doch gar nicht darum, hier möglichst ne "gute Quote" zu erreichen, sondern es geht doch darum, ganz woanders anzusetzen. Nämlich an der Stelle, die die Wurzel von all dem ist. Das, was dich so traurig macht, dich so zweifeln lässt.

Bei mir war zu ganz schlimmen Zeiten richtig viel Agressivität darin, ich hab das schon auch genossen, das schon, aber es war etwas agressives, hartes, nichts liebevolles darin. Weil auch ein ganzes Stück Trotz und Wut mit dabei war.

Sei lieb mit dir, ja? Das bist du nämlich wert :)

Gottes Segen für dich!

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 31 Mai 2009 09:36
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Mhhh...
ja, cih weiss und merk vor allem dass das festmachen an Häufigkeiten nicht der wahre Weg is, aber es is mometnan dereinzige den ich gut kenne und vor allem irgendwie der einzig messbare....

Immerhin hab ich schon ne ungefähre Vorstellung, von der Ursache....unerfüllte Sehnsucht nach ner Beziehung (wobei da noch so einiges mit reinspielt..) Aber wie kümmer ich mich um die Ursache, wie kann cih das "beheben"? ich hab das Gefühl, dass das alles so tief in meinem Herzen verankert ist, dass gehört da einfach hin. Also versuch ich mit der Sehnsucht zu leben  - und dann kommt die trauer von zeit zu zeit darüber, das die sehnsucht wohl nie erfüllt wird und dann kommt die wut auf alles, aber auch auf mich und gott. und das is n Kreislauf, wi ich einfach nciht wiess, wie ich da rauskommen soll. ich mein, hier drüber zu reden is ja jut, aber irgendwie hab ich immer noch das gefühl mcih im kreis zu drehen...
wie durchbricht man denn so nen Kreislauf?
wo setzt man am besten an?

Manchmal, zwar recht selten aber manchmal eben find ich SB gar ncith so schlimm...dann keimein in mir gedanken auf, dass es eh das einizge in der hinsicht an erfahrung sein wird und wenn das jetzt auch noch schlimm sein soll...????

Man, manchmal mag ich einfach nicht mehr denken....

lg und danke an euch zwei!

nasiräer
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Eingegeben am: 14 Aug 2008
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 Geschrieben: 1 Jun 2009 14:18
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Hi  leila,

das mit der Messbarkeit ist zwar was, worauf wir gerne immer gucken möchten, aber sofern es um die seelischen inneren Zustände geht, die sich erst einmal ordnen sollten, kann man nicht gleich nach messbaren Erfolgen schauen.
Ich meine, es ist schon ein Erfolg, wenn man vor seinen inneren Ungereimtheiten nicht mehr davon läuft weil man meint, sie nicht mehr aushalten zu können oder weil man keine Antwort darauf hat. Im Gegenteil: erst einmal wahrnehmen, daß es so ungereimt ist und daß da auch Schmerzen sind und Sehnsucht und die Seele wo hin will, aber nicht da ist und das nicht hat, wonach sie sich sehnt, das ist schon ein Erfolg in Richtung man-selbst-sein, zu sich stehen, nicht mehr davonlaufen, sondern sich dem stellen, was da ist und ich bin - u.a. aus Erfahrung - überzeugt, daß das der Anfang einer großen, weil alles umfassenden Änderung ist und ich weiß, daß Gott zu uns steht, wenn wir auch zu uns stehen, wie wir wirklich sind und wenn wir nicht mehr weglaufen und/oder jemand oder etwas anderes sein wollen oder uns immer eine Ersatzdroge verschaffen.
Ich habe es übrigens auch - so schitzophren das klingen mag - erlebt, daß sogar SB zu machen, zu einem Teil ein zu-mir-stehen war und ist, weil meine Gefühle, meine Sehnsucht krieg ich als letztes inn Griff, zuerst kommt immer noch das zu-mir-stehen und nicht wegleugnen, was in mir ist.
Es kommt dann eine andere Stufe, in der man zu seinen Gefühlen anders Ja sagen kann, als das beim Gebrauch der Droge der Fall ist, es soll vielmehr ein Ja- sagen zu meinem Wesen, meinem Charakter, meinen Gefühlen, ja auch Unsicherheiten etc. etc. sein und werden, wo man in jeder Lage zu sich stehen kann, was letzlich Stärke ausmacht, die man, wenn man nur wegrennt nicht hat.
Mir fällt grade auf, daß es Menschen gab, die zu mir gestanden haben und mich gemocht haben und ich es nie so an mich rangelassen hab, weil ich mich selbst viel kritischer gesehen hab und ich hab mich diesen lieben Menschen entzogen mehr oder weniger und für sie hab ich doch zu ihrem Leben mehr dazu gehört, als ich es wahrgenommen hab. Das ist schade, was dadurch verloren ging.
Aber das alles kommt mehr und mehr in Bewegung und bleibt nicht so, wie es war und es ist schön, wahrzunehmen, wie ich mich selbst auch immer mehr annehmen kann, wenn andere schon gar nicht so ein Problem damit haben und Gott schon gar nicht. Selbstwertgefühl und Scham hängt meineserachtens sowieso viel mit SB und kranker Liebesfähigkeit zusammen, in dem Sinne: wie kann man glauben und annehmen, daß jemand einen liebt oder mag, wenn man es für sich selbst ausschließt, daß man sich mag oder gemocht werden könnte.

Insgesamt bin ich aber - wie gesagt aus Erfahrung - davon überzeugt, daß, wenn man bei sich bleibt, das sich-im-Kreis-drehen ein Ende findet, wenn man aus dem Kreis eine Gerade, also einen Weg macht, den man geht - und es geht nicht darum, alles gleich lösen zu wollen, aber sich selbst und die anderen Aspekte, die in einem drin sind, nicht aus den Augen zu verlieren und sie mit in die Veränderung hineinzunehmen, damit ein Ganzes draus wird.
Die innere Zerrissenheit kommt oft daher, daß man sich selbst in seinem Perfektionswahn nicht mag und nicht annehmen kann oder will. Erst wenn einem Gott immer mehr klarmacht, daß man selbst aus seiner Liebe auch nicht ausgeschlossen ist und diese also nicht nur für andere gilt, dann lernt man langsam begreifen und loszulassen.
Warum das so ist? Frag mich mal was schlaueres.


lG
nasiräer

Letzte Änderung am 1 Jun 2009 14:21 von nasiräer

leila
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Eingegeben am: 30 Mar 2009
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 Geschrieben: 28 Jun 2009 21:19
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Hallo,

so hab mich die letzten wochen eher zurück gezogen...ich glaub bei mir passiert grad viel in dme thema...zum einem merk ich, dass sich ein paar sachen zum guten wandeln, aber was momentan wirklich anstrengend ist, is, das ich ganz arg mit anklagen zu kämpfen hab und mit meinem ganzen leben gradn gabnz schön am rudern bin...

Wie kann cih Leiten, wenn ich SB mach?
Wie geht das einher mit heilig sein? in der Bibel steht ich bin heilig, ich fühl mich aber so gar nicht danach...

und irgendwie schaff ich es einfach nciht aus dem kreis eine gerade zu machen...
Ich fühl mcih eher oft davon bestimmt als das ich das gefühl hab macht darüber zu haben...

und vor alem merk ich immer mehr wie einsam ich eigentlich bin und diese einsamkeit führt oft dazu da sich noch mehr in SB reinrutsch...

und eigentlich will ich mehr denn je, das es einfach aufhört, aber ich glab langsam nciht merh dran...es fühlt sich so an, wie in den letzten level von nem computerspiel, wo man dann gegen den bösen der bösen kämpft und einfach nicht gewinnt....

lg leila

nasiräer
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Eingegeben am: 14 Aug 2008
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Mana: 
 Geschrieben: 28 Jun 2009 22:23
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Hi leila

in der Bibel steht ich bin heilig, ich fühl mich aber so gar nicht danach... und irgendwie schaff ich es einfach nciht aus dem kreis eine gerade zu machen...

Ich fühl mcih eher oft davon bestimmt als das ich das gefühl hab macht darüber zu haben.

Ja, wir sind heilig "in Ihm"!! im Glauben, im Geist, was alles das selbe ist, bzw. eins ist.
Wir sind aber auch Sünder - und zwar "in uns", im Fleisch, was die andere Seite der Medaille (Mensch) ist.

Wir können "in Ihm" sein, im Glauben, im Geist, im Herzen würd ich mal dazufügen und sind dadurch nicht mehr "in uns", im Fleisch. Das ist der ganze Trick an der Heiligung oder Heiligkeit: "Nicht in uns, sondern in Christus" zu sein.

Sicher, unsere Seele, unser Verstand will und braucht es, (und muss vielleicht auch??) den Glauben durchzubuchstabieren und zu verinnerlichen, zu erkennen, was er uns bedeutet, was er mit uns zu tun hat, welche Antwort er in unsere spezielle Situation hinein spricht.
Doch der Intellekt ist nicht die Antwort, nicht die Lösung, sondern eben der Glaube, der Geist (nicht Verstand).

Der Glaube ist Gottes Gabe (des Geistes), die den Verstand überwindet, die Hoffnung (entgegen aller menschlicher Hoffnung), die unsere Gefühle und unsere innere seelische Bindung überwindet (lies mal dazu Luthers Auslegung über den 5ten Psalm über die wahre Hoffnung). Die Hoffnung ist es auch, die die Sünde überwindet, bzw. auch die Sucht, weil die auch auf emotionaler Orientierung der Seele beruht (Einsamkeit), weil die Hoffnung auf etwas Größerem beruht, als der seelischen Orientierung, nämlich auf dem Wort Gottes.

Nein, in uns ist nicht die Macht über all das, was uns bindet, aber in Gott, in der Hoffnung, im Glauben, wenn wir uns dem denn hingeben entgegen dem, was wir bei uns sehen und worauf wir dummerweise ständig starren.

Nein! Wir MÜSSEN Sünder sein, um Gnade zu erlangen, wir müssen hoffnungslos )in uns) sein, um Gottes Hoffnung zu empfangen, wir müssen machtlos sein, um Seine Macht zu glauben. Der Glaube gründet sich eben nicht mehr auf uns.

"Wenn ich schwach bin bin ich stark" sagt Paulus.
Tja, woher hat er das bloß??

Mein Tip: glaube, daß Gott auch dir vergibt! - genau da, wo Du es nicht mehr kannst/tust, glaubst.



soweit
nasiräer


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