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das groÃe problem "Selbstbefriedigung"
 Moderiert von: pipo  
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VerfasserBericht
Paul
Guest
 

Eingegeben am: 
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 Geschrieben: 3 Dez 2007 15:23
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Hallo BlazingGrace-Team,

ich wende mich an euch, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiÃ. Bestimmt könnt ihr das gejammer nicht mehr hören, da es vielleicht vielen so geht. wenn es so ist, tut es mir leid.

Ich bin gläubiger Christ, 17 Jahre alt, männlich, gehe in eine Gemeinde mit Gottesdient, Teenkreis, usw. Bis dahein ist wohl alles wunderbar, doch ich hasse mich dafür, dass in mich die Sucht der Selbstbefriedigung beherrscht, seit etwa 2 1/2 Jahren. :(

Ich schäme mich selber und natürlich vor Gott. Mir geht es genauso wie dem Verfasser des Threats "die kämpfe aus eigener kraft....", nur mit dem Unterschied, dass ich das "frei werden" noch nicht erlebt habe. Meine gescheiterten Versuche, der SB allein zu entkommen, sind schon unzählbar.:( Oft habe ich mir ein Ultimatum gesetzt, z.B. vor kurzem meinen 17. Geburtstag, und dachte in meinen Gedanken: mit 17 Jahren keine SB!!". Vergeblich:(

Vor 2 oder 3 jahren hätte ich nie geglaubt, wie solch eine Sucht, die doch so ungefährlich und nach "ohne Nebenwirkungen" aussieht, einen Menschen zu verzweifeln lassen können. Sicherlich leben viele Leute in unserer Gesellschaft mit dieser sucht, denen es egal ist, doch mir geht es nicht so, da ich weiÃ, dass es Gott nicht gefällt. Leider fehlt mir auch irgendwie das Vertrauen zu Gott, dass er das schaffen kann, denn dass ich es aus eigener Kraft nicht schaffen kann, ist mir heute klar geworden.

Ich sehe es als unmöglich an, dieser Sucht zu enfliehen, denn diese sexuellen gedanken kommen oft mitten am Tag aus dem nichts, meistens wenn ich am Computer sitze. Da fehlt dann nur noch ein Mausklick ins internet und das wars dann. Leider arbeite, lerne oder spiele ich fast täglich am computer.:(

Ich weià echt nicht wiso ich hier meine ganze Seele leer schreibe, wo es doch euch/Ihnen ganz egal sein kann; ich könnte noch viel mehr schreiben...

Vielleicht könnt ihr ja mir bei meinem Problem irgendwie helfen oder einen Tipp geben. Ich würde mich freuen.:) (zum schluss als abwechslung mal einen lachenden Smilie)

GruÃ

leo050986
Guest
 

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 Geschrieben: 3 Dez 2007 20:09
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Hallo Paul,

ich bin zwar auch nur ein Gast aber trotzdem im namen Jesu Christi Herzlich willkommen im Forum. Es freut mich bei dir herauszulesen, dass du erkannt hast, das SB Sünde vor Gott ist.

Nun ein wenig über meine Person, und warum ich dir schreibe. Ich bin heute 21 Jahre alt, und seit knapp zwei Jahren Christ. Mit c.a. 12 Jahren fing ich mit der Selbstbefriedigung an, dann mit 16 bekam ich Internet und entdeckte recht bald die Welt der Pornographie im Netz. Spätestens seit ich Christ bin, wurde mir klar, dass Pornographiekonsum nicht zu einem christlichen Lebensstiel passt. Kurz nach dem ich anfing mein Leben mit Jesus zu gehen, fing ich an mit Ihm gemeinsam mein Pornograühieproblem anzugehen. Ich betete, wurde bewahrt, fiel aber auch wieder. Selbst wenn ich damals in den besten Tagen 3 Monate keine Pornobilder angeschaut hatte. Dieser Kampf allein gegen die Pornos zog sich bei mir ungefähr 1,5 Jahre hin. Ich betete, fiel hin, bekannte meine Sünde vor Jesus, fiel wieder hin...... so zog sich das dahin.

Nun mein Jetziger Stand. Seit c.a. 4 Monaten habe ich mir keine unbekleideten Damen im Netz mehr angesehen, aber ich kann dir Sagen, das ich oft am Abgrund entlangschlitterte und die Steine schon zu bröckeln begannen. Jetzt weià ich, das ich besonders anfällig bin, wenn ich eine groÃe innere Leere verspüre. Das Problem war, dass ich mit Pornographie und Selbstbefriedigung meine Leere zu füllen versuchte und das scheinbar bis zur nächsten Nacht klappte. Aber mir war auch klar, das es mich Zeit, Kraft und Schlaf und nicht zuletzt Gebetszeit kostete.

Die Veränderung

Seit ein paar wochen, hat der Herr sich meiner Erbarmt und mir gezeigt, DAS JESUS CHRISTUS MICH LIEBT WIE ICH BIN!!! egal ob:

ich assozial bin

ich peinlich bin

ich verlassen bin und alle sich von mir abwenden

ich Ihn hasse

ich jemanden umbringe

ich wiederlich bin

ich mich wieder Selbstbefriedige oder Pornos anschaue

ich leute ermutige und dann wieder Falle

ich nicht das tue, was er mir sagt

ich mich daneben benehme

JESUS LIEBT MICH!! und DICH LIEBT ER AUCH!!! Er ist für dich und mich...., für alle die Ihn als den Sohn Gottes annehmen gestorben und hat für unsere Sünden bezahlt.

Warum ich so auf die Liebe poche:

Ein sog. christliches Leben alleine macht dich nicht frei. Rückblicked habe ich nur ein paar Gewohnheiten getauscht. Beispielsweise bin ich in die Gemeinde gegangen anstatt zu Hause rumzuhängen oder habe gebetet statt in selbstmitleid zu verfallen oder Bibel zu lesen statt Rammstein zu hören u.s.w. Kurzum ich habe mir versucht eine schöne christliche Fassade zuzulegen und versucht die Porno- und Später die SB-Fassade abzustreifen. Ich merkte, dass sich was tat, aber das reichte nicht.  Das konnte es auf Dauer nicht sein. Ich habe mir vor kurzen eine Predigt unter http://www.youtube.com/watch?v=l6TtWgRuXRY angeschaut. Seit dem hat Jesus begonnen mein verstocktes Herz für die Liebe zu öffnen. In der Offenbarung steht, das gegen ende die Liebe bei vielen Menschen erkalten wird. Genau das war bei mir der Fall. Die Liebe Gottes ist es, die neben dem Glauben Leben verändert. Nicht allein die Umstellung von ein paar "Gewohnheiten". So erlebe ich es nämlich zur Zeit. Selbst wenn ich nach diesem Poasting wieder falle, Jesus Liebt mich. (Denke nicht, dass ich mir damit jetzt ein Hintertürchen öffne.) Kein Mensch, nicht einmal deine Freundin oder spätere Ehefrau kann dein Bedürfnis nach Liebe komplett stillen. Dies vermag alleine unser lebendiger Gott durch seinen Geliebten Sohn Jesus Christus.

 

Ich hoffe ich konnte mit dieser Antwort Gottes Wort säen. Kein Mensch kann dich verändern sondern Nur Jesus Christus der Messias, der bald wiederkommen wird.

Gott öffne dein Herz und zeige dir, das du geliebt bist.

leo050986

Matti
Member
 

Eingegeben am: 27 Nov 2007
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Berichte: 7
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 Geschrieben: 3 Dez 2007 21:53
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Hallo Paul,

Schon wieder ein junger Mensch, der sich "damit" abquält. Paul, es ist mir (und wohl auch den anderen hier) NICHT egal, wenn du dein Herz hier ausschüttest.

Wie viele andere auch, kenne ich dieses Problem natürlich von mir selbst, wenngleich das alles schon sehr lange zurückliegt. Ich bin mittlerweile über 40, und auch ich war damals, in deinem Alter, in sehr ähnlichen Schwierigkeiten. Versteh es aber nun bitte nicht so, dass ich dir eitel sagen will: "Sieh her, nimm dir ein Beispiel an mir" oder ähnliches.  Vielmehr möchte ich dir Mut machen, weil die Ãberwindung dieses Verhaltens nicht unbedingt etwas sonderlich Anstrengendes oder gar Selbstzerfleischendes sein muss. Ich habe die SB zwar längst hinter mir, aber damit habe ich nichts "geschafft" im herkömmlichen Sinne. Damals, so mit 14, 15 empfand ich es aber auch immer wieder so, als müsse es etwas unendlich Schwieriges, Energieraubendes sein, die SB zu überwinden. Für mich war es damals noch eine heià ersehnte, aber unerbringliche "Leistung". Das Interessante daran ist aber, dass man offenbar erst dann wirklich freiwillig damit aufhört, wenn man erkannt hat, dass der ganze aufreibende, leidenschaftliche Kampf nur einer etwas anderen "inneren Haltung", einer "erweiterten Seelenverfassung" weichen muss. Obwohl sexuelle Bedürfnisse weiterhin bestehen, wird es dann plötzlich zu etwas ganz Selbstverständlichem, "Normalem", darauf zu verzichten ... Erst, wenn du erkannt hast, dass der Verzicht auf SB kein "Leistungssport" ist, wirst du voraussichtlich leicht davon lassen können ... Hm, schwer zu erklären ... Also mal der Reihe nach:

Dein Entschluss, mit der Gewohnheit aufzuhören, ist zunächst ganz sicher etwas Positives. Etwas, das für dich spricht. Jenseits aller modischen oder "politisch korrekten" Auffassungen spürst du offenbar, dass dieses Verhalten im Grunde gar nicht so harmlos ist, wie es allenthalben behauptet wird. Das ist schon mal wichtig, denn nur wenn du schon selbständig herausgefunden hast, warum dir die SB in einigigen Bereichen deiner Entwicklung durchaus abträglich werden kann, wirst du deinem Ziel den richtigen Sinn und Wert geben können.

Warum SB sündhaft ist und dem Menschen letztlich nicht förderlich sein kann, wirst du demnach wohl wissen. Zumindest setze ich dieses Wissen bei dir voraus. Wenn du dich also vor dir selbst und Gott schämst, dann ist das wohl ebenso unvermeidlich wie logisch. Natürlich gefällt es Gott nicht, wenn du Selbstbefriedigung treibst. Erinnere dich aber: Gott hasst die Sünde, aber er er liebt den Sünder. Sehr fraglich bleibt also, ob es Gott gefällt, wenn du dich so fertig machst, wie es derzeit der Fall sein dürfte. Ich lese da einiges heraus, was darauf hindeutet, dass du sowas wie ein "einsamer Krieger" bist:

Zitate : "Meine gescheiterten Versuche, der SB allein zu entkommen, sind schon unzählbar."

" ... doch ich hasse mich dafür, dass mich die Sucht der Selbstbefriedigung beherrscht ..."

Alleine schon die Wortwahl ("beherrschen", "hassen") legt den Gedanken nahe, dass du nicht nur gegen die Gewohnheit kämpfst, sondern dies sogar mit hohem emotionalen Aufwand und unter beträchtlichem, aber vergeblichem Energieeinsatz machst. Also nicht in ruhigem, freien Gottvertrauen, sondern unter energieraubenden Willensanstrengungen. Du setzt dich selbst unter Druck, setzt dir sogar fixe Deadlines. Du führst einen einsamen Krieg gegen dich selbst. Nun frage ich dich: denkst du, dass Gott dich so unter Druck setzen will? Meinst du, er hat dir einen Geschlechtstrieb, sexuelle Bedürfnisse gegeben, nur um dir dann zynisch zu sagen: "Ja, du hast, aber du darfst nicht". Denkst du, er mag es, wenn du ebenso verzweifelt wie erfolglos dagegen "ankämpfst", und dich am Ende noch für "dein Scheitern" sogar selbst hasst?

Ich möchte dir was sagen: das alles kommt nicht von Gott, sondern vom Teufel! Der freut sich. Nicht nur, weil du "immer scheiterst", sondern noch mehr, weil du sogar dein Gottvertrauen verlierst. Du schämst dich vor Gott, sagst du. Nun gut, aber das alleine schon zeigt ihm ja, dass du deine Sexualität eben NICHT so ganz sorglos und gewissenlos ausbeutest, nur dem Lustgewinn oder einer momentanen Entspannung zuliebe. Er sieht, dass es dir wichtig ist, mit seinem empfindlichen, zerbrechlichen Geschenk sehr behutsam und mit Bedacht umzugehen. Gott liebt auÃerdem alle Sünder, also auch Onanisten, Schwule, Pornokonsumenten, ja sogar Zuhälter und Vergewaltiger, bis hin zum Massenmörder. Er findet ganz sicher aber gerade an jungen Menschen wie dir Gefallen. Eben weil du nicht wie Millionen andere bequem mit den Wölfen heulst und jeden Mist munter mitmachst, nur weil das eben derzeit als harmlos, "entwicklungsbedingt" oder gar förderlich gilt. Du machst es dir eben nicht leicht. Genau aus diesem Grunde will er dir aber auch helfen. Natürlich möchte er, dass du aus deinem Teufelskreis bzw. aus deiner Sucht raus findest. Doch deine "eigenen Willensanstrengungen", deine Verzweiflung, dein Selbsthass machen dich unempfänglich für seine Gnadenmittel. Was die SB in deiner Seele nicht kaputt macht, das ruiniert schlieÃlich dein Selbsthass, die ständige Verzweiflung.

Es wird dir sicher seltsam vorkommen, aber ich darf dir ganz gradheraus mal dazu raten, NICHT mehr allzu viel aus eigener Kraft heraus zu kämpfen. Setz dir keine Deadlines mehr, vergiss deine Willenskraft, deine ganzen Selbstbestrafungsideen. Halt an deinem Ziel fest, aber kümmere dich nicht "selbständig" um das "Wie". Sofern es um freie Willensentscheidungen geht, könntest du allenfalls mal bei der Internetsurferei ansetzen.

Ich kenne vieles von mir selbst und kann dir garantieren, dass es so, wie es derzeit läuft, nichts wird. Aber auch das hast du ja offenbar schon erkannt. Du sitzt viel am Computer, lese ich da. Und offenbar neigst du dazu, Seiten anzuklicken, die nicht gerade eine Unterstützung sind, um einen "alternativen", besseren Weg jenseits der Selbstbefriedigung einzuschlagen. Welchen Sinn soll es also haben, zuerst erregende Seiten anzusurfen, nur um danach vielleicht "erst recht nicht" zu masturbieren? Etwa, um seine Willenskapazität auszutesten??? Ich weià nicht, ob und inwiefern die Sucht nach SB bei dir bereits an eine Art Porno-Sucht gekoppelt ist. Falls Willensanstrengungen überhaupt Sinn machen, so wäre es zunächst mal möglich, hier anzusetzen. Ob du schon in so einer sekundären Sucht steckst, kannst du sehr einfach austesten: Setz dir das Ziel, zumindest einen Monat lang keine einzige dieser Seiten anzuklicken. Konsequent, ohne jede Ausnahme (um etwaige "Rückfälle" bei SB kümmere dich während dieser Zeit zunächst nicht). Wenn du das schaffst, kannst du wohl davon ausgehen, dass du noch nicht wirklich in einer Porno-Suchst drin steckst. In diesem Fall wäre es aber sehr wohl (noch) eine Sache deines persönlichen, freien Willens, ob du nun den Klick machst oder nicht. Du könntest dich frei entscheiden. Wer nicht schamhaft sein will, darf sich nicht wundern, wenn er nicht keusch bleiben kann.

Die Scham (auch vor dir selbst) halte ich übrigens für etwas Wichtiges, Angebrachtes. Scham hat wahrscheinlich einiges mit dem zu tun, was mit dem etwas angestaubten Wort "Demut" umschrieben wird: unbehagliche Selbsterkenntnis, Eingeständnis der eigenen Schwäche. Schamhaftigkeit ist überhaupt erste Voraussetzung für Keuschheit.  Das letzte ist ohne das erste letztlich undenkbar. Deshalb scheint es mir auch nicht schamhaft zu sein, wenn du dich auf "solchen" Seiten rumtreibst. Dafür solltest du dich wohl schämen, wie ich meine. Die erste Voraussetzung, um mit der Selbstbefriedigung überhaupt aufhören zu können, wäre es, vom solchem Material erstmal dauerhaft die Finger zu lassen. Demut (vor Gott) ist das Eingeständnis, ohne vollkommene Hingabe an IHN schon mal gar nichts wirklich Brauchbares hinzubekommen. Du wirst also der Sucht nicht "entfliehen" können, sondern vielmehr nur davon erlöst werden können. Und bitte, sieh den Glauben nur ja nicht als ein "therapeutisches Mittel" exklusiv gegen Sünden wie Selbstbefriedigung an. Wenn der Glaube wahrhaft ist, dann erfasst er den ganzen Menschen in allen seelischen Bereichen (und nicht bloà als Mittel, um etwa sexuelle Sünden los zu werden)!

Dein Motto scheint zu lauten: "ICH (!) muss es schaffen". Und wenn es dir alleine doch nicht gelingt, na dann wendest du dich an Gott. Klappt es dann noch immer nicht, sagst du dir: "Nichtmal mit Gottes Hilfe schaffe ICH (!) es". Scheinlogische Folgerung: "Wie verworfen muss ICH (!) doch sein, wenn ICH (!) es nichtmal mit Seiner Hilfe hinbekomme!"

Merkst du, welch groÃe Bedeutung das kleine Wort "ich" da bekommt? Dem seelischen Zwang, von der SB um buchstäblich jeden Preis wegzukommen, liegen sehr ähnliche Ursachen zugrunde wie dem Zwang zur SB selbst. Die Ursachen mögen Selbstgefälligkeit, Selbstliebe, Eitelkeit (Befriedigung an der eigenen Willensstärke) sein. Durch die ganze Quälerei gewinnt das Problem nur eine andere Qualität, es wird sozusagen "umgekehrt", nicht aber gelöst. Die "groÃartig geschaffte Ãberwindung" der SB wird dann wieder nur zu einer anderen (indirekten) Art von SB. Bei alledem spielt Leidenschaft eine gewisse Rolle. Wer sich völlig bedenkenlos zum Sklaven der Selbstbefriedigung macht, betreibt sie gewiss leidenschaftlich. Wer aber zwanghaft und verkrampft dagegen ankämpft, und sich dabei in ständige Selbstbeobachtung, Selbstvorwürfe bis hin zum Selbsthass verwickelt, der ist nicht viel weniger leidenschaftlich drauf. Allenfalls ergötzt er sich mal (selbstzufrieden) daran, wenn er es für ein paar Wochen schafft, von der Selbstbefriedigung Abstand zu nehmen. Währenddessen lugt Satan hinter der Ecke hervor und reibt sich die Hände.

Die (Er-) Lösung von alledem liegt letztlich aber niemals im Bereich menschlicher Psychologie, wohlwollender Ratschläge oder guter Vorsätze (Sprichwort: "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert"). Die Erlösung liegt ausschlieÃlich bei Gott. Als einziger und bester Weggefährte zu diesem Ziel kann uns nur Jesus zur Seite stehen. Wenn wir mal stolpern, steht er jederzeit neben uns und hilft uns wieder hoch. Bedingungslos, ohne jede Ausnahme, immer und immer wieder. Selbst beim tausendsten Mal sagt er nicht: "Na, jetzt hab ich es aber satt. Hilf dir mal selbst hoch". So etwas gibt es bei Jesus nicht. Wir dürfen nur seine helfende Hand nicht zurückstoÃen. Etwa weil wir glauben, auch ohne ihn locker wieder auf die Beine zu kommen. Bitte vergiss das niemals!!!

Es wird dir vielleicht merkwürdig und trivial vorkommen, aber dein Problem löst sich gewissermaÃen "ganz von selbst", wenn du SO an Gott und seinen Sohn glauben kannst.

 

Letzte Änderung am 4 Dez 2007 05:05 von Matti

Mario
Moderator


Eingegeben am: 7 Jun 2007
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 Geschrieben: 4 Dez 2007 05:24
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Ganz kurz Paul, weil der Matti schon wiedermal alles gesagt hat :D.

Hasse dich bitte nicht und verurteile dich nicht, denn Gott tut das auch nicht. Solche Gedanken kommen aus einer ganz anderen Richtung! Lass den Herrn den Kampf kämpfen und vertraue Ihm alles, auch die quälenden Gedanken an. Du brauchst nicht durch eigene Leistung glänzen, weil diese Freiheit ein Geschenk ist.

LG

Mario

Mario
Moderator


Eingegeben am: 7 Jun 2007
Herkunft: Regensburg, Germany
Berichte: 427
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 4 Dez 2007 05:27
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Paul und Leo,

schaut euch doch mal den Kurs an.

http://www.settingcaptivesfree.com/German_purity/

Mario

Leeena
Guest
 

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Mana: 
 Geschrieben: 5 Dez 2007 12:36
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Hei!

Wollte nur mal loswerden, dass auch Maedchen unter SB Sucht leiden koennen. Ich hatte das bereits im Alter von ca. 10 Jahren, als mir meine Freundinnen in der Volkschule "zeigten", wie das geht.

Seit dem konnte ich mich nicht mehr davon befreien, und jedes mal, wenn nur ansatzweise etwas von Sex mitbekommen habe, hat meine "Sucht" wieder angefangen.

Ich kann nur sagen, Gott hat mir dabei sehr geholfen, und es geht wirklich NUR mit seiner Hilfe, denn alleine haette ich das nie geschafft.

Mittlerweile bin ich 20 Jahre alt, und bin mehr oder weniger ueber die Sache hinweg, aber immer wenn ich daran denke, bitte ich einfach den Herrn, bzw. ich denke einfach sehr stark an Gott, und dann vergehts mir richtig.

Lass dich nicht unterkriegen, sondern vertaue einfach auf den Herrn! Mit ihm kannst dus auch schaffen!

lg L

Paul
Guest
 

Eingegeben am: 
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Mana: 
 Geschrieben: 9 Dez 2007 16:28
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Ich kann euch für diese Zusprüche nur danken!

Ich hatte mir in der Vergangenheit schon richtige Strategien überlegt, wie ich meine Sucht überwinden könnte. Natürlich hat nichts funktioniert.

Dank euch weià ich jetzt wie ich es schaffen kann.

Gott ist die Lösung!

Klar wusste ich vorher schon, dass man mit allen Sorgen und Ãngsten zu Gott kommen kann, aber irgendwie hat mir da das Vertrauen gefehlt. Ich kam mir vor Gott blöd vor, abends im Gebet um Vergebung zu bitten, obwohl ich genau wusste, dass ich morgen oder übermorgen wieder die gleiche Sünde begehen würde.

Ich weià natürlich, dass ich noch einen weiten Weg vor mir habe. Aber seit meinem ersten Eintrag am 3. Dezember habe ich mich nicht mehr selbstbefriedigt. Das hört sich jetzt  nach nichs Besonderem an, aber auch die paar Tage musste ich schon kämpfen.

Es wäre toll wenn ihr für mich beten könntet.

GruÃ

Matti
Member
 

Eingegeben am: 27 Nov 2007
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 Geschrieben: 10 Dez 2007 03:58
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Hallo Paul,

ich schreibe hier nun nochmal, weil du wissen sollst, dass andere hier tatsächlich für dich beten. Du wirst es nicht schaffen, aber GOTT schafft es! Genau das wirst du schon bald erkennen, oder du weiÃt es bereits. Spätestens dann, wenn du spürst: "hey, ich muss ja immer weniger kämpfen". Falls du derzeit vielleicht (noch) nicht genau weiÃt, worum du Gott eigentlich genau bitten sollst (mehr Willenskraft, oder weniger Trieb, oder beides? Oder nur um "Reinheit" allgemein? Oder ....) , mach dir absolut keine Sorgen! Er weià sowieso, was du brauchst. Wichtig ist nur, dass du dich voll und ganz auf Ihn verlässt und nicht auf dich selbst und deine kämpferischen oder strategischen Fähigkeiten. Vertrau dich Ihm bedingungslos an. Nicht obwohl, sondern WEIL du weiÃt, dass du wieder sündigen könntest! Es ist dann der Heilige Geist, der dir diese Mühen immer mehr abnimmt und für dich "kämpft". Es wird dir immer weniger wichtig werden, wieviele Tage du "durchgehalten" hast. Auch wird es dir unwichtig werden, anderen zu erzählen, wie tapfer du kämpfst. Denn du spürst dann, dass es gar kein Kampf aus eigener Kraft heraus ist, sondern das Wirken Gottes, des Heiligen Geistes.

Und wenn du später mal (jüngeren) Menschen, vielleicht sogar deinen eigenen Kindern helfen willst, wirst du nicht stolz Ã¼ber deine (sowieso erfolglosen) kämpferischen Bemühungen sprechen, sondern nur noch in aller Bescheidenheit dein Wissen um die Kraft des Glaubens, des Heiligen Geistes vermitteln. Dieses heilige Prinzip des christlichen Glaubens gilt übrigens für ALLE Sünden (auch für weitaus schwerere als SB)! Sogar die Entwöhnung vom Rauchen kann auf diese Weise ebenso einfach wie dauerhaft sein, so trivial sich das auch anhören mag. Was Nikotinpflaster, ausgeklügelte Entwöhnungsprogramme, Autosuggestion und Ãrzte nicht schaffen - der Heilige Geist ist demgegenüber allmächtig, denn er steht unendlich weit über aller menschlichen Intelligenz, über allem weltlichen Kalkül. Sexuelle Sünden nehmen nur deswegen eine Art Sonderstellung ein, weil sie zunächst mal "nach innen" wirken. Soll heiÃen, sie greifen die Fähigkeit des Menschen zu selbstloser Liebe ("Agape") mitunter in besonders heimtückischer, empfindlicher Weise an. Alleine schon die Tatsache, dass es ein Forum wie dieses gibt, zeigt das recht deutlich, wie ich glaube ...

Liebe GrüÃe + alles Gute

Andreas
Guest
 

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 Geschrieben: 11 Dez 2007 11:09
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Matti schrieb: Vertrau dich Ihm bedingungslos an. Nicht obwohl, sondern WEIL du weiÃt, dass du wieder sündigen könntest!


Hey, Danke! Mir geht es wie Paul mit dem "blöd  Vorkommen", und bei diesem Satz hat es bei mir klick gemacht. Das ist ein wichtiger Dreher in der Erkenntnis: nicht nach der letzten Sünde vor Gott verstecken, sondern bei IHM Schutz suchen vor der nächsten! :)

Mario
Moderator


Eingegeben am: 7 Jun 2007
Herkunft: Regensburg, Germany
Berichte: 427
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 Geschrieben: 11 Dez 2007 11:26
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Genau das ist der Schlüssel, Andi!

Mario

Paul
Guest
 

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 Geschrieben: 16 Dez 2007 21:45
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Hi,

ich wollte mich mal wieder melden. Nun sind ca. 2 wochen vergangen seit meinem 1. Eintrag und somit seit meinem letzten mal SB.

Innerlich bin ich irgendwie ein wenig stolz es so lange durchgehalten zu haben aber genauso habe ich Angst, denn ich weià wie schnell mal wieder fallen kann.

In den Sommerferien war ich auf einer christlichen Freizeit (2 Wochen). In der Zeit habe ich es auch geschaffe ohne SB auszukommen, ich habe nicht einmal Gedanken daran verschwendet, was zurzeit nicht der Fall ist. Sogar noch 1-2 Wochen nach der Freizeit blieb ich fern von SB. Ich fühlte mich schon ziemlich "am Ziel erreicht". Doch in einem Augenblick, ich weià gar nicht mehr wie es dazu kam, ist es wieder geschehn. Ich war wieder ganz unten angelangt.

Ich hoffe wirklich, die Kraft von Gott weiterhin spüren zu können, so dass ich dem täglich variierten Verlagen widerstehen kann.

Danke für eure bissherigen Beiträge. Ich lese sie voller Freunde und Hoffnung.

LG

Paul

Paul
Guest
 

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 Geschrieben: 18 Dez 2007 18:03
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Hi,

ich bins nochmal.

Ich habe von dem 60-tagekurs (http://www.settingcaptivesfree.com/German_purity/enroll_pre.php) gehört und wollte fragen was ihr davon haltet.

ich habe festgestellt, dass es sehr schwer ist, einfach auf ein auf den anderen tag aufzuhören mit SB. ich habe es jetzt schon 2 1/2 wochen ohne ausgehalten, bin aber jeden tag KURZ DAVOR! :(

was haltet ihr davon wenn ich diesen Kurs mache bzw. was kann man sich davon versprechen? bestimmt ist es damit leichter wie ohne hilfe oder? ich habe so sehr das verlangen nach SB, so krass sich das auch anhört. ich habe vor es noch einmal mache... und dann ziehe ich den Kurs konsequent durch!

natürlich gefällt gott dieses eine mal nicht aber es wird wirklich das letzte mal sein.

schreibt mir bitte eure meinung dazu.

gruÃ

Was ist wichtig...
Guest
 

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Mana: 
 Geschrieben: 18 Dez 2007 18:21
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Hi Paul,

der Kurs ist schon voll in Ordnnung. In erster Linie sind wir ja nicht dabei, zu versuchen keine SB mehr zu machen sondern Jesus nachzufolgen und mehr Nähe zu ihm zu suchen. Der Kurs baut den persönlichen Glauben auf und gibt Unterstützung, bestimmte Fallen zu umgehen. Dabei kann er helfen und tut das auch ganz wunderbar.

Also, mach den Kurs mal. Wenn wir allerdings alle ohne Rückfälle geblieben wären, alle nur noch völlig ohne Sünde durchs leben liefen, würde das die Wahrheit hier sehr starpazieren. Also ich bin nicht ohne Rückfälle. Ich kann aber deutlich sagen, das das Problem nicht im "SB lassen" liegt sondern in Beziehungsproblemen, sich von Gott geliebt wissen, Annahme von ihm erleben, Zeit mit ihm verbringen u.s.w. Wenn Du das Gefühl hast (und dem glaubst) Gott kümmert sich gerade um sonstwas, aber nicht um Dich, dann hilft der beste SCF-Kurs nichts.

Wenn Du persönliche Lebensumstände als ungerecht empfindest, und denkst Gott wäre verantwortlich, da was gegen zu tun, wirst Du wieder rückfällig.

Deswegen ja, mach den Kurs, weil der baut Dich ganz schön auf, aber denke nicht in der Kategorie, das das nicht mehr SB machen zum Zentrum Deines Denkens wird.

Botschaft rübergekommen, ich bin ein wenig erkältet und mir fehlt ein Quantum Sensibiltät :-))

Liebe GrüÃe und denk' dran: Besser kurz davor als kurz danach!

Dein Lone Ranger

 

Johannes
Member
 

Eingegeben am: 25 Okt 2007
Herkunft:  
Berichte: 29
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 19 Dez 2007 12:56
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Hallo Paul,

ich mache auch gerade den SCF-Kurs. Er hilft mir, es fällt mir wesentlich leichter abstinent zu bleiben als bei allen anderen Versuchen. Was ich für mich schwierig finde, ist die Verbindung zu Jesus zu halten. Ich mache die Ãbungen manchmal auf einer rationalen Ebene, wie eine Hausaufgabe. Ich bin nicht immer mit dem Herzen dabei. Wenn ich die Verbindung aber habe, wenn ich sie sicher spüre, bin ich viel widerstandsfähiger. Ich fühle mich dann richtig sicher. In diesen Momenten ist es für mich auch keine Kunst zu widerstehen. Wenn die Bindung nicht so stabil ist, wird es richtig schwer. Als sehr positiv erlebe ich die Befreiung im Alltag. Der Zwang, die Unfreiheit, die ich erlebt hatte (z.B. in jeder Mittagspause SB, manchmal fast wie ferngesteuert) ist im Moment nicht mehr da.

Liebe GrüÃe, Johannes

Johannes
Member
 

Eingegeben am: 25 Okt 2007
Herkunft:  
Berichte: 29
Status:  Offline
Mana: 
 Geschrieben: 20 Dez 2007 11:21
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Lieber Paul,

es besteht wirklich Grund zur Hoffnung. Ich bin wahrlich "ein schwerer Fall", im Prinzip gehörte SB seit fast 30 Jahren zu meinem Leben, in der Regel täglich, seit 2 bis 3 Jahren (Cybersex + DSL) auch mehrfach täglich. Ich habe lange gebraucht, es als Problem zu erkennen. Bis vor 4 oder 5 Jahren hätte ich es als normales psychologisches Phänomen beschrieben. Obwohl mich die ständige SB innerlich aufgefressen hat, ich wollte es nicht als Problem sehen.

Erst in den letzten 2 Jahren ist es so eskaliert, dass ich keine andere Wahl mehr hatte. Immer mehr Zeit, die ich für wichtige Angelegenheiten (beruflich und privat) benötigt hätte, ging fürs "Surfen" drauf. Jede Mittagspause schnell was gegessen und wieder auf diese Seiten. Ich habe gebetet, hat aber nichts genutzt. Heute weià ich, dass ich den einfachen Weg wollte, nach dem Motto, Gott lass meine Sucht doch einfach verschwinden. Ich musste begreifen, dass das so nicht geht. Ich muss mich auf den Weg machen, wirklich an mir arbeiten, aber nur mit Gott. Aus meiner heutigen Sicht wäre es völlig aussichtslos, es ohne Gott zu versuchen. Das wäre ein verkrampftes Aushalten, jeden Tag kämpfen und "verzichten".

Ich habe es immer wieder Wochen, manchmal auch Monate geschafft, aber ich war nicht glücklich. Ich habe mich gefragt, ob es sich dafür lohnt, die Sucht aufzugeben. Jetzt kann ich diese Frage mit Ja beantworten. Es lohnt sich für mich, aber eben nur durch Gott. Es fällt mir nicht immer leicht, aber ich versuche regelmäÃig mit ihm ins Gespräch zu kommen. Ich muss dabei auch aufpassen, dass ich nicht in die alte Mentalität "Gott mach mal" verfalle. Ich versuche ganz bewusst ihm mein Herz zur Veränderung zu übergeben. Und es gelingt immer wieder. Das was dann kommt ist überwältigend. Ich fühle mich frei, leicht und erleichtert, manchmal traurig (wenn ich mit alten Wunden konfrontiert werde) aber doch befreit. Ich merke, da verändert sich was in mir, ohne das ich etwas konkretes tue (auÃer den Kontakt aufbauen).

Ich bin bei allem was ich tue wieder mehr mit dem Herzen dabei. Die Beziehungen zu meiner Frau und zu meinen Kindern ist viel herzlicher geworden. Ich freue mich an diesen Beziehungen. Früher war das alles so selbstverständlich, ich habe die schönen Dinge nicht mehr geniessen können. War immer nur auf der Suche nach dem nächsten Kick.

Ich muss nicht viel tun, aber ich muss diesen Kontakt halten und pflegen. Wenn ich mich zurückziehe ("Ich schaff doch alles alleine", mein früheres Motto) treibt es mich auch zurück. Alte Denkmuster, Frustrationen und Unzufriedenheiten brechen grundlos wieder durch und damit steigt das Rückfallrisiko.

Lieber Paul, ich wünsche Dir von Herzen, dass Du ähnliche Erfahrungen machen darfst. Deine Entscheidung zum SCF-Kurs ist gut.

Liebe GrüÃe, Johanes


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