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Der Herr macht frei. Oder Wen der Herr frei macht, der ist wirklich frei. So drückt es die Bibel, Gottes Wort aus.
Wenn ein kleines Kind dreckig und speckig nach Hause kommt, dann wird eine liebende Mutter oder ein liebender Vater es doch nicht mit einem Hochdruck-Dampfstrahler reinigen, damit es möglichst schnell und effektiv glänzt.
Das Kind würde dabei Schaden nehmen.
Es wird vielmehr erst einmal liebevoll empfangen, dann wird Ihm geholfen, wo es sich nicht selber helfen kann. Und wenn es einen Schmutzfleck auf dem Knie hat, dann versucht die Mutter den Fleck mit einem Lappen zu entfernen. Aber oft ist unter dem Schmutzfleck eine Wunde und es täte dem Kind weh, wenn einfach darauf herumgebürstet würde.
Also versorgt der Vater erst die Wunde, damit das Kind keine schlimmere Infektion dadurch bekommt. Der Schmutzfleck auf der Hose ist erst einmal nicht so wichtig.
Wenn die Wunde versorgt und das Kind schmerzfrei ist, kann die Hose in die Waschmaschine.
So ähnlich ist es auch bei SB, liebe Schwestern und Brüder.
Selbst ohne Pornografie gibt es noch so viele Versuchungen, dass ein guter Vorsatz alleine meist nicht ausreicht, um davon loszukommen.
Gott bejaht insgesamt unsere Sexualität. Er hat uns ja schließlich auch als sexuell empfindende Wesen geschaffen.
Und er will, daß wir viel viel Spaß daran haben. Doch weil dieser Bereich so mächtig und verletzlich ist, soll er in den Schutzraum der Ehe der Liebe und Treue eingebunden werden.
Und wenn es nicht in eine Ehe führt, dann sagen wir auch ja zu diesem Weg.
Eine Nachfolge Jesu hat nichts mit der Verleugnung aller Grundbedürfnisse zu tun.
SB als Eheersatz ist sicherlich eine Zielverfehlung und es besteht außerdem die
Gefahr einer Sucht.
Aber je mehr das Wirken Gottes in Jesus Christus Herz und Denken erfüllen, desto weniger werden Sucht und Zwang darin Platz finden.
Gebt dem Heiligen Geist also Raum. Zeiten der Stille sind wichtig. Zeiten, ohne Aktivität. Zeiten der Besinnung. Jeden Tag.
Freiwerden von SB braucht Zeit. Er schenkt die Zeit. Er wil, keine perfekten Superchristen aus dem Hochglanzprospekt einer religiösen Supermarktkette.
Was er will, ist Gemeinschaftz mit Dir, echte Gemeinschaft mit jeder/jedem Einzelnen!
Er akzeptiert und liebt Dich, so wie Du bist. Nun stehe Du selber auch zu Dir und sage spreche Deinen Namen einmal selber aus. Du bist von Gott gewollt. Es ist gut, daß es Dich gibt!