| Verfasser | Bericht |
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seineFrau Member
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Geschrieben: 30 Mar 2010 21:35 |
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....ja Alex...wenn es der Mann denn endlich tun würde...sich öffnen! Und was heisst hier Gut und Böse...? Gibt es doch gar nicht!!!!...wirklich!
...Du solltest nicht nur von dir und deiner Ehe, von deiner Frau, und von deinen Erwartungen, die letztendlich von deiner Frau erfüllt werden ...können...!!...ausgehen...
Du bewegst dich hier auf sehr dünnem Eis!!! Ich selbst kann mich nicht mal schnell 25 Jahre jünger machen für meinen Mann!!!...und selbst mal schnell um 20 Kilo leichter...ect.pp...und da kann ich reden, reden, reden...wie ich will...dat kopfkino stimmt nich für ihn...dann komm du mir nich mit so was
....
Letzte Änderung am 30 Mar 2010 21:57 von seineFrau
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Socke Guest
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Geschrieben: 15 Apr 2010 17:24 |
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Hallo Alex,
klar gibt es auch Ehen, in denen die Frau Lust bekommt, wenn sie 'nen Sexfilm sieht. Es werden ja inzwischen auch solche von Frauen für Frauen gedreht. Frauen habe auch Fetische und evtl. heimliche Wünsche, die von solchen Filmen u.U. bedient werden.
Das Ganze hat auch mit unserer konsumorientierten Gesellschaft zu tun. Die Gleichung lautet im Allgemeinen: Jedes Bedürfnis muss befriedigt werden, am besten sofort! Davon lebt eine Riesenindustrie. Und das Argument von wegen Ausbeutung der Darsteller(-innen), gähn, wen juckt's? Wer denkt an irgendwelche armen Kinderarbeiter oder alten Frauen, wenn genussvoll in das Supermarkt-Regal gegriffen wird, oder einfach nur, weil man sich nix anderes leisten kann?
Das Argument kommt nicht an. Schon gar nicht, wenn es um Lust geht.
Aber eines ist sicher und das erwähne ich hier einmal als Argument. Es werden mehr als zwei Partner mit in das Sexualleben hinein integriert. Sicher, es sind virtuelle Darsteller(innen), doch die Sollbruchstelle zur Realität wird dadurch dünner. Viele, die gemeinsam Pornos konsumieren,
hätten auch nach einer gewissen Zeit nichts dagegen, evtl. einmal einen Swingerclub zu besuchen, oder sich jemand drittes für das Wochenende "einzukaufen", um das Sexleben "spannender" zu gestalten. So weit sind wir schon. Das ist sicher.
So lange diese Konstellation funktioniert, scheint ja auch alles glatt zu gehen. Unter Konstellation verstehe ich materielle Sicherheiten, Gesundheit, diskrete Umgebung und der Wunsch zusammen zu bleiben.
Wenn sich jedoch ein Faktor ändert, dann kann das ganze Kartenhaus von heute auf morgen zusammenbrechen und weil das Eheleben schon zu lange von Dingen ernährt wird, die
evtl. dann nicht oder eine Zeitlang nicht mehr so funktionieren (z.B. wenn ein Partner das Einkommen verliert oder krank wird), wird diese Konstellation auf die Probe gestellt.
Was ist z.B. wenn der Mann dann zu der Gespielin wechselt, oder die Frau den gutsituierten Manager bevorzugt, welcher einmal der dritte im Bund war?
Oder wenn plötzlich eine Urlaubsbekanntschaft dazwischenkommt?
Sicher, das kann alles auch Paaren passieren, die keine Pornos anschauen, doch aus meiner Erfahrung sind die Nervenleitbahnen
im Gehirn von Pornokonsumenten erheblich schneller und gieriger, wenn es um das spontane Erleben von Sex geht. Und das kann schon in einer entscheidenden Situation das Quäntchen auf der Waagschale bedeuten, insofern gebe ich >seine Frau< recht: Es ist ein Spiel mit dem Feuer.
Bitte nicht falsch verstehen, es geht hier nicht um Lust vergällen, oder so etwas. Aber in der Not (die wir vielleicht aktuell nicht so stark erleben wie andere Völker), wird nur noch das Echte übrigbleiben und will bezweifeln, ob Pornos dazugehören.
Gruß Socke
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irma Guest
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Geschrieben: 16 Apr 2010 06:52 |
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seine Frau
du brauchst net 25 und knackig zu sein, um es krachen zu
lassen. vll. hast sogar viel bessere möglichkeiten, als so ein unerfahrenes ding, denn du weisst ja, was bei deinem mann gut kommt und kannst die entsprechenden hebelchen bewegen. das ist nur ein denken im kopf, von wegen dass man es net bringt und so. aber das stimmt net. wichtig ist, was du glaubst und über dich denkst. nur das bestimmt die tatsachen, auch wie es im sex läuft.
viele grüsse irma
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BoH Guest
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Geschrieben: 21 Jul 2010 11:59 |
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Hallo erstmal,
es werden oft gerade von Ehefrauen Fragen gestellt wie
"Warum findet er das anregend", oder "was gefällt ihm
daran denn besonders?", oder "was haben diese Frauen (Porno-Darstellerinnen), das ich ihm nicht geben kann?
Ich will versuchen, in diese Fragen -anhand des Vergleichs mit einem Computerprogramm- ein wenig Licht zu bringen.
Ich wähle dazu eine alltägliche Szene aus.
Herr A fährt mit dem Wagen in Richtung Stadtmitte, als
ihm auf entgegenkommender Seite auf dem Fahrradweg
Frau B entgegenkommt. Im kurzen Jeans-Rock mit Sonnebrille,
radelt Sie zum Einkaufen.
Ein nicht p-süchtiger Mann würde jetzt wahrscheinlich
gelassen reagieren. Er würde zwar wahrnehmen, daß dort
eine attraktive Frau mit dem Rad fährt und vielleicht
einen kurzen Blick riskieren, jedoch keine weiteren
Gedanken an diesen Vorfall verschwenden.
Bei Herrn A jedoch passiert jetzt etwas anderes.
Sein Gehirn hat -bedingt durch den Konsum von Pornofilmen-
viele sexuell aufgeladene Szenen gespeichert und auch zeitlich "logisch" der Szenenreihenfolge nach geordnet.
Dies nennen Fachleute eine sogenannte verdrehte Logik.
Sie steht im Kreislauf der Sucht kurz vor dem Ausagieren
der Sucht.
Nun ruft das Gehirn von Herrn A -durch erlernte neuronale Schaltwege bedingt- folgende Szene ab.
Radfahrerin im Minirock, bewegend, dabei Schenkel entblöst, mit Sonnenbrille bedeutet--> sexbereite Frau,
die im nächsten Moment irgendwo den GV oder ähnliche Handlungen ausführen wird. Das Gehirn von Herrn A liefert nun entsprechende Bilder von genau dieser Frau in der nächsten fiktiven Szene, die anhand der verdrehten Logik des Süchtigen, einfach an die vorhandene Wirklichkeit 'angeklebt' wird und dadurch eine Pseudo-Wahrheit entsteht,
die der Süchtige allerdings für real hält, bzw. sein Gefühl so reagiert, als wäre diese Szene real.
In der Computerwelt spricht man oft vom sogenannten
Cache-Speicher (gesprochen; Käsch-Speicher). Dieser Speicher tut im Grunde nichts anderes, als daß er bestimmte Handlungen des Computernutzers auswendig
lernt und im Wiederholungsfall schneller einzelne dazugehörende Daten bereitstellt, als dies durch erstmaligen Datenaufruf erfolgen würde. Das kann
jeder PC-Benutzer gerne einmal selber testen.
Man starte nach dem Hochfahren des PC zum ersten
Mal Word oder eine andere Anwendung und messe
die Zeit, bis das Programm eingabebereit ist.
Dann wieder schließen und nochmals dasselbe Programm anklicken.
Beim zweite Mal öffnet sich das Programm wesentlich schneller, als beim ersten Aufruf.
Und genau diese Funktion erledigt der sogenannte
Cache.
Bei Süchtigen funktioniert das prinzipiell genauso.
Nur mit dem Unterschied, daß die erlernten Datenfragmente
keine Word-Programmteile, sondern Porno-Sequenzen sind.
Als Auslöser (Programmstart) reicht dann diese Szene
(Frau auf dem Fahrrad im Mini) und der Cache des Herrn A,
fängt an zu arbeiten und setzt die irrealen Programmteile
Bilder und Gefühle einfach hintenan.
So als würde beim Computer -beim Klicken auf Word- plötzlich ein Fotoprogramm mit gestartet,
das dann den Textbildschirm überlagert und
die reibungslose Weiterarbeit verhindert.
Dies geschieht auch bei Herrn A. Während der
nichtsüchtige Autofahrer seinen Weg -ohne Einschränkung- fortsetzt, kämpft Herr A nun gegen seine Gedanken, Vorstellungen und Gefühle. Er wird sich nun nächster Gelegenheit abreagieren,
indem er entweder wieder einen entsprechenden Film konsumiert(erneuter Kreislauf), oder evtl. sogar eine Prostituierte besucht, bzw. entsprechende Kontakte in
der nicht-professionellen Kontaktdamen-Welt anspricht.
Dies geschieht wie unter einem Zwang, aus einem sich selbständig gemachten Automatismus heraus.
Eine erste Hilfe kann es daher sein, wenn diese Zusammenhängee erkannt werden und bewußt werden.
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Franky Member
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Geschrieben: 22 Jul 2010 08:33 |
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Dies geschieht wie unter einem Zwang, aus einem sich selbständig gemachten Automatismus heraus.
Eine erste Hilfe kann es daher sein, wenn diese Zusammenhängee erkannt werden und bewußt werden.
Den Zusammenhang erkennen ist der erste Schritt.
Aber wie hat es Daniel in der Löwengrube gemacht, dass die Löwen ihn nicht mehr aggressiv gemacht haben, und wie hat es DER HERR in der Wüste gemacht, dass DER HERR beim Satan nicht schwach wurde?
Auch wenn ich die Zusammenhängee kenne, werde ich wohl nie übers Wasser laufen können, also werde ich immer ein Sünder bleiben.
Ich persönlich lebe seit 14 Jahren ohne Neuroleptika gegen den Wahnsinn.
Kalorienbomben, Alkohol, Zigarette und Sex sind meine 4 effektiven Suchtmittel. Lebe ich enthaltsam, so greift mich der Wahnsinn an. Und so muss ich halt dosieren.
Franky
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BoH Guest
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Geschrieben: 22 Jul 2010 15:39 |
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Hallo Franky,
jemand sagte einmal zu mir, er müsse den "kleinen Teufel" zulassen,
damit der große ihn nicht holt. Ich habe aufmerksam Deine bisherigen
Beiträge verfolgt und auch -so denke ich jedenfalls- die meisten der
nachträglich gelöschten gelesen.
Eines fiel mir besonders bei Dir positiv auf: Du gehst schonungslos den
Dingen auf den Grund und sprichst auch das aus, was andere lieber
denken. Natürlich erntest Du dadurch nicht nur Beifall. Die Seele des
Menschen, ist in den seltensten Fällen ein 'aufgeräumtes Bücherregal'
und wir haben es mit komplexen Zusammenhängen zu tun, die nicht
einfach 1:1 reproduzierbar sind, sondern in jedem Fall eine sehr individuelle
Herangehensweise erfordern.
Ich denke da hat ein Sexsucht-Betroffener generell andere Ausstiegs-
sequenzen, als ein Alkoholiker. Leider wird gerade dieser Unterschied
in einigen Selbsthilfe- und Angehörigengruppen mißachtet, so daß teilweise
auf eine Totalaskese hingearbeitet wird und nicht auf eine sinnvolle und
vor allem angstfreie Integration in ein glückliches partnerschaftliches
Sexualleben. Vor allem wenn der religiöse Aspekt hinzukommt und miß-
interpretiert wird, kann das sehr schnell zu angstauslösenden Neurosen
führen. Anstatt Heilung, findet dann sozusagen sexuelle Magersucht statt
und (fast) keiner merkts am Ende, weil einfach die Erfahrungswerte in
diesem Bereich auch oft genug fehlen.
Ein trockener Alkoholiker soll z.B. Feste meiden, auf denen Alkohol getrunken
wird, um nicht unnötig in eine Versuchungssituation hineinzukommen.
Es gibt den Unterschied zwischen Heilung und Aufhören. Ein trockener
Alkoholiker ist nicht geheilt, sondern er hat nur aufgehört zu trinken.
Ein Tropfen Alkohol (Promillewerte spielen überhaupt keine Rolle) und
die Neuronen "erinnern" sich wieder und der Suchtkreislauf beginnt von
Neuem. Ein geheilter Alkoholiker könnte umgekehrt -ebenso wie ein
Nichtalkoholiker- ganz normal auch an solchen Feiern teilnehmen und
selber in Maßen trinken, ohne rückfällig zu werden. Aber mir ist derzeit kein
einziger geheilter Alkoholiker bekannt.
Bei einem trockenen Sexsüchtigen (ich definiere jemanden so, wenn er nicht
zwanghaft Sex braucht, sondern seinen Trieb -wie einen dressierten
Hund- im Griff hat) gibt es auch Versuchungssituationen, die besser gemieden
werden sollten. Es kann z.B. für so jemanden besser sein, derzeit keinen FKK-
oder "oben-ohne" Strand zu besuchen, bzw. solche Orte generell zu meiden,
wo der Kampf mit Sicherheit beginnt. Das kann auch ganz banal ein Freibad
sein. Frei zu werden, hat in jedem Fall einen Preis.
Bezüglich des von Dir geschilderten "Wahnsinns" läßt sich soviel sagen:
Jemand der Angst hat wahnsinnig zu werden, wird es in der Regel nicht.
Eine psychotische Dekompensation verläuft anders und hat einen lange
Vorbereitungsphase. Dieses Gefühl "wahnsinnig" zu werden, entspringt
letztendlich einem völlig überreizten Nervenkostüm und benötigt andere
therapeutische Maßnahmen, als eine echte Psychose.
Das Problem beim Triebtäter ist demnach nicht der Trieb generell, sondern
eine Mischung aus fehlender Nächstenliebe und mangelnder Selbstkontrolle,
verbunden mit Verlangen und Gewissenlosigkeit. Es wurde der Begriff
'Seelenvereisung' in einem Beitrag genannt, der auch sehr gut in dieses
Profil integrierbar ist, da er den Umwandlungsprozess vom primären Opfer in
einen späteren Täter sehr gut visualisiert.
Wahrscheinlich verhindern äußere Strafverfolgungsbedrohungen vieles
in einer sogenannten zivilisierten Gesellschaft, so daß man nicht einmal
genau behaupten kann, der Kausalschluß "wer nicht triebt, der liebt"
würde in jedem Fall stimmen. Jedes Kriegschaos, beweist genau das
Gegenteil.
Die Tabuisierung von wahrgenommenen Gefühlen beginnt dort, wo sie
von außen als gut oder schlecht bewertet werden und das Subjekt einen
dementsprechenden Stempel dadurch erhält. Wer jedoch nicht verdrängen
will, der wird darüber sprechen wollen, was er wirklich fühlt, auch wenn dies
vielleicht unpopulär ist. Er kann es jedoch Jesus sagen. Er ist Herr und kann
alles hören. Er kennt uns ohnehin besser, als wir uns selber kennen.
Und nur er kann auch in der Tiefe heilen.
Ein Stier versteht einen Stier, ein Ochse einen Ochsen, aber Jesus versteht
alle und weiß genau, wo das jeweilige Problem liegt und wie damit umzugehen
ist. Menschen, Freunde, eine Gruppe können den Süchtigen auf seinem Weg
begleiten, das wird eine große Hilfe sein.
Ziel wird es dabei sein, daß die Sexualität -für beide bereichernd- in eine
verbindliche Partnerschaft eingebaut wird. Dass dadurch die Bindung
an das Gegenüber (anstatt an die Sucht) verstärkt wird. Dass Mann und
Frau sich gegenseitig an sich freuen und erfreuen.
LG BoH
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Franky Member
| Eingegeben am: | 23 Apr 2010 |
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Geschrieben: 22 Jul 2010 21:47 |
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Eines fiel mir besonders bei Dir positiv auf: Du gehst schonungslos den
Dingen auf den Grund und sprichst auch das aus, was andere lieber
denken. Natürlich erntest Du dadurch nicht nur Beifall. Die Seele des
Menschen, ist in den seltensten Fällen ein 'aufgeräumtes Bücherregal'
und wir haben es mit komplexen Zusammenhängen zu tun, die nicht
einfach 1:1 reproduzierbar sind, sondern in jedem Fall eine sehr individuelle
Herangehensweise erfordern.
Danke BOH
In den meisten Foren wo es um Sucht geht, bin ich sehr schnell gebannt, aber auch wenn ich viel und auch schonungslos schreibe, halte ich sehr viel von meinem Wissen hinter dem Berg. Gerade bin ich wieder mal auf Entzug, Kalorienentzug -:-(((
Ich muss mal wieder abspecken, wenigstens 15 Kilos. Wiege gerade 105 Kilos bei 185cm. Ich hatte schon mal 150 Kilos, dann vor drei Jahren waren es 85. Meine Frau war benzosüchtig, und wenn sie mich füttert und es mir schmeckt, dann setzt das in ihr Glücksgefühle aus, eine von vielen Tricks das sie von ihren vermaledeiten Benzos wegkam.
Genau wie Du schreibst INDIVIDUELL, weil eben jeder Mensch anders ist. Mit der Sucht zu leben, bedeutet sich selbst kennen zu lernen. Was macht mich aggressiv? Was entspannt mich? Wie kann ich mich halt durchschlängeln.
Ich halte die Fachwelt für Personen, die gar nicht wissen was denn eine Seele ist, wie eine Seele funktioniert und wie man eine Seele stärker machen kann. Aber ist diese Unwissenheit ein Trick vom lieben Gott? Soll dieses Wissen gar nicht bekannt werden? Wer sich von Gott entfernt, der wird immer kränker werden, wer zu Gott zurückkehrt, der wird geheilt werden.
In dieser Frage bin ich total unsicher, eben was will Gott?
Die Zusammenhänge von Liebe und Aggression, die sieben Chakren mit ihren Nebenchakren, die verschiedenen Schwingungsstufen und eben auch die maximale Liebesleistung.............nenne ich sie physikalisch L max
Wie kann ich L max steigern? Ich denke das ich den Schlüssel gefunden habe, denke ich........denke ich.........oder irre ich???????
liebe Grüße
Franky
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seineFrau Member
| Eingegeben am: | 22 Mai 2009 |
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Geschrieben: 22 Jul 2010 22:46 |
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...dieser Trick vom lieben Gott...
" Wer sich von Gott entfernt, der wird immer kränker werden, wer zu Gott zurückkehrt, der wird geheilt werden."
Der Glaube an sich selbst!!!...die Liebe zu sich selbst!
ICH bin ICH...letztendlich als Mensch das Ebenbild von Gott...letztendlich bin ich selbst (mein eigener) Gott!!! ....Ich bin frei!...halte mich frei an die "Gebote"?! (meiner inneren Einstellung!), weil es meine Einstellung zum Leben ist!!!
....
Letzte Änderung am 22 Jul 2010 23:03 von seineFrau
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Franky Member
| Eingegeben am: | 23 Apr 2010 |
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Geschrieben: 23 Jul 2010 06:13 |
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ICH bin ICH...letztendlich als Mensch das Ebenbild von Gott...letztendlich bin ich selbst (mein eigener) Gott!!! ....Ich bin frei!...halte mich frei an die "Gebote"?! (meiner inneren Einstellung!), weil es meine Einstellung zum Leben ist!!!
Halte ich mich frei an seine Gebote? Mit drei Jahren lebte ich im Garten Eden. Bei meinen Großeltern in der Küche sitzen. Auf Großvaters Schoß die Bibel anschauen, die LIEBE der Großeltern spüren.............
Doch dann ging ich hinaus in die Welt. Porsche, Rolex und viele Tussies. Die Sünden geniessen aber dann an den Sünden in die SUCHT fallen. Es war die Krankheit, die mich wieder zurück zu meinen Großeltern, zurück zu GOTT trieb. Und die LIEBE GOTTES heilt jede Krankheit.
Großvaters Hände auf meinem Kopf, wenn er mit mir die Bibel anschaute. Großvaters Hand, die mich hielt wenn wir spazieren gingen. Und war der Wald noch so dunkel, oder kam ein großer bößer Hund, bei meinem Großvater war ich total geborgen. Großvaters Hände konnten beten. Haben diese Hände 500 oder 2000 feindliche Soldaten erschossen, aufgespiesst und erschlagen??? In drei Jahren an der Front kam schon was zusammen. Damals 14/18
Wäre der Mensch ein geworfener Stein, er würde sagen " Ich fliege weil ich will!"
Franky
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BoH Guest
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Geschrieben: 25 Jul 2010 07:55 |
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Guten Morgen,
da unsere Gesellschaft von vielen Faktoren bestimmt wird, ist es sicher
für mich unmöglich, alles gleichzeitig zu berücksichtigen, dennoch möchte
ich auf einige mir wichtig erscheinende Punkte eingehen.
Franky erwähnt seinen Großvater und seine Jugenderinnerung an Ihn.
Großeltern, können für Kinder enorm wichtig sein, strahlen sie doch eine
ganz andere Ruhe und Gelassenheit aus, als die direkten Eltern, welche oft
genug im Alltagskampf zu bestehen haben, gerade während die Kinder noch
kleiner sind. Wenn Großvater erzählt, dann werden die Bilder lebendig, dann
ist es, als ob eine Tür zu einem Märchenland sich öffnet, in das man dann
direkt eintreten kann.
Nun ich halte die Bibel nicht für ein Märchen, sondern für Gottes Wort, dennoch
können Märchen eine wichtige Funktion haben, gerade dann, wenn man zum
Beispiel keinen, oder nur wenig emotionalen Zugang zum Gott der Bibel hat.
Wenn ein Kind religiöse Erziehung als angstauslösend und dunkel erlebt,
fällt es später im allgemeinen sehr schwer, den Vater Jesu Christi, als
liebenden Vater zu sehen und anzunehmen. Sicherlich tragen auch falsche
Bibelinterpretationen und eine gedrückte Stimmung dazu bei, wie man sie
leider oft in Gemeinden findet, denen die lebendige Ausstrahlung Jesu
Christi, das Befreiende, fehlt. Viele Kinder aus solchen Konstellationen, fliehen
dann lieber in die Märchen, aus reinem Überlebensinstinkt heraus.
Im Märchen, finden sich nie lauwarme Statisten, dort gibt es klar umgrenzte
Aufgaben, es gibt gut und böse und viele Abenteuer zu bestehen, eine Belohnung
für den Kampf mit dem Drachen, für die Rettung der wunderschönen Prinzessin.
Kinder haben ein besonders feines Gespür für echt und unecht und wenn sie
Gemeinde und Gottesdienst als fahl, langweilig oder streng erzieherisch und gesetzlich erleben, dann projezieren sie diese Eigenschaften auch sehr schnell auf Gott und bauen evtl. sogar ein "Zwei-Welten-System" auf, wovon eine Welt nach
außen hin "mitspielt", während die andere heimlich ein anderes Ziel verfolgt,
z.B. auf dem Heustock Märchen lesen o.ä.
Aus solch einer Vorprägung kann z.B. später nahezu übergangslos eine Maskenkonstellation werden, mit einem öffentlichen und einem privaten Gesicht.
Die Märchen, werden dann u.U. gegen Pornos ausgetauscht, um beim Forenthema
zu bleiben. Denn inzwischen ging das Kind durch die Pubertät und stellte fest,
daß plötzlich auch andere Bedürfnisse da sind, als nur "lieb" sein und die Prinzessinnen zu befreien. Der Sexualtrieb, und mit ihm das Begehren, sind erwacht.
Dieser Sexualtrieb gleicht nun einem Holzscheit, der an seinem Ende
anfängt zu glühen. Und genau hier locken bald alle möglichen Versuchungen.
Der junge Mensch hört immer wieder von sexuellen Erfahrungen Gleichaltriger.
Er sieht, wie locker im Fernsehen, Internet, Kino evtl. mit dem Thema umgegangen
wird und fragt sich, ob er vielleicht etwas Entscheidendes verpaßt, ob er zu kurz
kommt. Dieses Spannungsfeld kann sich nun in alle möglichen Richtungen entladen.
Ab diesem Punkt spielt die Vorbildfunktion der elterlichen Familie oft eine wesentliche
Rolle. Hier entscheidet sich, ob der junge Mensch als Suchender oder Lernender
weitergehen wird.
Wer nur sucht, endet oft genug bei der Sucht. Wer lernt, benötigt jedoch viel
Rückengeborgenheit.
Geborgenheit einer heilen Familie oder familienähnlichen Situation, die keinen
neuen Zwang erzeugt, sondern die Begabungen und Talente des jungen
Menschen, in diesem geschützten Rahmen, fördert.
Denn wenn der junge Mensch diesen glühenden Holzscheit der erwachenden Sexualität überall ungeschützt hinter sich herzieht, wird bald hier, bald dort ein Brand entstehen, mit kleinem oder großen Schaden.
Ohne Vorbild fehlt ihm das Wissen, daß man den Holzscheit durch einen Steinkreis
(Ehe der Liebe und Treue) einzäunen muss, damit sich das Feuer im sicheren
Raum entfalten kann, wo es zum Nutzen (Segen) dient und nicht zum Zerstören.
Viele ahnen vielleicht sogar etwas davon, können es aber oft nicht erfassen, finden keinen Zugang. Und sie registrieren vielleicht noch, daß viele im Umfeld, sich mit "Kunstlicht-Plastikfeuern" zufriedengeben, die fahl scheinen und keine richtige Wärme aussenden.
Und so beginnt oft genug noch eine abenteuerliche Odysee, bis der eines Tages Mensch völlig ausgebrannt und am Ende seiner Kraft angekommen ist (oft nach Jahrzehnten erst) und dann erst dazu bereit geworden ist, sich von Gott finden zu lassen. Nicht vom Gott der Kunstlicht-Plastikfeuer, sondern von dem Gott, von dem Jesaja in Kapitel 42,3 gesagt hat: "Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus."
LG BoH
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Brother Guest
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Geschrieben: 4 Aug 2010 14:34 |
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Guten Tag allerseits,
"Meine Frau braucht's halt nicht so oft wie ich!" ging hier als Alibiargument
durch einige Forenbeiträge. Dazu möchte ich etwas sagen.
Eine Frau, die durch verschiedene Umstände bedingt, Sex als etwas
Problembehaftetes ansieht, macht natürlich unter Umständen dicht und
von außen könnte jemand dann denken, die brauchts halt nicht so oft.
Wenn ich selber mit Alkohol keine Probleme habe und jemand in der
Familie ist, der mit seiner Alkoholsucht kämpft, dann kann es sicherlich
sein, daß ich in Familiensituationen gänzlich auf Alkohol verzichte und
nur noch welchen trinke, wenn ich sicher gehen kann, dadurch nicht
zur Anfechtung für die betroffene Person zu werden. Das ist dann
aus Rücksichtnahme, aber nicht weil ich selbst kein Bier oder Glas
Wein mag. Der Süchtige könnte dann argumentieren: "Meine Frau
braucht's halt nicht so oft, wie ich".
Der andere Punkt kann sein, daß ich sehe, was Alkoholmißbrauch
anrichten kann und mir deshalb ekelt, welchen zu trinken, obwohl
ich selbst nicht in der gleichen Gefahr bin, wie die betroffene Person.
Zurück zur Sexualität. Ich bin der Meinung, daß in einem Umfeld
mit gesunder und liebevoller Kommunikation automatisch Räume
entstehen werden, in denen sexuelle Gefühle entstehen und
ausgelebt werden können. Es werden kaum Mann und Frau im
Nahbereich zusammenleben können, ohne daß es so kommt.
Dazu gibt es zu viele Gelegenheiten, in denen man sich so
nahe kommt, daß nur noch ein Funke (z.B. Berührung) fehlt
und es kommt zu mehr..
Wenn ein Partner nun dichtmacht, weil er oder sie Sex beim
anderen Teil als Problem erkannt und eingestuft hat, dann
ist die gemeinschaftliche Sexualität (sofern sie denn stattfindet),
oft vorbelastet und hat in gewisser Weise ihre natürliche 'Unschuld'
verloren. Dies hat nun nicht mit der Bewertung von Sexualpraktiken
im Einzelnen zu tun, sondern definiert den sexuellen Umgang allgemein,
in einer solchen Situation.
Da kann dann auch ein Macht- oder Kontrollanspruch des Nichtsüchtigen
sehr leicht einfließen, denn im Bereich Sex ist der andere Süchtige ja
unterlegen und leicht anfechtbar. Dies kann unter Umständen mit einem
"Verweigerungs- und Belohnungssystem" einhergehen, das vielleicht
sogar unbewußt an Stelle des gesunden und heilen Umgangs miteinander
tritt und obwohl der Reiter dadurch auf der anderen Stelle vom Pferd fällt,
als "Lösung" angesehen und bewertet wird. In Wirklichkeit wird es aber
Stillstand bedeuten und Kleinigkeiten reichen aus, und der Süchtige
wird erneut in seinen alten Kreislauf gedrängt, z.B. wenn dieses System
durch äußere Umstände gestört wird (Urlaub, Krankheit etc.).
Es bleibt daher ein oft steiniger Weg und erfordert vom "Nichtsüchtigen"
eine ebensolche Prüfung, inweiweit das eigene Verhalten das Sucht-
verhalten des anderen begünstigt, wenn auch nicht unbedingt auslöst.
Dann müssen beide einen Schritt zurücktreten, um zu erkennen, wie Gott
die Beziehung erneuern, bzw. lösen will, wenn es einen oder keinen
gemeinsamen Weg mehr gibt. Gott will keine Scheidung und Gott will keine Unterdrückung.
Im Einzelfall muss der Weg individuell entschieden werden, zum Wohle
aller Beteiligten. In Gott ist unerschöpfliche Liebe, Freude und Freiheit.
LG Bro
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Tabaluga-Tango Guest
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Geschrieben: 15 Aug 2010 05:38 |
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Zu 10 Frauen von Pornosüchtigen kam
eines Tages ein Wunsch-Kobold und bot Ihnen
zwei Wahl-Alternativen zur Auswahl an:
1. Dein Mann wird frei von seiner
Sucht, aber Du verlierst dabei jegliche Macht
über Ihn und wirst fortan das Risiko
der Hingabe und echter Liebe leben.
Ihr werdet bestimmt einiges umstellen müssen
und Du wirst sogenannte Sicherheiten dafür
hergeben. Dafür erhältst Du Tiefe, Echtheit,
Lebendigkeit und Wachstum im Glauben.
2. Dein Mann bleibt gefangen in
seiner Sucht, aber ich gebe Dir
die volle Macht über Ihn und Du hast
jederzeit selbst auch die indirekte Kontrolle über
sein Verhalten. Eure Beziehung
bleibt fleischlich liquide, d.h. vom Materiellen her
bestimmt, ohne tiefere emotionale
Verbindung und Kommunikation.
Aber nach außen hin wird alles normal
aussehen.
Wähle nun?
Was denkt Ihr, was wird die Mehrzahl
der Ehefrauen nun wählen, 1 oder 2 ?
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wen's interessiert Guest
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Geschrieben: 12 Sep 2010 07:03 |
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http://erf.de/index.php?content_item=224&node=67&fpc=547-1340#67/224
bis zu einem gewissen Punkt durchaus vergleichbar
mit Vorgängen in Familien von Pornosüchtigen.
Und auch die Auswege sind vergleichbar.
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