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sasa Member
| Eingegeben am: | 7 Dez 2010 |
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Geschrieben: 23 Dez 2010 08:46 |
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liebe mari,
das du mal etwas von mir am tage hörst, hat auch bei mir etwas mit urlaub zu tun . ich habe diesen erseten tag vollkommen ausgekostet. als die kinder noch in der schule waren habe ich dir gemailt und ein bißchen gefaulenzt. meine ganzen vorbereitungen ´habe ich dann bis spät in die nacht gemacht. das war richiger luxus für mich nicht auf die uhr schauen zu müssen.
heute ist die zeit doch etwas knapp darum muss ich mich etws "kurz" fassen - aber wirklich.
ich hatte heute morgen meinem mann eine mail darüber geschrieben, dass ich vor ihm angst habe, dass er doch nicht ehrlich zu mir sein kann. ich hatte ihn gestern in einer mail darum gebeten, dass er es bitte bleiben lässst, bei unseren telefonaten am anfang immer erst nur nach den kindern, dem auto in der werkstadt oder sonst was für täglichen dingen zu fragen, um dann am ende irgenwann mal mit mir über das wesentliche zu sprechen. ich sagte ich hätte zur zeit keine kraft dafür immer die "alltagsfrau" zu sein und die aufregenden stunden teilt man dann mit anderen frauen. ich möchte das er MICH mal ganz persönlich anspricht, wenn wir teiefonieren.
als wir abends telefoniertenm, fragte er direkt wie es meiner seele geht und wir haben ein sehr intensives und ehrliches ( na ja so gut es ging ) telefonat geführt. ich bin dann auch ganz entspannt ins bett gegangen, wachte aber heute morgen mit ziemlich unguten gefühlen auf. ich hatte wie gesagt, plötzlich angst vor ihm und den immer wieder möglichen "rückfällen". ich hatte ihm das auch ausführlich gleich geschrieben und ihn gebeten für uns zu beten.
witzigerweise ist meine angst vor dem verlassen werden immer noch nicht wieder gekehrt - also dein "eintagsfliegengebet" scheint zu wirken. aber ich habe angst davor in das gleiche fahrwasser zu geraten, in dem ich am ende nicht richtig von falsch unterscheiden kann, nur um des lieben friedens willen.
ich hatte danach noch mal nach deinem gottesdienst recherchiert und glaube ich habe ihn gefunden. war das der mit den eltern dessen sohn verunglückt war und dem beitrag über die angst? auch wenn er es nicht war. ich wollte gerade mit meiner recherche danach aufgeben, da klickte ich irgendetwas an und da kam dieser beitrag. diese geschichte über die angst, traf genau meine gedanken in diesem moment. ich bekam wieder so einen schub. denn die angst aus solchen verherenden lebenssituationen raubt einem die ganze kraft. aber durch das bewustsein, dass gerade in solchen momenten gott eine kraft gibt, die uns dadurch hilft das hat mich wieder enorm getröstet und gestärkt.
das wollte ich dir nur kurz berichten. deine geschichte mit deinem wunsch alles perfekt zu machen, fand ich sehr interessant und bewegend. weil man dadurch festestellt, in welche bereiche die angst sich in unser leben schleicht. bis in den bereich, wo wir nicht mal mehr herr darüber sein können, wie wir, wann und in welcher art und weise es machen. sei es der wunsch alles perfekt machen zu wollen, niemanden verlieren zu wollen oder sich auf eine weise bestätigung und befriedigung zu verschaffen, dass man auch das irgendwann nicht mehr im griff hat.
die angst kann wirklich eine sehr große, gefährliche triebfeder für dinge sein, die uns am ende kaputt machen. und eine kraft zu spüren, die dann bei einem steht, ist wohl die einzige möglichkeit nicht abzurutschen. es ist doch immer wieder an den kleinen kindern zu sehen, wie angstfrei sie als baby einfach nur da liegen und sich des lebens erfreuen.
wenn wir mit dem bewustsein leben müssten, wir können uns nicht bewegen, wenn nicht einer kommt, der uns was zu essen gibt verhungern wir, wenn uns nicht einer wäscht verdrecken wir, dann würeden wir von morgens, bis abends nur noch an den nägeln kauen. man sagt ja baby sind noch niicht so lange von gott weg und darum besitzen sie noch dieses urvertrauen,.
ich hoffe, dass mein mann es bei der wetterlage schafft morgen da zu sein. er kann nur zwei tage hier sein und in denen muss er auch noch arbeiten für einen anderen kunden. es wird alles ziemlich knapp, wenn die züge überhaupt fahren.
ich freue mich, trotz allem, jedoch sehr auf ihn und wünsche mir, dass wir bei all dem den kindern und unserem besuch ein paar stundne für uns ganz alleine finden würden. ich würde am liebsten mit ihm in eine kirche gehen und da mit ihm zusammen für uns beten. ich hoffe es findet sich dafür eine gelegenheit.
liebe mari, ich weiß nicht wann ich das nächste mal zeit zum schreiben finde,, darum wüsche ich dir und deiner familie ein sehr schönes, gesegnetes, harmomisches fest.
ich denke an dich und danke dir
deine sasa
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Schmetterling13 Member
| Eingegeben am: | 6 Dez 2010 |
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Geschrieben: 23 Dez 2010 10:58 |
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Liebe Sasa,
auch bei mir ist die Zeit heute trotz Urlaub sehr sehr knapp... so langsam packt auch mich die (leicht hektische) Betriebsamkeit kurz vor dem Fest... es gibt noch so viel zu erledigen... und ich verspüre zwar nicht mehr den Zwang, alles möglichst perfekt zu machen, aber sehr gut soll es doch werden ...
Zum Hour-of-Power-Gottesdienst: Ja, was du angeschaut hast, ist genau der Gottesdienst, den ich meinte und bei dem ich so intensiv an dich denken musste! Ich freue mich wirklich, dass es jetzt doch noch geklappt hat.
Was du über die Angst schreibst, kann ich nur unterschreiben. Angst ist so oft im Leben von Menschen ihr Hauptmotivator, bestimmte Dinge zu tun oder nicht zu tun... obwohl Angst nie ein guter Ratgeber ist, sondern nur Verwirrung und Verzweiflung in ihrem Schlepptau hat. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns vor (großen und kleinen) Entscheidungen oder an Weggabelungen in unserem Leben fragen: Hat diese Entscheidung (oder meine Unfähigkeit, eine Entscheidung zu treffen) etwas damit zu tun, dass ich Angst habe? Fürchte ich mich vor den Konsequenzen? Lähmt mich diese Angst? Oder treibt sie mich in eine falsche Richtung? In gewissen Momenten oder Situationen Angst zu haben, ist "normal", denke ich, menschlich eben... sogar Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: In der Welt habt ihr Angst - aber seid getrost! Ich habe die Welt überwunden!" Er verurteilt uns deshalb nicht, wenn wir Angst haben, sondern versteht uns (auch er kannte während seines Erdendaseins Momente der Angst, z.B. kurz vor seiner Verhaftung, als er im Garten Gethsemane innerlich so aufgewühlt war und so heftig betete, dass ihm der Schweiss wie Blut von der Stirn tropfte) - aber er wünscht sich (und uns), dass wir mit unserer Angst nicht alleine bleiben, sondern sie zu ihm bringen! Er will sie uns abnehmen und uns stattdessen mit Hoffnung und Zuversicht füllen! Dann werden wir auch in der Lage sein, "vernünftig" denken zu können, uns von ihm leiten zu lassen und gute, richtige Schritte gehen zu können.
Liebe Sasa - ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du zwei angstfreie Tage mit deinem Mann verbringen kannst! Dass ihr trotz des weihnachtlichen Trubels, der sicherlich auch da sein wird, Momente der Zweisamkeit erleben dürft (suche aktiv danach, denn von alleine werden sie wahrscheinlich nicht kommen) und euch auf seelischer und geistlicher Ebene wirklich begegnen könnt. Ich werde in den nächsten Tagen besonders intensiv an euch denken und für euch beten! Und falls irgendwie möglich, setze dein Vorhaben in die Tat um und geh mit deinem Mann (und den Jungs) an Heilig Abend in einen Gottesdienst (ich empfehle ja immer "evangelisch freikirchlich" ) - es wird euch gut tun!
So, liebe Sasa, meine Zeit ist auch um und ich muss mich wieder ins Getriebe stürzen... dafür habe ich hoffentlich morgen keinen Stress mehr (ich versuche für morgen allerhand vorzubereiten)... ich grüße dich ganz ganz herzlich, sei fest umarmt und gedrückt - und habt FROHE, ANGSTFREIE & GESEGNETE WEIHNACHTEN miteinander !!!!!
"Früchtet euch nicht," riefen die Engel den erschrockenen Hirten zu, "denn euch ist heute der Heiland geboren - Christus, der Herr!" - Das gilt auch für uns; auch wir müssen uns nicht mehr fürchten!!! Vor nix und niemand, denn Jesus ist auf unserer Seite, und damit sind wir ein für allemal auf der Siegerseite!!!
In diesem Sinne alles, alles Liebe,
deine Mari
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Schmetterling13 Member
| Eingegeben am: | 6 Dez 2010 |
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Geschrieben: 27 Dez 2010 06:00 |
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Liebe Sasa,
keine Ahnung, wann du diese Mail lesen wirst... aber ich wollte mich einfach mal wieder melden ("kurz" )... in der Hoffnung, dass ihr schöne, harmonische, friedliche Weihnachtstage miteinander hattet. Ich habe so oft an dich, an euch, gedacht und auch immer wieder im Stillen für euch gebetet! Bei uns war's "überwiegend schön", klar, mit Kids gibt's immer mal wieder Reibereien (na ja, jedenfalls mit denen, dich ich so um mich rum habe...), aber wie gesagt, alles in allem hatten wir schöne Tage miteinander. Das Weihnachtsmusical hat wunderbar geklappt und wir konnten damit, wie es scheint, vielen Menschen eine Freude bereiten (die Gemeinde war zum Bersten voll), und uns selbst hat es ja auch viel Freude gemacht. Wenn wir das mit den E-Mail-Adressen dann endlich mal rausgeknobelt haben, kann ich dir ja mal ein paar Bilder schicken. Gestern Abend waren wir (mein Mann und ich) noch auf einem tollen Konzert, bei dem auch mein Vater mitgespielt hat - als "dienstältester aktiver Musiker" in dem Orchester (er wird im Januar 75). Es ist zwar ein Amateurorchester, aber die spielen echt toll - mein Mann war total beeindruckt, und das zu Recht. Ich bin froh, dass mein Vater seit so vielen Jahren dieses Hobby hat, denn sonst hat er ja immer nur für die Arbeit gelebt... und so hatte er wenigstens diesen kleinen Ausgleich. Viel geschlafen habe ich in der vergangenen Nacht nicht, wir kamen erst nach Mitternacht nach Hause und kurz vor fünf war ich schon wieder wach (meine "alte Schwäche" eben...), aber ich fühle mich ziemlich fit. Werde mich jetzt also ins Packen stürzen (für unseren baldigen Umzug)...
Gestern Abend haben wir uns noch einen Film angeschaut, den ich meinem Mann zu Weihnachten geschenkt habe. Er heisst FIREPROOF und ist bisher nur in der amerikanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln zu sehen (etwas mühsam für meinen Mann, da er kein Englisch kann - er stammt ja aus der ehemaligen DDR). Der Film hat mich an vielen Stellen zu Tränen gerührt, da er unsere Geschichte in etwas abgewandelter Form darstellt. Ich würde dir den Film gerne mal ausleihen, da ich mir vorstellen könnte, dass er auch für dich und deinen Mann hilfreich sein könnte. Oder erst mal "nur" für dich. (Er ist ziemlich teuer, deshalb die Idee mit dem Leihen.) Dazu müssten wir aber erst mal das mit den E-Mail-Adressen herausgefunden haben, um uns dann unsere Adressen mitteilen zu können. Ob wir das noch mal hinkriegen?
So, liebe Sasa, diesmal wird's wirklich nur kurz - ich wollte mich einfach mal wieder melden und nachfragen, wie's dir geht. Kannst dich ja mal melden, wenn du dazu kommst. Ich freue mich darauf.
Sei ganz herzlich gegrüßt und Gottes Schutz und Segen für diese neue (letzte) Woche (in diesem Jahr) anbefohlen.
Deine Mari
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sasa Member
| Eingegeben am: | 7 Dez 2010 |
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Geschrieben: 29 Dez 2010 15:10 |
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Liebe Mari,
ganz vielen dank für Deine vielen Weihnachtswünsche und Deine Gebete. Sie haben - mal wieder - sehr geholfen. Ich hätte es mir nicht vorstellen können, aber wir hatten ein wirklich wunderschönes Fest. Nach all den Ereignissen klingt das etwas eigenartig. Aber es war wirklich so. Ich habe, nach wie vor keine Hassgefühle, oder extremen Ängste. Es grenzte wirklich an ein Wunder. So habe ich es auch meinem Mann immer wieder gesagt. Unter "normalen" Umständen hätte ihn hier eine Furie erwartet. Ach was erwartet. Er hätte gar nicht erst kommen brauchen. Unter anderen Umständen hätte ich schon die Schlösser ausgetauscht. Wir haben sehr offen miteinander gesprochen.
Wir sind am 1. Weihnachtstag abends ein bißchen weg gebangen. Ich habe im Auto, in seiner Gegenwart darum gebetet, dass er ganz ehrlich auf meine Fragen antwortet und ich die Antworten aushalten kann. Er hat mir nach dem wann, wo und mit wem ohne zu Zögern meine Fragen so beantwortet, dass ich ein Gefühl der Glaubhaftigkeit darin fand. Sonst hatte ich immer das Gefühl ihm alles aus der Nase ziehen zu müssen, oder die Antworten nur das allernötigste wiedergaben.
Ich konnte, ohne Panik, Angst und Wut einen Dialog mit ihm führen und das war für mich eine sehr schöne und neue Erfahrung. Wir haben dann auch noch einmal über seine Kindheit gesprochen und er hatte von sich aus Erkenntnisse über vieles, auf die ich noch nicht einmal gekommen wäre.
Sein Verhalten mir gegenüber war auch sehr Aufmerksam und Liebevoll. Klar könnte man meinen, der Mann hat auch viel wieder gut zu machen. Aber das war bisher nicht seine Art. Im Gegenteil, je mehr Fehler er gemacht hatte um so verschlossener und zurückgezogener wurde er. Wenn ich dann auch noch Theater gemacht habe, war die Klappe meist ganz gefallen.
Wenn das auch noch lange kein Grund dafür ist, zu denken, dass nun alles überstanden ist, so hat es sich dennoch sehr schön angefühlt. Als ich ihn zum Bahnhof gefahren habe, sind wir vorher noch in eine Kirche in der Stadt gegangen. ( Die Kinder hatte keine Lust mit zu kommen ). Aber es war auch ganz gut für uns. Wir haben da eine Kerze für all unsere Sorgen angezündet. Da hat mein Mann das erste Mal schon sehr geweint. Ich habe dann noch für uns gebetet. Er wollte dann raus um nicht "aufzufallen". Im Auto hat er dann ganz schrecklich geweint und ich natürlich auch immer mit.
Ihm ist klar, dass er etwas tun muss. Er gehört zu der Sorte Mensch, die immer erst Eins nach dem Anderen machen. Darum ist der Termin bei dem Psychologen der erste Schritt. Ich wünsche mit ein etwas schnelleres Tempo, aber nehme das erst mal so zur Kenntnis. Gestern bekam ich einen Rückruf von einer Organisation S.ANON. Das sind Gruppen für Angehörige von Anonymen Sexsüchtigen. Es finden regelmäßig Treffen in meiner Nähe statt. Im Mai findet auch ein Deutschland weites Gruppen Treffen statt. Ich würde es gerne versuchen da hin zu fahren. Wenn ich näheres weiß hast Du ja vielleicht auch Lust so ein Treffe zu besuchen.
Sch..der ADAC ist schon da - habe eine Autopanne. Will heute noch ein Email an Dich versenden.
Darum leider diese abrupute Ende
Bis später
Deine Sasa
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Schmetterling13 Member
| Eingegeben am: | 6 Dez 2010 |
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Geschrieben: 30 Dez 2010 09:47 |
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Liebe Sasa,
ich freue mich so, wieder von dir zu hören. Wenn du wüsstest, wie oft ich in den vergangenen Tagen an dich, an euch, gedacht habe... aber wahrscheinlich weisst du das ja auch. Und was du in deiner Mail schreibst, beschreibt ja ganz konkret die Auswirkungen der Gebete, die ich (und vielleicht noch einige andere Christen) gen Himmel geschickt habe(n)... dass ihr - nach allem, was geschehen ist! - eine gute, schöne Zeit miteinander haben konntet, ist wirklich ein Wunder, würde ich sagen. "Normalerweise" hättest du so reagiert, wie es nach menschlichem Ermessen zu erwarten gewesen wäre ("Furie"...); aber Gott hat dir ganz viel Liebe, Verständnis und Vergebungsbereitschaft für deinen Mann in dein Herz gegeben; und ihm hat er die Fähigkeit verliehen, dir gegenüber (endlich) ganz offen und ehrlich zu sein. Das ist es ja, was wir Frauen uns zuallererst von unseren Männern wünschen: Dass sie endlich aufhören mit ihrer Lügen und ihrem Versteckspiel und uns die Wahrheit sagen. Denn erst wenn die Wahrheit ans Licht kommt, kann echte Veränderung beginnen...
Ich hoffe und werde weiterhin dafür beten, dass dein Mann nun tatsächlich konkrete Schritte unternimmt - wenn seiner Ansicht nach der Besuch bei einem Psychologen der erste Schritt sein sollte, dann soll er das tun. Hauptsache er tut es! Gut, dass es bei euch in der Nähe eine S.ANON-Gruppe gibt - geh doch einfach mal hin (da sind sicherlich nicht nur selbst Betroffene, sondern auch deren Angehörige willkommen). (Hoffentlich kriegst du das zeitlich hin.) Und dass du vorhast, auf das Deutschland-Treffen zu gehen, finde ich super - wenn du Näheres weisst, dann schick mir doch mal ein paar Infos, vielleicht kriege ich das ja auch hin (je nachdem, wann genau und wo dieses Treffen stattfindet - wir haben im Mai gleich drei Geburtstage in der Familie). Unser Umzug müsste zu dem Zeitpunkt hoffentlich überstanden und die Spuren einigermassen beseitigt sein...
So, liebe Sasa - ich mach mal Schluss für den Moment. (Schulferien = die Jungs sind alle da = sie wollen andauernd beschäftigt und regelmässig gefüttert werden ...) Vielleicht kann ich mich später noch mal melden - oder du - oder wir beide...
Jetzt grüße ich dich erst mal ganz herzlich (hoffe, dein Auto konnte wieder in Schluss gebracht werden) und freue mich auf deine nächste Mail.
Deine Mari
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