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mmhhh....wie kann ich Klarkommen?
 Moderiert von: pipo  
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VerfasserBericht
leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 31 Mar 2009 15:44
 Nennen  Antworten 
....ich hab diese Seite über einen Beitrag bei ERF gefunden und jetzt frag ich mich was ich hier will. ich habe angefangen die beiträge zu lesen und irgendwie wekcte es in mir gemischte Gefühle....wenn ich die ganze sache verdränge geht es für ne zeit ganz gut, sobald ich mcih damit beschäftige fängt das kopfkino an und ich will wieder auf irgendwelche seiten im netz um es zu tun...dabei hasse ich es....und irgendwie auch nicht...

Ich fühle mich irgendwie zerrissen....

ok...also ich weiss das ich da raus will und ich weiss auch das gott bei mir ist und eigentlich nur über mich weint - aus liebe, weil es mir so schlecht geht. ich weiss das gott meine sehnsucht kennt und sieht und all das...aber es ist eben nur in meinem Kopf und nicht in meinem Herzen...

Angefangen hat es vor ca 3 Jahren.
Ich war 23 Jahre alt und hatte schon immer ambivalente gefühle was männer angeht...auf der einen seite hab ich mich danach geseht eine beziehung zu haben auf der anderen seite bin ich im sprinttempo weg gelaufen wenn mir jemand zu nahe kam. alles körperliche war mit zuwider...
ich wurde nie recht aufgeklärt, alles wa sich wusste war aus der bravo oder Filmen....von meinem Vater hab ich nur mitbekommen, dass eine frau schön sein muss, schlank, atraktiv damit ein mann sie toll findet...und wenn da geschehen ist, gilt die frau nur noch als sexobjekt...ach keine ahnung is schwer zu begreifen...
mit 14 hatte ich dann nen freund, das ganze hat 2 wochen gehalten er wollt emit mir ins bett ich wollte nich...ihn hatts nicht intressiert was ich will, dann kam zum glück siene schwester und hat schlimmeres verhindert...

seitdem fand ich das andere geschlecht nur noch schrecklich und gleichzeitig eben nicht - wie oben beschrieben...
und dann kam irgendwann n abend vor 3 jahren...ich war betrunken....da kam dieser film im fernsehen und es hat angefangen....am anfang ging es nur mit alkohol, mitlerweile auch ohne, was gut ist, wie ich finde.
ich habe es geschafft mit leuten darüber zu reden. ich bin im Leitungsteam meiner Gemeinde, ich habe allen die zur wahrl aufgestellt waren davon erzählt, weil ich es wichtig fand, dass sie wissen mit wem sie  zam leiten.

eigentlich wird es schon besser..es gibt immer größer abstände zwischen den einzelnen vorfällen, aber irgednwann scheint es mir als würde es mcih übermannen - dann kommen die gedanken, das kopfkino, der wunsch es wieder zu tun und ich hab das gefühl ich kann nichts dagegen tun...wenn ich diesem wunsch dann nachgegeben habe hasse ich mcih noch mehr dafür und hab eigentlich erstmal wieder damit zu kämpfen, das ich wertvoll bin...ach egal, kann das grad nicht so gut beschreiben...bzw wird es wohl zu viel...

ICh frag mich immer wieder, wann das auffhört...
ob ich eigentlich eine Gemeinde mitleiten kann, wenn ich das tue...(obwohl mir gott dafür schon ne klare ansage gemacht hat und mich darin bestätigt hat, das ich leiten soll und richtig an diesem platz bin...)

wann hört dieser wunsch auf und die verachtung....wieviel soll ich denn ncoh beten...?

klingt jetzt irgendwie alles n bissl verzweifelt aber ganz so verzweifelt bin ich glaub ich nicht....nur in momenten wenn ich ma wieder nich stark genug war und dem wunsch nachgegeben hab...

so long...

nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 31 Mar 2009 17:53
 Nennen  Antworten 
hi leila,

darf ich dir meine gedanken schreiben? (die müssen ja nicht stimmen!)

- ich denke, da hat irgendwann ein bruch stattgefunden, der einen inneren abstand in dir bewirkt hat - vielleicht war der abstand aber auch vorher schon da und etwas vor 3 jahren hat noch mehr in die richtung gewirkt, daß dein abstand sich verfestigt hat
- irgend etwas stimmt in deiner beziehung zu männern nicht, was immer das ist
- es tut dir leid, aber doch wieder nicht, weil du diesen abstand willst (?) oder brauchst (?)
- wir menschen sind assiziativ aufgebaut innerlich - und irgend eine assoziation schwingt in dieser distanz zu männern mit und doch
- hast du eine sehnsucht nach einem mann, der deine gemischten gefühle versteht und akzeptiert und der nicht dem klischee entspricht, worauf deine ablehnung (vielleicht) begründet ist - auch wenn diese evt. eine irrationale begründung hat
- aber sie ist da, die innere begründung und sicher auch der für dich wichtige innere grund bzw. die ursache dieser distanz
- es ist ja richtig, daß du nicht einem klischee einer frauenrolle entsprechen willst, sondern du selbst sein willst, ja auch musst, wenn es echt sein soll
- aber es gibt ein - vielleicht mißtrauen (?) in dir, daß du du selbst sein kannst und darfst (?)
- und daher die distanz (?)
- es gibt einen (oder mehrere?) grund, daß du dich in deine position zurückziehst und lieber der fantasie nachgibst, als die realität zu klären
und ich hoffe und bete, daß du ihn findest und mit gottes hilfe da raus kommst
- und das ohne dich zu verdammen, denn
- du hast ein problem und nicht: du bist das problem
- dieses etwas in dir, das dir quer liegt, will gelöst werden
- steh zu deinen gefühlen
- hör auf dein herz
- du bist in ordnung, aber
- die innere distanz ist nicht ohne ursache, grund, motiv in dir
- mein rat: stell dich ihr



Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt. 1.Kor 10, 13




ein mitfühlender (vielleicht) leidensverwandter (?)


lG
nasiräer

P.S. einen grund, den ich für mich kenne, ist bzw, sind tiefe brüche in vertrauen zu menschen oder überhaupt vertrauen

Letzte Änderung am 31 Mar 2009 18:15 von nasiräer

ITs ME!
Moderator


Eingegeben am: 25 Jan 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 165
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 1 Apr 2009 21:24
 Nennen  Antworten 
Hallo liebe Leila,

schön, dass du den Mut gefunden hast, zu erzählen, wie es dir geht. Ich kann das doch recht gut nachvollziehen glaub ich, weil ich das teilweise auch von mir kenne.

Ich hab diese Woche grad mega Stress, ich melde mich aber auf alle Fälle ganz bald bei dir.

Bis dahin Gottes Segen und liebe Grüße :)

nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 2 Apr 2009 20:35
 Nennen  Antworten 
hey leila,

noch ein Gedanke kam mir jetzt schon mehrfach, den ich dir noch mitteilen möchte:
ich finde, deine Zeilen sprechen auch von einer starken Sehnsucht nach einer schönen und erfüllenden Beziehung und Gemeinschaft mit einem Mann auf einer schönen und menschlichen Ebene und nicht als Sexobjekt oder als nicht gesehener Mensch oder auch in deinem Frau-Sein unverstanden und unerkannt bleiben, sondern vielleicht auch in einer erregend schönen und tiefen Begegnung und ich finde, diese Sehnsucht, dieser tiefe Wunsch danach, so gesehen zu werden, wie Du bist, ist nicht nur berechtigt, sondern wichtig und bedarf richtig ernst genommen zu werden und natürlich dürfen wir daran glauben, daß solche Beziehungen möglich sind und müssen uns nicht in Sehnsucht danach in einem Gefühl von "das ist ja scheinbar alles unmöglich" in eine innere Fantasiewelt flüchten, die uns in dem Moment Befriedigenderes verspricht, aber das reale Leben außen vor lässt, als ob es da keine Lösung gäbe, keine schöne, gesunde, heile und auch erregend schöne menschliche Beziehung und Ankommen und Angenommen-Sein.

DOCH! Es ist möglich! - daß auch Du dich in deinem ganzen inneren Sein in einer Beziehung wiederfinden kannst, die dir wirklich gefällt und zu der Du wirklich und von Herzen Ja sagen kannst - und: vorher solltest Du auch keine irgendwie zweifelhaften Beziehungen eingehen, die nicht zu dir passen!
Wir sind nicht dazu da, um auf einem sexuellen Markt von Angebot und Nachfrage einfach verschachert zu werden und sind kein wehrloses, willenloses Stück Vieh, das eben irgendwann doch mal mit einem ins Bett muss, weil es eben so ist und es alle so machen. NEIN!
(also ich jedenfalls nicht!) - und ich denke: Du auch nicht.


lG
nasi




leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 2 Apr 2009 21:30
 Nennen  Antworten 
nur kurz....ich les das hier alles aber ih les die beiträge und sie berühren mich, aber ich bin momentan noch nicht soweit mehr zu schreiben oder zu antworten...sorry....aber es arbeitet in mir....und das ist gut....

nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 3 Apr 2009 17:37
 Nennen  Antworten 
hi leila,

schön!
Ich hoffe, ne, bin mir sicher, es hilft dir auch, aber ich wollte mich eigentlich entschuldigen, weil ich übersehen hab, daß ich ja in der Rubrik "Von Frauen für Frauen" was geschrieben hab, wo ich doch nur zu 20% (ca.) ne Frau bin  :-)


(hab´s ma wieder vermasselt :-))

Nee, lass ma arbeiten! Is schon gut so.



Alles Gute Dir!

nasiräer



Der Lohn der Liebe ist, dass dein Wesen Liebe wird.

ITs ME!
Moderator


Eingegeben am: 25 Jan 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 165
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 3 Apr 2009 21:57
 Nennen  Antworten 
nasiräer schrieb:  wo ich doch nur zu 20% (ca.) ne Frau bin  :-)
Ah ja, ... kenn ich die 20% schon? :D

(hab´s ma wieder vermasselt :-))

Das is ja auch nix Neues :D:D

@ Leila: mach dir keinen Stress, schön, dass du dran bleibst! :)

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 4 Apr 2009 21:04
 Nennen  Antworten 
so...ma schauen, also erstma danke für die antworten und @nariäser: keine ahnung wieviel prozent du von was hast :D- aber deine antworten haben mich arg zum nachdenken gebracht...also ich persönlich lass ma die 20% ausreichen um hier zu schreiben;)

und ich fang gleich ma mit deinem zweiten beitrag an...diese sehnsucht, von der du schreibst...mmhhh ich glaub da kann ich momentan nur sagen: Treffer. Versenkt.
(ansonsten muss ich nur heulen und dann komm ich nich so weit mit schreiben:-))

- ich denke, da hat irgendwann ein bruch stattgefunden, der einen inneren abstand in dir bewirkt hat - vielleicht war der abstand aber auch vorher schon da und etwas vor 3 jahren hat noch mehr in die richtung gewirkt, daß dein abstand sich verfestigt hat
jup mag sein....wo der frühere bruch is...keine ahnung und vielleicht auch doch, manchmal hab ich das gefühl das alles so verworren is, das ich gar nix mehr weiss. ich vermute viel aber was bringt mir das? ich kann mich an den großteil meiner kindheit nicht erinnern und das was ich weiss is auch nicht besonders schön....vor ca drei jahren - also es hat angefangen, als mein damals bester freund in den ich dummerweise auch noch verliebt war fürn halbes jahr weg gegangen is, ins ausland. und er hatte sich die komplette zeit einfach nicht gmeldet. einfahc so, ohne irgendwas zu sagen. auf keine mails reagiert, nichts. und da zu der zeit hat es angefangen. zuerst konnte ich mit niemanden reden, das hat monate gedauert bis ich es meiner besten freundin erzählt hab und selbst da konnt ich es nicht aussprechen...naja...jedenfalls hab ich da auch irgendwann festgestellt das es gehäufter auftritt wenn ich arbeiten musste...in längeren freiphasen war alles ok und immer einen tag vorm ersten arbeitstag wars besonders schlimm...keine ahnung was das sollte...

- irgend etwas stimmt in deiner beziehung zu männern nicht, was immer das ist - es tut dir leid, aber doch wieder nicht, weil du diesen abstand willst (?) oder brauchst (?) - wir menschen sind assiziativ aufgebaut innerlich - und irgend eine assoziation schwingt in dieser distanz zu männern mit und doch
das mag sien, dass da irgendwas nicht stimmt. aber ich weiss einfahc nciht was. es ist nciht so, das ich jetzt erst anfange, mich das zu fragen - eigentlich tu ich das schon seid jahren...
ob ich den abstand will oder brauche weiss ich erst recht nicht. ich weiss es ist schon besser geworden mit der zeit, kann ich seit ein paar jahren doch gute freunde umarmen was früher absolut nicht ohne panik innerlich ging...ich denke ich bin verletzt, ja wie genua is schwierig zu sagen aber das is ma klar, mein herz wurde irgendwann mit nem dolch durchbohrt, wie dieser dolch genau heisst weiss ich nicht und seitdem....

- hast du eine sehnsucht nach einem mann, der deine gemischten gefühle versteht und akzeptiert und der nicht dem klischee entspricht, worauf deine ablehnung (vielleicht) begründet ist - auch wenn diese evt. eine irrationale begründung hat
diese sehnsucht is ja grade das was mich so zerreist... diese zwei völlig kontrohären gefühle in mir... da mag ich jemanden, er mag mich vielleicht auch, vielleicht nicht, ich weiss er mag keine rauchenden frauen und keine dicken frauen und lange haare auch nicht...ergebniss: Ich rauch, nehm in nem halben jahr 20kg zu und lass meine haare lang wachsen. (hab ich aber erst viel später kapiert das das miteinander zu tun haben lönnte...)

- aber es gibt ein - vielleicht mißtrauen (?) in dir, daß du du selbst sein kannst und darfst (?) - und daher die distanz (?) - es gibt einen (oder mehrere?) grund, daß du dich in deine position zurückziehst und lieber der fantasie nachgibst, als die realität zu klären
mißtrauen ich selbst zu sien....mmhh hab ich noch nie drüber nachgedacht, kann aber sein...wobei das grad irgendwie mein eigenes bisheriges bild von mir erschüttern würde...oder aber es bezieht sich nur auf die beziehung mit männern....keine ahnung - aber genau das isses ja, wie krieg ich das raus. Du schreibst, ich solle mich der distanz stellen - wie tut man das? ich seh da grad echt keinen weg...und vor allem weiss ich nciht ob ich es will - soll heißen ich will schon, aber ich hab das gefühl, ich hab keine kraft mehr...seit ich christ bin und das sind nun schon 10 jahre stell ich mich immer wieder irgendwelchen horenden aufgaben...ich stell mir jedesmal wieder mcih gegenüber nur um immer heiler zu werrden, was ja auch gut ist - aber ich will einfach nciht mehr stark sein. ich will auch ma schwach sein dürfen. nicht immer kämpfen, auch ma kämpfen lassen oder auch ma ne schlacht verlieren (wobei verloren hab ich schon viel schlachten:-))
und ejtzt wieder: da is dieser berg aus sch... und ich steh davor und denk mir nur: nich schon wieder! hört das denn nie auf??????

ja das mit dem vertauen stimmt. ich vertrau nur schwerlich jemanden. also damit mein ich wirklich vertrauen. und ich denk ich wurde auch schon oft enttäuscht. wozu also wieder vertrauen. bringt ja eh nix? und auf der anderen seite weiss ich, das es doch was bringt, das es gut ist zu vertrauen. und wichtig. ich merke grad in letzter zeit das ich gott immer weniger vertrau. es gab ne zeit, da war das nciht so...mir ging ma richtig scheisse, ich hatte vershcieden süchte uns störungen psychischer art, war n therapie und wollt mich n paarmal umbringen...und da hat gott mich rausgeholt. und danach wusst ich, was auch immer passiert ER ist da...und ich hatte einfach n vertrauen in mienem herzen zu ihm, was mir unerschütterlich erschien. an guten tagen ahb ich das auch heute noch, aber manchmal nagt einfach der zweifel an mir.
Also, das soll jetzt nicht heissen das ich völlig gaga bin und auch nciht das es mir total drekcig geht, ich versuch nur irgendwie grad eine seite meines gefühlslebens so zu beschriebn dass man sie verstehen könnte:-)

so schon wieder viel zu viel...

@itsme...ich freu mich auf deine gedanken:-)

jute nacht,leila:?


nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 5 Apr 2009 14:31
 Nennen  Antworten 
Hi leila,

Das Risiko, verletzt zu werden, Scheu vor zu viel Nähe, in der man nicht mehr vermag, die Distanz zu wahren, sich selbst zu bewahren, Angst, irgendwie ausgeliefert zu sein einer Situation, einem Menschen gegenüber, Angst, die eigene Integrität zu verlieren oder die Schamgrenze verletzt zu bekommen, Angst, seine Ängste und Stärken nicht richtig einschätzen zu können, Unsicherheit über die eigene Persönlichkeit oder den Selbstwert, sich nicht zu trauen, derjenige zu sein, der man ist, weil man anecken könnte, weil man einen Kampf scheut, den man nicht will und nicht mag, weil man eigentlich nicht einsieht, um etwas kämpfen zu müssen, was doch selbstverständlich sein sollte, nämlich so angenommen, akzeptiert und in Ordnung zu sein, wie man eben ist - diese Dinge sind es glaube ich oft, die einen Menschen in eine gewisse innere Distanz zur Umwelt, zu Menschen, zu menschlichen Beziehungen, bzw. zu einer Normalität in menschlichen Beziehnungen bringen.

Kennst Du den Film "Good Will Hunting"? mit Matt Damon und Ben Affleck? Der Will is ein Ober-Mathegenie aber ein auf cool machender, durchschnittlicher Penner-Kumpeltyp, der mit seinen Bauarbeiterkumpels nur ma ab und zu n Bierchen hebt und als Putzer inner Uni arbeitet und da mal so nebenbei eine Genieaufgabe an der Flurtafel löst, die der Prof für seine Studis als Herausforderung angeschrieben hatte.
Er erwartet nicht viel von seinem Leben, außer daß es möglichst so easy und locker weiter geht, wie bisher, also mit seinen Kumpels ab und zu einen heben und so weiter. Als der Prof rauskriegt, daß er die Matheaufgabe gelöst hat, vermittelt er ihm nen Psychodoc, der ihn in Schwung bringen soll und es stellt sich raus, daß Will nicht gerade beziehungsfähig (Freundin) ist und sich nur cool abgrenzt und auf die ganze Welt scheißt und keinen Bock hat auf all den Mist und schon gar nicht, in seiner Psyche wühlen zu lassen.
Am Ende stellt sich raus, er ist massiv verprügelt worden von seinem Alten und die schnoddrige "Du kannst mich mal"- Art hat er aus der Zeit beibehalten, eben um sich zu schützen, was ihn aber wiederum recht beziehungsunfähig macht, leider auch mit seiner Freundin, die er doch mag. Naja, das ganze spitzt sich zu, bis der Konflikt auf den Punkt kommt und der Psychoonkel ihm sagt: "Du kannst nichts dafür, Du kannst nichts dafür, Du kannst nichts dafür . ." worauf er dann zusammenbricht und er seine Abwehr endlich aufgeben kann und - naja, wohl am Ende als geheilt da rauskommt.

Wenn ich mir nur annähernd vorstelle, was ich in meinem Elternhaus erlebt habe, komm ich mir mit dem Will ziemlich verwandt vor: Ich mußte damals (mit 13, 14) für meinen Begriff mein Leben retten, indem ich gemacht hab, daß ich da weg komm.
Heute ist die Familie ein totaler Schrotthaufen, der nur noch unendlich traurig ist und ich bin auch noch nicht richtig drüber weg.
Aber es muss nicht immer Gewalt und Jähzorn und Lebensangst sein, was einen innerlich zerbricht oder matt macht, sondern auch sowas, wie Du schreibst: " mein herz wurde irgendwann mit nem dolch durchbohrt" - wodurch auch immer, das ist egal, aber es ist so, es ist etwas passiert, das eine Grenze in uns überschritten hat und die Reaktion ist Rückzug ins Innnere gepaart mich Sehnsucht nach Geborgenheit und verstanden sein, um wieder zu sich selbst, dem verlorenen Teil in einem zu finden.
Man muss nicht immer in der Vergangenheit wühlen, um rauszufinden, was da gewesen ist, weil es ist ja in der Gegenwart genauso da, dieser Mechanismus.
Vielleicht findet man auch viel besser über die gegenwärtige, immer wiederkehrende Reaktion auf den eigentlichen Urgrund, der nicht immer ein bestimmtes Erlebnis sein muss, sondern eine bestimmte Art sein kann, wie mit einem umgegangen wurde, in der man immer wieder auf Granit gebissen hat, nie als der gesehen wurde, der man ist, nie ankommen konnte, weil es da nichts und niemand gab, wo oder bei dem man hätte ankommen können oder weil man vielleicht bei allen ein Neutrum war und man selbst auch nie zu denen um einen rum gefunden hatte, weil es eben keine Nähe oder nie eine menschliche Miteinander- Normalität gab.

Ich glaube, alle, die SB machen, sind irgendwie innerlich in sich verkrümmt und haben ein Beziehungsproblem oder Vertrauensproblem mit Menschen, daher sind sie distanziert, in sich selbst irgendwie zurückgezogen und sehnen sich danach, da raus zu kommen, zu normalen menschlichen oder heilsamen, schönen, ja auch erregend schönen Beziehungen, daher auch die Vorstellungen von erregenden Begegnungen oder mindestens erregenden Handlungen (die rudimentären Reste von menschlichen Begegnungen, von einem Miteinander, für die es aber im realen Leben meist keine Entsprechnung gibt).

Das alles hört sich vielleicht beknackt pychologisch analytisch an und sieht eher nach ner aussichtslosen Lage aus, finde ich aber gar nicht, weil ich finde, wenn man nur genau hinsieht, sieht man auch, daß man in seiner Reaktion schon einen (oder mehrere) Grund hat(te), sich abzuschotten, zu schützen, die innnere Distanz zu wählen und wie bei Will müssen wir uns sagen lassen: "Du kannst nichts dafür!!" weil man sich schützen wollte, weil man sonst vielleicht keine Distanz mehr zu dem Problem hätte und es einen auffressen würde, man darin untergehen würde.
Aber in der Reaktion ist man irgendwie erstarrt, nicht mehr beweglich eben was menschliche (Vertrauens-)beziehungen angeht, gebrochen also.

Ich weiß, daß Gott uns so liebt, daß er ein Heil für unsere kranken Seelen hat, welches aber immer - und ich denke in dem Fall, bzw. bei dieser Art Krankheit besonders - auf den Urgrund des Problems zurückweist und es an der Wurzel heilen will, da wo eben menschliche Beziehung definitiv in uns geschädigt ist, da wo wir Heilung, Annahme, gelingende Nähe erfahren müssen, um aus unserem Schutzraum herauszukommen, wenn wir nicht ewig Einsiedlerkrebse bleiben wollen.

Ich spreche daher unbedingt einem Glauben zu, der heile und gesunde menschliche Beziehungen als glaub- und erlebbar ansieht und es nicht für überzogen und unmöglich hält, daß man so, wie man ist, angenommen und geliebt sein kann und es sich auch nicht gefallen lassen muss, wenn man anders oder entgegen dem Wunsch nach Respekt, Anerkennung und Unverletzlichkeit seiner Persönlichkeit und Scham behandelt oder gesehen werden will. Alles andere ist eine Zumutung, die ich nicht dulden muss.
Für mich ist es dabei so, daß, wenn ich meine Grenze bewußt ziehe und nicht nur als Abwehrmechanismus, dann kann ich auch dazu stehen und dann kann ich auch wieder normal auf Menschen zugehen und sagen, OK, hier bin ich, so bin ich, wenn ihr mich so nehmt, OK, wenn nicht, muss ich nicht, das müßt ihr dann auch akzeptieren, weil ich bin so, PUNKT. Dann aber kann ich auch wieder bewußt auf Menschen zugehen und Nähe und auch Enttäuschungen zulassen, weil ich einerseits auch JA zum Anderen sagen kann, aber andererseits auch (ganz wichtig!) zu mir (und ich bin ja schließlich auch nicht so vollkommen).

Dann löst sich auch ein weiterer Aspekt der inneren Distanz auf, nämlich der Hang zu irgendwie 'vollkommenen' menschlichen Beziehungen oder vollkommenen Menschen, der ja auch nur aus dem Schutzbedürfnis heraus dirigiert ist.

Mittlerweile (durch Gottes Hilfe und Geist) nehme ich es auch an, unter Menschen zu leiden und es hinzunehmen, keineswegs fatalistisch, sondern als echte Annahme (oder auch Bereitschaft zur Nächstenliebe), aber jedenfalls nicht mehr mit der unbedingten Reaktion, von solchen Menschen fliehen zu müssen - obwohl, so perfekt gelingt mir das keineswegs, ich kenne meine innere Reaktion schon, daß ich immer noch fliehen will, besonders bei uneinsichtigen, bösartigen Vertretern.

Dabei lernt man dann auch, auf Gottes Schutz zu bauen und zu vertrauen und nicht auf seinen so geübten Rückzugsmechanismus.

Die verletzte Seele oder das durchdolchte Herz braucht viel Liebe, Verstehen, Annahme und man darf da auch ne ganze Menge von Gott glauben, daß Er einen schon versteht und nicht erst eine Änderung von dir erwartet, bevor Du wirklich anders sein kannst (also geheilt bist). Denn auch Gott spricht so: "Du kannst nichts dafür!, Du kannst nichts dafür!, Du kannst nichts dafür!" und wenn man Sein Erbarmen, Sein Wohlwollen, Seine unendliche Geduld und Seine unbedingte und unveränderliche Annahme erlebt und an sich ranläßt, dann wird man langsam aber sicher wie von warmen Sonnenstrahlen durchgeheilt, durchwärmt, um wieder Zutrauen zu fassen (was für mich schon einem mindestens mittleren Wunder gleichkommt). Aber es ist so: Gott heilt kranke und verwundete Herzen. Und ich glaube, das ist das, was hier nötig ist - bei vielen (oder allen?) hier, die den Mangel, das Verlangen und den Hunger ihre Seele mit süchtiger Sehnsucht stillen wollen, was ja doch so nicht wirklich funktioniert, weil es den wahren Hunger nicht stillt.

 

lG
nasi

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 13 Apr 2009 15:28
 Nennen  Antworten 
hi,

wie kommt man dazu, gottes liebe anzunehmen - ich würd nicht ma sagen, dass ich es nciht kann aber irgendwie scheint es auch wieder nicht zu funktionieren....

ich weiss das ich nciht schuld bn und trotzdem - is es da, mein komisches verhalten, angst vor zu viel nähe...wie kann ich das ändern? - ja ich weiss...Gott blabla...(ich liebe gott, und er ist mein leben, aber momentan helfen mir die sachen einfach nicht weiter - von wegen lass dich von gott lieben, dann wird alles wieder gut....etc), ich weiss wohl das gott da ist und mich liebt aber ich hab eher das gefühl, das zwischen dem wissen und meinem herzen n betonklotz liegt der nur schwerlich zu überwinden ist.

Was ist, wenn ich gar nicht fähig bin in einer beziehung zu nem mann zu leben?

Kein mann hat bisher auch nur verusch mich wirklich kennen zu lernen, alle sehen nur den kumpel in mir (der scheint blenden zu funktionieren) - keiner die frau oder so...manchmal glaub ich die männer wollend as gar nciht sehen - ich bin nicht sonderlich hübsch, dafür aber dick und immer wieder krieg ich bestätigung dafür, dass in dieser welt für eine beziehung in erster linie schönheit zählt (die nach weltlcihem Standart - nicht nach göttlichem)

Vielelcht will gott gar nciht das ich ne beziehung zu nem mann hab, ma heirate, kinder krieg - ja ich kenn die sachen, von wegen gott hat uns unsere sehnsüchte ins herz gelegt und wer wirklcih die gabe der ehelosigkeit hat der merkt das auch...

Aber ich bin mir einfach nciht sicher ob gott tatsächlcih einen mann für mcih hat (vielelicht sind meine ansprüche auch zu hoch...) aber vielleicht soll ich laut gottes plan allein bleiben, dann wär doch sb die perfekte lösung? (mein ich nciht wirklcih ernst nur in ganz schlechten momenten - wioe jetzt grad:-))

egal....

ITs ME!
Moderator


Eingegeben am: 25 Jan 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 165
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 13 Apr 2009 20:09
 Nennen  Antworten 
Hallo liebe Leila,

nun will ich mich endlich mal melden, wie ich es versprochen habe :) 

Also, ehrlich gesagt, wenn ich deine Beiträge so lese, dann finde ich mich da ziemlich sehr wieder. Dieses tiefe Sehnsuchtsgefühl einerseits und andererseits diese Distanz und diese Angst vor Nähe ... das kenn ich ganz genau so von mir. Und irgendwie kann ich mich auch nicht erinnern, dass es mal anders gewesen wäre. Schon als Kind hatte ich den Hang, mit total verromantisierte Geschichten zusammenzuträumen und umso älter ich wurde, umso ausgefeilter wurde das und auch umso erotischer. Und gleichzeitig konnte ich mir irgendwie überhaupt nicht vorstellen, ne Beziehung, ne reelle, wirkliche Beziehung zu nem Mann zu haben. Da hatte ich auch eher den Hang abzuhauen. Und auch immer war der Gedanke im Vordergrund: wer sollte mich schon wollen, jeder kann doch überall ne Bessere finden und ne Aufregendere, was soll denn einer mit mir Grüblerin anfangen.

Ich fand mich immer langweilig, nachdenklich, still, ernst, alle in meiner Klasse waren eben immer cool und beliebt und hatten immer Jungs um sich. Ich eben nie. Und der Gedanke, dass ich vielleicht gar nicht beziehungsfähig bin und ich dann nicht mehr ich selbst sein könnte sondern mich komplett aufgebe würde und dem Partner anpasse, das war für mich vollkommen unerschütterlich.

Gleichzeit war da aber immer die unendlich große Sehnsucht nach nem Menschen, der mich versteht und so liebt wie ich bin und bei dem ich ganz ich selbst sein kann ohne mich zu verkrampfen oder zu verstellen.

Ich kenne deine Gedanken: "Vielleicht will Gott gar nicht, dass ich mal heirate, vielleicht will er ja, dass ich alleine bleibe und daran zerbreche, vielleicht merkt er gar nicht, wie einsam ich bin, warum gibt er mir diese Sehnsucht um mich dann damit alleine zu lassen" auch alle nur zu gut.

Und ich kenne genauso die Ratschläge von allen Seiten: Gott meint es gut mit dir, er hat sich nicht vergessen, er liebt dich ..." usw. auch und manchmal hätte ich alles an die Wand klatschen können und es geht mir manchmal heute noch so. Auch im Bezug auf anderes. Als ich in meiner Ausbildung mehrere Jahre Mobbing durchleben musste und alle Seiten sagten: ach komm, nehm dir das nicht an, Gott trägt dich und liebt dich usw. Da hätte ich manchmal schreien können: WO denn???? WIE denn??? Geht mal EINEN Tag dort hin und dann sagt mir mal wie Gott mir da hilft!!!

Inzwischen hab ich eine innere Gewissheit, dass Gott mich genau da haben wollte, auch wenn ich noch nicht weiß, wozu genau, aber das ist wieder ne andere Geschichte.

Was ich eigentlich sagen wollte ist: ich hab kein bißchen geglaubt dass es noch etwas anderes geben könnte für mich als mein dunkles Loch. Ich war nur noch verzweifelt und sah mich schon am Ende angekommen, nun kommt nichts mehr, so ungefähr, nun werde ich eben so vor mich hinleben ohne Sinn und Ziel.

SB war meine Trotzreaktion auf Gott und die Welt, die mich ja komplett im Stich lässt, mein Umgang damit war fast schon aggressiv kann man sagen.

Aber Gott sieht nicht weg!! Er kennt dich wirklich und er weiß, wie es dir geht!! Er handelt nicht immer so, wie wir es uns vorstellen, denn woher wollen wir denn wissen, was wir gerade wirklich brauchen?? Bei mir z.B. hat er auch anders gehandelt und doch ist es wohl genau das, was ich eben gerade brauch. Um heile zu werden, um auch zu mir selbst zu finden. Wer bin ich und wo will ich hin und muss ich mich wirklich in die Schema-F Schablone pressen lassen, egal ob sie mir nun passt oder nicht, nur weil alle das so von mir erwarten??

Sind die, die so jung geheiratet haben (und da hab ich in meinem Freundeskreis unendlich viele, um nicht zu sagen fast alle) wirklich glücklicher? Die mit Anfang 20 das 2. Kind haben aber nie mal wirklich Zeit hatten, mal zu sich selbst zu finden und ne Persönlichkeit zu werden? (Das Thema hab ich gerade mit meiner Therapeutin, die wird bald 60 und hat erst mit Anfang 50 mal angefangen zu fragen, was ihr eigentlich gut tut und was sie eigentlich will, vorher hat sie nur funktioniert, für ihre Ehe, für ihre Kinder, für ihre Gemeinde. Und sie beneidet mich jetzt, dass ich diese Zeit jetzt habe, viel eher als sie).

Sicher, würde ich jetzt komplett alleine rumsitzen, dann würde es mir auch wohl schlechter gehen. Aber das hab ich auch ne ganze Weile so gehabt. Aber als ich eben dachte, es kommt nichts mehr, WAS soll denn bitte schön noch kommen???? Da merk ich eben doch, dass Gott mich NICHT vergessen hat und im Stich lässt. Und dass es möglich ist, verstanden zu werden und diesen Teufelskreis zu durchbrechen, in dem du ja auch steckst. Diesen Zwispalt zwischen Sehnsucht nach Nähe und Angst davor.

Ich hab von Zu Hause nicht mitbekommen, dass ne Frau ein Model sein muss um geliebt zu werden, dafür aber, dass man perfekt sein muss, alles können muss und über allem drüber stehen muss um anerkannt zu werden. Und diesen Anspruch hab ich lange Zeit an mich selbst gehabt und dabei immer gedacht: ich bin nicht perfekt, ich bin oft traurig, ich bin nachdenklich, ich bin anstrengend, ich bin was weiß ich alles ... eben nicht so cool wie andere ... mich kann doch keiner lieben. So wie du immer gedacht hast, du bist nicht hübsch genug, dich kann keiner lieben.

Aber schau mal, wärst du glücklich wenn du nen Freund hättest der dich nur wegen Äußerlichkeiten wöllte? Man muss sich das mal wirklich bewußt machen. Wäre ich glücklich, wenn ich nen Freund hätte wie meine eine Freundin, der laut ihrer Ausage "eben einer ist, der sich nicht gern festlegt", der Pornos schaut, das brauch er eben wenn sie nicht da ist, der wenn sie abends telefonieren nebenbei was am PC macht, das hätte nichts mit ihr zu tun, das wär eben bei ihm so, deswegen würde er ja trotzdem gern mit ihr telefonieren? Der ihr 0 Aufmerksamkeit schenkt?

Ist das, worauf wir so neidisch sind, wirklich immer so beneidenswert?

Ich weiß, das klingt immer so hohl, und ich hab es genau immer so empfunden und es geht mir auch heute teilweise noch so, aber glaub mir, es kommt noch was!!! Gott lässt dich doch nicht einfach unterwegs im Regen stehen. Und dann wirst du auch aus diesem Gefängnis rauskommen, ich hab das genauso nicht glauben können, aber glaub mir, Gott hat nen besseren Überblick :)

Wünsch dir ne gesegnete Woche! Sag mir ruhig, wenn du dich wieder nur "behelfsmäßig getröstet" fühlst, ja? Ich kann das nämlich auch nicht ab und drum will ich so auch gar nicht anfangen!

Liebe Grüße, It's me!

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
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Mana: 
 Geschrieben: 15 Apr 2009 13:02
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mmhh natürlich ist mir klar, das es denen, die früh geheiratet haben nicht unbedingt besser gehen muss als mir, ich hab auch genug freunde die früh geheiratet haben und manchmal bin ich echt froh, dass ich es nicht bin und zeit hab mich um mich zukümmern....aber meistens steht dem ganzen einfach nur diese sehnsucht nach mehr im weg...die sehnsucht danach angenommen und geliebt zu werrden....das gefühl, gott nciht merh richtig vertrauen zu können - wozu auch. klar in meinem kopf weiss ich das alles auch das gott nen besseren und größeren plan hat und das nciht alles was ich für gut halte auch nach gottes plan gut für mich ist. aber ich merke immer mehr das mein herz nach "mehr" schreit. das ich genug davon habe alles nur zu wissen und so - ich will es spüren, fühlen, erleben. Wo ist denn dieser Gott der mich heil macht? ich habe das gefühl, SB nimmt mich gefangen, ich komm tage manchmal auch wochen gut klar und dann kommt plötzlich so ein moment wo ich denk ich kann nciht anders...ich merke das ich gleichzeitig in depressionen stürze und dann hab ich ncoh mehr das gefühl nicht mehr raus zu kommen....

ich weiss ja das gott mcih liebt, mir hilft etc....aber wo ist er wenn cih in meinem zimmer sitze und mich wieder hasse, heukle über meine eigene schwachehit und blödheit...?

alles was ich will ist doch nur dieses Leben, was mir Jesus versprochen hat...

lg

ach so, it´s me - passt schon is cool, was du schreibst, nichts behelfsmäßig trösten...

 

nasiräer
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Eingegeben am: 14 Aug 2008
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Mana: 
 Geschrieben: 15 Apr 2009 21:52
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Genau! Das Leben! Wo ist es? - aber: wie soll es eigentlich aussehen? Was meinst Du eigentlich, wie es aussieht, wie es funktioniert? und was es ausmacht?

Wie geht das eigentlich, das richtige Leben? und wie stellen wir es uns eigentlich vor? und wieso denken wir wohl, daß es das nicht ist? und warum huddelt man so rum mit seinem Leben? warum ist es denn so schwer, das Leben zu finden und zu leben? wieso sollte es überhaupt schwer sein, dieses Leben zu finden? was hindert denn daran? wieso stellen wir uns so  an, wieso machen wir es uns so schwer? wieso diese Anklagen, dieses Fertigmachen, Hass, Ablehnung, Flucht, Verwirrung, Dunkelheit, sich immer im Kreis drehen, diese Zweifel an Gott und sich selbst?


ich merke immer mehr das mein herz nach "mehr" schreit. das ich genug davon habe alles nur zu wissen und so - ich will es spüren, fühlen, erleben. Wo ist denn dieser Gott der mich heil macht? ich habe das gefühl, SB nimmt mich gefangen

Wieso sollte es denn kein gutes, schönes, erfülltes Leben geben und Annahme und Verständnis und Liebe und Einfachheit, Normalität, in der auch Sexualität seinen ganz einfach normalen Platz hat uns schön sein kann und Begegnungen und Beziehungen ganz normal und offen und menschlich einwandfrei und entspannt sein können???

Wieso dieses Verkrampfte?? Wieso diese Schuld und Sühnegefühle, wieso ein Gott, der uns nicht versteht, der uns nichts gönnt, der und keine Freude und Einfachheit schenken möchte, in der wir entspannt und locker sein können, ohne Zwang und Gefängnis??
Wollte Jesus uns nicht frei machen? Ganz frei? Daß wir lieben können und uns freuen und Mitmenschlichkeit einfach sein kann? Wieso eigentlich nicht??? Wieso sollte das so schwer sein??

Ich glaube, es ist auch nicht so schwer, denn wir befinden und eigentlich nur in unseren eigenen inneren Gefängnissen, die wir in unseren Vorstellungen gebaut haben und wenn wir selber mal ein bischen menschlicher und einfacher ('. . . werdet wie die Kinder . .') werden, geht der ganze Spuk schon bald vorbei, wenn wir auch ablassen von unseren Vorstellungen, wie wir es 1. gern hätten, 2. uns Gott vorstellen, 3. unsere Gefängnisse gebaut haben, 4. festhalten an unseren Unmöglichs und Geht- nichts und is nicht und Gott will oder kann nicht- Vorstellungen etc. etc. etc.
Zudem gibt es in Beziehungen und auch im Sex etwas gaanz Normales, Gesundes, Einfaches, erfrischend Menschliches, das auch wirklich schön sein kann und auch sollte und wieso sollte uns selbst das nicht nur wiederfahren, sondern wir selbst auch solche befreite Menschen werden und sein??
Wieso nicht einfach mal dran glauben? und sich an Gottes gutem Willen und Segen freuen?? und seine Geschenke auch annehmen??? statt zu jammern, daß Er uns wohl vergessen hätte?? und unsere Probleme nicht sähe??

Die Tage las ich einen Spruch: "Es gibt keine Lösung, weil es kein Problem gibt."
Wieso sollte es nicht etwa auch bei uns so ein????????
Es gibt gar kein Problem, daher nützen unsere Verkrampfungen auch kein bischen was.

Wieso freust Du dich nicht einfach? und wirfst ab deinen Ballast - und das gilt ja für uns alle und da können wir mal lernen, einfacher, schlichter, menschlicher, offener, herzlicher, direkter, glaubender zu werden und zu sein, ohne Wenn´s und Aber´s.

"Liebe deinen Nächsten, sowie dich selbst." - darin ist das ganze Gesetz und die Propheten und in dem anderen: Liebe Gott von ganzem Herzen ungeteilt.

Wer´s glaubt, wird selig!
So einfach kann das Ganze sein. Aber ich hör schon die Aber´s und die, Wenn´s wieder und die berechtigten Skeptiker, die doch beweisen wollen, daß es ein Problem gibt und daß doch wieder eine Lösung her muss und die kennen sie bloß wieder nicht und so weiter und so fort und ignorieren den schlichten, einfachen, kindlichen Glauben, weil er ihnen zu simpel erscheint und so geht die Hölle weiter und Gott kann machen was er will, es scheint alles umsonst, weil keiner sich freut an seiner Gabe etc. etc. etc.

So!

so long ersma

l.G.
nasi

leila
Member
 

Eingegeben am: 30 Mar 2009
Herkunft:  
Berichte: 22
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 19 Apr 2009 14:06
 Nennen  Antworten 
aber...wenn...:-)

Wenn alles so einfach ist, warum scheint es dann so kompliziert?:-)

ja ich versteh dich, deine hinterfragungen und mir is auch klar, das es im grunde genommen ganz einfach ist/ sein sollte. Aber subjektiv betrachtet isses das eben nicht.

Und es gibt ein problem und wenn das Problem dass ist, das ich es nicht schaffe wie ien Kind zu glauben.

ich war letztes Jahr in Israel am See Genezareth, ich saß da, hab aufs wasser geschaut und mich gefragt ob ich wohl wie petrusd auf dem wasser wandeln könnte...und ich weiss, dass ich es theoretisch gekont hätte aber meine zweifel hätten mich auf den grund gerissen.. und genauso isses doch selbst petrus gegangen, der Fels auf dem wir stehen auch er hat gezweifelt. selbst Jesus ging es scheisse als er am kreuz hing...

wenn ich wüsste wie ich aufhören könnte zu zweifeln, würde iche s sofort tun. und ich denke das ich damit nicht alleine bin. ja in scheiß zeiten komen zweifel, fragen, warum, wieso weshalb, wenn dann...aber is das nciht auch irgendwie normal?

oder geb ich mcih mit ner abgeflachten version des  lebens zufrieden,w as Jesus für mich hat....welches Leben ich meine? Das in dem ahme gehen können, Blinde sehen, ein leben aus dem Geist und aus der Liebe, ein Leben aus Glaube. ein leben in dem ich nciht morgendaufstehe und mich ma wieder frage, wzu ich eigentlich in die uni gehe wenn ich doch gar nciht will....ich glaub die sehnsucht nahc mehr ist gut, denn es ist ne heilige sehnsucht, nach mehr gott:-)

nichts desto trotz erscheint es mir doch immer wieder schwierig, dieses Leben zu führen. klar ich weiss so viel im kopf, wa sich tun kann, das gott mich liebt, mich geheilt hat etc...aber warum isses dann in meinem leben nicht präsent.

narisäer, wenn du ne antwort auf all deine frasgen hast- ich bin gespannt und würd dir sofort folgen:-)

warum einfach, wenns auch komliziert geht?

lg

nasiräer
Member


Eingegeben am: 14 Aug 2008
Herkunft: Berlin, Germany
Berichte: 259
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 19 Apr 2009 16:21
 Nennen  Antworten 
liebe leila,

man könnte so viele Antworten geben, aber nur Gott weiß, was in uns hindert.

Eines seiner Rezepte is dies:

Der Lohn der Liebe ist, dass dein Wesen Liebe wird.

oder ein anderes: "Selig, die geistlich Armen, denn ihrer ist das Himmelreich."

oder: "Gib mir, mein Sohn, dein Herz und lass deinen Augen meine Wege wohlgefallen."


Das Herz - das kann letzlich nur Gott öffnen. Dazu bedarf es manchmal viel Veränderung, bis es soweit ist, dann aber isses auch nur ein kleiner Schritt.


Ich wünschte, ich könnte hier die wirkliche Antwort geben oder eine direkte Lösung.
Das Geheimnis ist der Glaube, Gott, der Geist, das Herz, Er selbst.

Aber man sollte es denk ich so machen, wie z.B. Mose, der diesen Gott kennen lernen wollte und es von seiner eigenen Stimme hören wollte, ob er denn nun ein Berufener war oder nicht, das Volk aus Ägypten zu führen u.s.w.  - und andere ham´s auch so oder ähnlich gemacht.
Nicht wiedergekäutes Zeugs runterwürgen!!!


so long ersma.

bleib dran!

nasi


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