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Kein Vertrauen mehr da
 Moderiert von: pipo  
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VerfasserBericht
christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 30 Jul 2010 06:24
 Nennen  Antworten 
Hallo Hiob,

Deine Worte sind schon so etwas, wie eine kleine Heilung. Ich werde meinem Mann einmal den Vorschlag machen, sich mit Dir in Verbindung zu setzen. Vieleicht kann er sich einem Mann eher öffnen, und seine Sorgen mit Dir teilen. Ich danke Dir für diesen Vorschlag.
Mir ergeht es im Moment wie Dir einst. Ich bete, aber im nächsten Augenblick sind diese furchtbaren Gefühle und Gedanken schon wieder da. Ich hoffe dass ich es auch bald lerne, alles loslassen zu können.
Alles  was ich möchte, ist dass meine Familie glücklich ist, und dass man sich aufeinander verlassen kann.
Ich hoffe, dass ich bald vergeben kann...

Lieben Gruß
Christina

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 31 Jul 2010 22:16
 Nennen  Antworten 
Servus Christina
 
Über Deine Antwort bin ich sehr froh, weil Deine Zeilen schon sehr zuversichtlich klingen.
Weißt du, ich versuche nicht meine Meinung (menschliche) zu übermitteln, sondern bete vor, und bei jedem Schreiben und bitte Jesus, ER möge doch durch mich zu Dir sprechen.
Ich möchte ein gutes Werkzeug SEINER wunderbaren Liebe, in SEINEN Händen sein.
Habe ein sehr gutes Gefühl dabei, wenn ich mir Vorstelle, mit Deinem Mann ins Gespräch zu kommen, denke, er ist ein sehr netter, ruhiger und einfühlsamer Mensch.
Versuche ihn bitte nicht zu drängen, oder zu schieben. Solche Gelegenheiten ergeben sich oft von selber, wenn wir Jesus darum bitten. ER möge die passende Gelegenheit schenken, wenn das Herz bereit dazu ist.
 
Soeben habe ich in meiner „Stillen Zeit“ unter anderem auch folgenden Vers gelesen, den ich Dir gerne mitgeben möchte: „Das Warten der Gerechten wird Freude werden…“        Sprüche, Kap.10, Vers 28
 
In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deiner Familie viel Segen und ein erholsames Wochenende!
 
…Hiob…

christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 1 Aug 2010 07:21
 Nennen  Antworten 
Nein, drängen werde ich ihn nicht, Dir zu schreiben. Ich habe ihn den Vorschlag gemacht, und jetzt werden wir sehen, wie er sich entscheidet.
Das Problem ist, dass er nicht an Gott glauben kann. Vieleicht möchte er es gerne, aber es fällt ihm schwer. Ich liebe ihn und meine Kinder unendlich, und ich denke auch, dass wir das wieder hinbekommen. Es dauert halt nur alles seine Zeit. Wie heißt es so schön: "Die Zeit heilt alle Wunden." Klingt abgedroschen, ist aber wahrscheinlich wirklich so.

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 4 Aug 2010 22:25
 Nennen  Antworten 
Servus Christina
 
Wie Du von Deinem lieben Mann vielleicht schon erfahren hast, haben wir per E-Mail bereits Kontakt.
Wie geht es Dir derzeit???
Konntet Ihr auf Eurem Weg ein Stückchen weiterkommen???
Habe Ihm geraten, dass Ihr Euch beide die Videos von Phil, Karina und Ulrike anseht, welche auf der Homepage von "LOVEISMORE" zu sehen sind.
Sie enthalten viele praktische Tipps, welche in diesen Situationen gute dienste leisten.
 
Alles Liebe, und Gottes reichen Segen…                  …Hiob…

christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 5 Aug 2010 06:24
 Nennen  Antworten 
Ich danke Dir, dass Du Dir so viel Mühe gibst. Ja, mein Mann hat mir erzählt, dass ihr in Kontakt seid. Ich hoffe, er nimmt sich Deiner Hilfe an, und öffnet sich Dir ein wenig. Mir geht es so weit ganz gut, zumal ich das erste Mal sehe, dass mein Mann sich bemüht etwas zu ändern. Dies war ja sonst nicht so. Ich danke Dir vielmals.

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 10 Aug 2010 19:26
 Nennen  Antworten 
Servus Christina
 
DANKE für Deine Antwort!
Freue mich sehr über die positive Entwicklung, zumal ich doch oft an Euch denke und vor dem Herrn für Euch eintrete. – DANKE Herr Jesus!!!
Irgendwie erfüllt es mich mit Dankbarkeit zu wissen, eine Last mit Euch mittragen zu können.
Unser Herr ist ein gnädiger und barmherziger Gott, der uns unendlich liebt und durch Jesus Christus all unsere Fehler (Sünden) vergeben hat – wir brauchen dieses Geschenk nur im Glauben / Vertrauen annehmen!
Dass ER sich freut, wenn wir mit IHM sprechen und so Gemeinschaft mit IHM haben, muss ich mir selber immer wieder in Erinnerung rufen.
Bleibe beharrlich im Gebet, der Herr ist treu!
Mag auch jetzt noch nicht alles in seiner Ordnung sein, der Herr ist mit Dir/Euch und wird Euch helfen und in einem Maße segnen, worüber Du in einigen Jahren staunen wirst!
 
Der Herr sei mit Euch auf all Euren Wegen…                     …Hiob…

christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 10 Aug 2010 20:01
 Nennen  Antworten 
Ich danke Dir. Mein Mann hat nun auch angefangen zu beten (er sagt es zumindestens). Aber auch wenn nicht, ich bete für ihn und für meine Familie und es hilft mir. Es sollte mehr Menschen wie Dich geben, die so selbstlos sind. Ich wollte Dich noch was fragen. Hattest Du Deine Sucht vor Deiner Frau eigentlich verheimlicht, oder wusste sie bescheid.

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 15 Aug 2010 23:40
 Nennen  Antworten 
Entschuldige bitte die späte Antwort!

Dass Dein Mann betet und dass Dein Gebet Dir selber auch hilft, sind die schönsten Nachrichten, die ich bekommen könnte!

Ja, unser Herr Jesus ist wie ein ganz ganz lieber Papa zu allen, die IHN anrufen und vertrauen, das schreibe ich aus eigener Erfahrung und ER vergibt uns all unsre Fehler und Schuld, die wir begangen haben – wenn wir diese vor IHM bekennen!

Danke für Deine ermutigenden Worte; auch das ist SEIN Werk, das ER an mir begonnen hat und ich habe viel Freude dabei Mitmenschen zu ermutigen und ihnen in ihren Schwierigkeiten beizustehen.

 

Die letzten Tage habe ich intensiv über Deine Frage nachgedacht und meine Vergangenheit neu aufgerollt und bearbeitet. Um alles genau verstehen zu können, müsste ich die Situationen, Entwicklungen und Zusammenhänge von knapp 30 Jahren berichten, was den Rahmen sprengen würde.

Deshalb habe ich mich für eine kurze Antwort entschlossen: Ja.

Jedoch wurde es damals noch nicht als „Sucht“ definiert, oder verstanden.

Wenn überhaupt, dann sprach man von „überaktiv“, „pervers“, „unersättlich“, „Wüstling“ und ähnlichem, was man selber eindeutig als nicht „normal“ klassifizierte und die damit verbundenen Handlungen somit gerne verbarg.

Umso dankbarer bin ich heute unserem allmächtigen Gott und Heiland für SEIN Eingreifen in mein Leben und für meine Heilung! – DANKE Herr Jesus!!!

ER macht uns wirklich frei!!!

So bin ich doch sehr zuversichtlich, dass es bei Euch zur Heilung Eurer Beziehung kommt, da Ihr beide aktiv daran arbeitet, einander und Eure Kinder liebt und Jesus in Eure Beziehung als starken Helfer mit einbezieht.

„Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei“.  Prediger 4,12

 

…Hiob…

christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 16 Aug 2010 06:27
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Zur Zeit ist es wieder so, dass ich mir zu viele Gedanken mache. Ich schaffe es leider noch nicht, meine ganze Last Gott zu überlassen. Ich hoffe sehr, dass es bald besser wird.
Ich kann mir vorstellen, dass es in der Vergangheit noch schwieriger war, mitdiesen Dingen umzugehen. Am Anfang, empfannd ich es ja auch als unnormal, welches sich jedoch schnell geänert hat. Auch, dank solcher Webseiten wie diese hier.
Ich wünschte ich könnte bald vergeben und wieder vertrauen, aber es gibt immer wieder Momente, die mir zeigen, dass es wohl noch etwas dauern wird. Vieleicht setze ich mich auch zu sehr unter Druck.Ich werde weiterhin auf Gott vertrauen, und hoffen, dass er mir den richtigen Weg zeigt.

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 25 Aug 2010 21:39
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Tut mir leid, dass ich Dir erst heute schreiben kann.
Fuhr mit meiner Enkelin (7) in den Urlaub und dachte, dass ich mich am Abend, wenn sie schläft - in aller Ruhe - zum Computer setzten könnte. Habe die Rechnung ohne sie gemacht! Sie hält mich untertags ganz schön auf trab und am Abend bin ich um 22:00 Uhr schon so geschlaucht, dass ich aufpassen muss, dass ich nicht vor ihr einschlafe. Auch jetzt steht sie jede paar Minuten neben mir und muss mir etwas ganz wichtiges erzählen oder benötigt ganz dringend eine Nagelschere, weil ihr Nagel eingerissen ist und sie deshalb nicht einschlafen kann. Ich hoffe Du bist nicht böse, wenn ich mich Anfang September wieder melde, wenn ich wieder zu Hause bin und mich in aller Ruhe konzentrieren kann.
Ich denke viel an Euch und mein Gebet ist weiterhin aufrecht…             …Hiob…

christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 26 Aug 2010 06:01
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Ich wünsche Dir und Deiner Enkelin einen wunderschönen Urlaub. Ja, das kenne ich mit der Ruhe...
Lass Dir Zeit, wir laufen nicht weg.

Hiob
Member
 

Eingegeben am: 24 Mai 2010
Herkunft:  
Berichte: 16
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 4 Sep 2010 21:10
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Hallo Christina

 

Noch nicht weggelaufen???  :)

Ganz herzlichen Dank für Deine lieben Urlaubsgrüße!

Der Urlaub ist vorbei, wieder zu Hause und nun kann ich mich in aller Ruhe zu meinem Computer setzen. – DANKE Herr Jesus!!!

Habe Deine Zeilen bereits einige male gelesen und in meinem Herzen und Gedanken bewegt.

…seine Lasten und Sorgen Jesus hinzulegen…   …und dann auch nicht mehr darüber nachzugrübeln, sondern diese wirklich abzugeben, ist ein Weg!

Keiner – auch nicht die Jünger Jesu konnten IHM von einer Minute zur anderen ihrem Meister vertrauen und hatten doch ca. 3 Jahre lang engsten Kontakt zu IHM. Vertrauen zu Jesus kann man damit vergleichen, wie ein kleines Kind laufen lernt. Wenn es die ersten Schritte macht und dann hinfällt, rufen alle erfreut: „Es läuft, es läuft…“, obwohl von „laufen“ gar keine Rede sein kann wissen wir doch, dass es mit jedem Tag besser wird, bis es ohne hinzufallen läuft. Gib Dir selber Zeit /Geduld - Du darfst auch „hinfallen“, bzw. versagen. Wichtiger als der sofortige Erfolg ist das beständige Training. Dranbleiben, wieder aufstehen und weitergehen…   …und für jede erkämpften Meter unserem Herrn und Heiland danken…

Wir Menschen haben sehr lange gehört und gelernt, dass uns „keiner hilft“, wir unser Leben / Schicksal selber in die Hand nehmen und alles selber regeln müssen – bildlich sind wir von unserem Schöpfer und Helfer „davongelaufen“ in der Meinung, dass wir nun groß und stark genug seien und die Anderen würden uns doch auslachen, wenn wir eingestehen, dass wir unser Leben ohne Gottes Hilfe - also alleine - nicht schaffen und jemandem vertrauen und noch dazu mit ihm sprechen, den man nicht einmal sehen kann.  Nun kommen wir dann oftmals in Situationen, wo wir mit unserer Weisheit endgültig am Ende sind…

Und dann steht Jesus vor uns, streckt uns seine liebenden Hände entgegen und wartet nur darauf, bis wir unseren Fehler einsehen und zurück in seine Hände laufen, damit ER unsere Wunden heilen kann.

Dies schreibe ich, weil ich mich selber zu jenen „Sturköpfen“ zähle, der jahrelang eigene (falsche) Wege ging!  - Jesus vergibt uns gern – DANKE Herr Jesus!!!

Zum Thema „anderen Menschen vergeben“ rate ich Dir, Dich nicht zu drängen, sondern Jesus um Kraft und Mut dafür zu bitten!

Auch in meinem Fall war es notwendig zu vergeben, weil meine damalige Frau auch ein Mensch mit Fehlern war / ist und erst durch diese Vergebung wurden meine Wunden Stück für Stück geheilt. – DANKE Herr Jesus!!!

In Matthäus 18,35 werden wir aufgefordert „…von Herzen zu vergeben…“, was auch stimmt.

Nur meinen wir, dass die Vergebung eine Sache des Herzens (Herzensbereitschaft), oder des Gefühles sei. Genau genommen ist die Vergebung eine Sache der Entscheidung, also des Verstandes, was aus dem gesamten Text (ab Vers 21) auch hervorgeht.

Wenn ich hingegen meine Gefühle diesbezüglich fragen würde, würde ich nie und nimmer vergeben, weil ich den Schmerz meiner Verletzungen doch spüren kann.

Auch im „Vater Unser“ heißt es …und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben jenen, die an uns schuldig geworden sind…  also im Austausch sozusagen.

Ein Prediger sagte mal in einer seiner Predigten, – es war wohl Derek Prince – dass ein Mensch, der vergibt, ein wirtschaftlich denkender Mensch sei. „Wenn ich die Schuldscheine eines Mitmenschen im Wert von 1.000,- Euro zerreiße, so wird mein Vater im Himmel meine Schuldscheine im Wert von 100.000,- Euro zerreißen, die sich bei IHM angesammelt haben.“

 

Nun hoffe und bete ich um Kraft und Mut zum Wohle Eure Familie und Euer selbst.

Der Lohn Deiner / Eurer Anstrengungen ist überschwänglich groß!!! – DANKE Herr Jesus!!!

 

…Hiob...

Letzte Änderung am 4 Sep 2010 21:12 von Hiob

christina
Member
 

Eingegeben am: 8 Jul 2010
Herkunft:  
Berichte: 17
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 6 Sep 2010 06:13
 Nennen  Antworten 
Ich danke Dir für Deine Antwort. Eigentlich fühle ich mich zur Zeit ganz wohl, dass Problem besteht darin, dass bei uns so langsam der Alltag wieder einkehrt. Mein Mann verschliesst sich wieder und ich habe einfach nur Angst, dass wir in das alte Muster reinfallen. Das mit dem Vergeben, ist schon richtig, meinen Gefühlen nach, könnte ich auch nie vergeben. Zu tief sitzt der Schmerz. Aber auch vom Kopf her ist es schwer, wie soll ich vergeben können, wenn ich doch unter ständiger Angst lebe. Du hast Recht, ich darf mich nicht drängen. Ich hoffe darauf, dass Gott mir Kraft gibt. Ich bete jeden Abend für mich und meine Familie, und ich kann danach etwas beruhigter einschlafen und dafür danke ich auch.


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