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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 31 Mai 2011 04:38 |
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Hallo nunc und seineFrau,
es gibt ein Buch mit dem Titel "Wonach ich mich sehne" von Ruth Heil
Frauen sprechen über Sexualität.
Viele Frauen leiden in ihrer Ehe im Bereich der Sexualität. Sie trauen
sich nicht, entscheidende Fragen zu stellen, da ihnen der passende
Gesprächsparter fehlt. (aus der Inhaltsbeschreibung).
Ich habe es selbst nicht gelesen, aber der Titel und die Inhaltsbeschreibung
haben mich an Eure beiden letzten Beiträge erinnern und da dachte ich,
empfehle ich es einfach an dieser Stelle.
LG BoH
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Elisabeth1 Member
| Eingegeben am: | 12 Mai 2011 |
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Geschrieben: 31 Mai 2011 16:18 |
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Hallo, liebe Nunc!
Danke für Deine Beiträge! Ich bin erschüttert über Deine Worte! Ja, so kann das Leben (eine Ehe) mit einem Sexsüchtigen aussehen. Es hinterlässt seine Spuren, auch bei uns. Wenn alles mal wieder so richtig aussichtslos und dunkel erscheint, dann denke ich manchmal, dass ich so nie leben wollte. Früher, als ich noch jung und hübsch (ohne diesen bitteren Zug um den Mund) war und für meinen zukünftigen Ehemann gebetet habe. Aber jetzt ist es so. Und wichtig ist für mich, dass ich "lebe", mit allem, was dazu gehört. Und wenn mein Mann "ausfällt", dann ist da immer noch unglaublich viel, was so schön ist. Vorgestern bin ich aus der Haustür raus und so ein unglaublich warmer, sanfter Wind streichelte mein Gesicht. Dann roch es so gut nach frisch gemähtem Gras. Unser Kirschbaum ist verheißungsvoll "voll". Das Auto ist noch mal durch den TÜV gekommen. Unser Baby ist so süß und aufmerksam. Ich habe gute Freunde. Ich bekomme von Jesus die Kraft und die Freiheit, liebevoll zu meinem Mann zu sein. Gott liebt mich. Er zeigt es mir! Das Leben ist schön! Liebe, tapfere Nunc! Wenn Du nebenan wohnen würdest (wohnst du?), dann würde ich Dir einen frisch gebackenen Kuchen und Blumen vorbeibringen und wir beide würden uns auf Deine Terrasse setzen und es uns gut gehen lassen. Erzählen und lachen! Pläne schmieden! Du bist kostbar! Schön, dass es dich gibt!
Deine Elisabeth1
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Elisabeth1 Member
| Eingegeben am: | 12 Mai 2011 |
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Geschrieben: 31 Mai 2011 16:36 |
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Lieber BoH!
Deine Aufstellung "gesunde / kranke Familie" finde ich sehr interessant. Danke dafür. Wie bearbeitet man so etwas am geschicktesten? Erstmal alleine? Hilft es schon, wenn ein Ehepartner sich damit befasst (kann ich das alleine schaffen)? Geht das nur zu zweit? Da Du scheinbar "vom Fach" bist: Wie soll/darf/ kann ich z.B. damit umgehen, wenn mein Mann beginnt, seine Sucht offener auszuleben (also nach dem Motto: ich geh jetzt mal los - du weißt schon wohin, dann bis nachher. So, jetzt bin ich wieder da. Was hast Du so gemacht? Was gibt es zum Abendbrot? Wenn ich dann weiter - mit Gottes Hilfe - liebevoll und "normal" bin, sage ich dem Süchtigen damit nicht: es ist ok, was du machst, mach es ruhig weiter? Aber ich habe weder Kraft noch Lust, meinen Mann zu erziehen, Konsequenzen anzudrohen, die ich selber schrecklich finde. Trotzdem möchte ich "Klug und weise" handeln (über meine Gefühle hinaus). Wenn ich also wüsste, ob es ein richtig oder falsch in so einer Situation gibt, würde mir das helfen! Entschuldige, wenn ich wirr schreibe.
Liebe grüße von Elisabeth1
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 1 Jun 2011 05:55 |
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Liebe Elisabeth,
Frauen sind auch nicht aus Holz. Wohin also mit den Gefühlen?
Wohin mit Deinen Gefühlen?
Diese Liste über die kranke bzw. gesunde Familie schaltet den
sexuellen Wunsch nicht aus. Sie ist auch nicht dazu da, neue Angst
zu erwecken, z.B. wenn man merkt, daß man einige Punkte (noch) nicht
erfüllt. Sie hat eher den Zweck eine Art Arbeitsvorlage zu bilden, um
Schritte zu gehen. Neue Schritte.
Nun zu dem sexuellen Teil. Du schriebst daß es Dich lähmt und schockiert,
wenn er wieder seine Sucht auslebt. Ich frage mich momentan, ob es bei
Ihm so aussieht, daß er Dich vielleicht "in Ruhe lassen" will, mit seinem
"Kram". In der ersten Zeit nach der Geburt bilden Mutter und Baby eine
Symbiose, die auch wichtig und notwendig ist. Das kleine Wesen ist ganz
von seiner Beziehungsperson abhängig.
Nun stehen überall Dinge mit Babygesichtern, es riecht nach Babypuder,
im Kühlschrank stehen Breichen und Fläschchen und das Ganze ist
eine kleine Babymärchenwelt.
Und so sieht es auch Dein Mann. Diese kleine heile Babywelt darf nicht
durch seine Urttriebe gestört werden. Und zu dieser Babywelt gehörst
Du auch, weil Du in Babykategorien denken musst und Deine ganze
Aufmerksamkeit jetzt dem Baby gehört.
Und wenn dann der Tag zu Ende ist und das Baby endlich schläft,
hast Du Zeit. Aber dann ist Dein Mann längst "fertig", stimmts?
Liebe Elisabeth, ich habe es früher schon einmal geschrieben und ich
bin heute noch davon überzeugt und zwar nicht als Theoretiker, denn
ich weiß genau, wovon ich schreibe. Eine richtige Frau sticht jedes
digitale Pornomodell wie die Dame den Bauern auf dem Schachbrett.
Das einzige, was sie jedoch wissen muss ist die Tatsache, daß sie
eine Dame ist. Du bist eine richtige Frau und hast alle Möglichkeiten.
In christlichen Kreisen bemüht man sich zu oft, ein "moralisch einwandfreies"
Leben zu führen, anstatt das Abenteuer mit Jesus zu wagen, jeden Tag.
Frag IHN doch einfach einmal! Er kennt Deinen Mann. Er kennt jeden
Winkel seiner Hardware und Software. Geh in die Stille und frag Jesus,
was Dein Mann von Dir braucht.
Und sei nicht schockiert oder gelähmt, wenn der Herr Dir vielleicht etwas
zeigt, worüber der Dorfpfarrer erröten würde.
Du bist Frau! Und DU bist stark im Herrn!
Du brauchst nicht das nachzuahmen, was alle Welt unter "Beziehung"
versteht.
Sexualität braucht Raum, und Zeit, und Stimmung.
Und vielleicht auch ein wenig Verruchtheit.
Ich kenne Deine familiären Verhältnisse nicht genau, aber vielleicht kann ja
jemand Liebes aus Deiner Familie einen Abend einmal babysitten und dann
hast Du genau die Zeit, die Du brauchst. Vergiß jedes "ich kann nicht",
Du kannst.. und wie! :-)
LG BoH
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Elisabeth1 Member
| Eingegeben am: | 12 Mai 2011 |
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Geschrieben: 4 Jun 2011 17:41 |
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Hallo BoH,
danke für Deine ausführliche Antwort! Ich habe erfahren, dass Dein Rat "Frag IHN (z.B. was Dein Mann braucht) ..." bis jetzt der einzige Weg war, um zu überleben, als Frau und als Ehepaar. Es gab so haarsträubende Situationen bei uns (und leider nicht nur mit "digitalen" Pornostars sondern auch mit "lebenden" Frauen), dass normalerweise schon längst alles vorbei gewesen wäre. Aber Jesus hat mir tatsächlich immer einen Schritt nach dem andern geholfen, manchmal sogar mit praktischem Rat. Und bis jetzt sind wir zusammen und ich bin nicht verrückt geworden. Ich hatte immer das Empfinden, dass Gott unsere Ehe will, dass er sie segnen möchte. Dafür braucht es allerdings Gnade und Weisheit von IHM. Danke, dass Du mich wieder darauf hingewiesen hast. Im Moment geht es uns übrigens gut. Seine Sucht schweigt (was auch mein Mann erleichternd findet) und ich konnte durch Gottes Gnade aus diesem Teufelskreislauf von Kritik, Nörgelei und verachtenden Gedanken meinem Mann gegenüber ausbrechen - ich will da nie wieder rein!
Gott segne Dich!
Elisabeth1
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BoH Member

| Eingegeben am: | 11 Mar 2011 |
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Geschrieben: 6 Jun 2011 05:34 |
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Hallo Elisabeth,
nach einem Pornokonsum ist das Gehirn durch verschiedene biochemische
Prozesse noch 'berauscht' d.h. unmittelbar danach setzt bei den meisten
Männern noch nicht das Gewissen ein. Und das Gewissen ist in diesem Fall
auch weniger ein Schuldgefühl, sondern vielmehr ein defizitäres Gefühl im
Bereich des Solar-Plexus, so eine Art Reduzierung der Mitte des Menschen
auf einen "Strich in der Landschaft". Daher ist es vielleicht zu erklären, daß
bei einem P-Süchtigen für die Zeit der Symptomatik auch oft die Präsenz
fehlt. Zwar da sein, aber doch nicht als Person anwesend.
Dieses "Solar-Plexus Defizit" kommt auch bei Menschen kurz nach einer
Trennung vor. Es schmerzt so stark auch körperlich, daß manche nicht
mehr in der Lage sind, ohne fachärztliche Hilfe weiterzuleben.
Welche Vorgänge sich hier genau abspielen und inwieweit seelische Prozesse
die Nerven beeinflussen, oder umgekehrt, ist noch nicht genau erforscht.
Man hat jedoch herausgefunden, daß einiges von diesen Vorgängen über
bestimmte Neurotransmitter (Überschuß, Mangel) beeinflusst werden kann.
Wenn ein Mann, der eine sexualbereite Ehefrau hat, mit der er auch gerne
verkehrt, sich zusätzlich noch mit Pornos befriedigt, dann glaube ich, liegt
im Bereich der seelisch-körperlichen Interaktionen eine Fehlschaltung vor,
die durch u.U. lange Einübung einer Pathologie entstanden ist. Möglich
wäre auch eine Kompensationsverdrängung (ich halte den Schmerz über
etwas Bestimmtes nicht mehr aus, also darf ich nicht "nüchtern" werden..").
Eine Dauerkrise (z.B. am Arbeitsplatz) kann solches kompensatorisches
Verhalten auch begünstigen.
Man hat z.B. festgestellt, daß Voyeuristen völlig symptomfrei reagieren,
wenn sie im Urlaub entspannt und glücklich am Strand sind und mit
Nacktheit anderer konfrontiert werden.
Die gleiche Situation im Alltag (Nachbarin oben ohne auf dem Liegestuhl),
führt zu inneren Appellen zu unangepaßtem Verhalten und Streß.
Es gibt folglich den Zusammenhang zwischen körperlich-seelisch erlebtem
Glück (z.B. Urlaub, Freizeitausflug) und Symptomfreiheit!
Umgekehrt gilt genauso: Völlig unauffällige und symptomfreie Alltagsmenschen
sind im Urlaub zu Dingen fähig, die jegliche Vorstellungskraft sprengen.
(Vom Kurschatten, bis hin zur Ballermann-Orgie). Wo setzen wir also die
Grenzen zwischen gesund und krank?
Ich denke es ist wichtig, jeden Menschen individuell zu betrachten und so
auch sein persönliches Problem mir ganz individueller Herangehensweise
zu lindern und vor allem Gott mit einzubeziehen. Dann gehen wir in Richtung
heil sein, dann werden wir gelassen und somit auch letztendlich glücklich.
LG BoH
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Ruth Member

| Eingegeben am: | 4 Jul 2008 |
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Geschrieben: 6 Jul 2011 22:14 |
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Halloho, Elizabeth, einen schönen Namen hast du. Hier ist ja seit längerem Pause, aber ich hoffe doch, dass du vielleicht antwortest.
Ich bin auch betroffene Ehefrau und finde mich sehr oft wieder in deinen Beiträgen. Wir haben drei Kinder und kennen uns seit 20 Jahren. Das Problem der Untreue ist aber erst so richtig in meiner zweiten Schwangerschaft aufgebrochen. Weisst du, auch ich hab im Spiegel diese Veränderung festgestellt, war früher ein lebensfroher Mensch und habe heute Mundwinkel, die sich nach unten ziehen.
Ich staune über dich, da rufst du nach Trost im Forum und schon in deinen nächsten Beiträgen, bist du diejenige,die Beistand gibt. Sind wir als die sogenannten Co-abhängigen alle so gestrickt?. Aber wann sind wir denn mal dran? Darf man das als Christ überhaupt oder ist das egoistisch? Fragen, mit denen ich mich gerade auseinandersetze. Was meinst du dazu?
Ganz lieb gedrückt sein von Ruth.
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nunc Member
| Eingegeben am: | 7 Aug 2010 |
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Geschrieben: 12 Jul 2011 23:32 |
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Hallo zusammen,
nach langer Abwesenheit ( Arbeit, Urlaub, wieder Alltag und Arbeit, Endspurt vor den Ferien) melde ich mich zurück.
Mit dem Verhalten im Forum bin ich noch nicht so vertraut . Also, wenn ich in meinem Beitrag jemanden ansprechen will oder auf seine/ihren früheren Beitrag bezugnehme, dann stelle ich ein „@“ voraus ist das korrekt?? Jedenfalls mache ich das jetzt so:
@ Elisabeth1.
Natürlich wollte ich so nie leben. Du doch auch nicht.
Tapfer? Danke für die Blumen. Aber ist es nicht eher Feigheit vor dem Feind. Doch wer ist der Feind? Die Welt da draußen, der ich meine gescheiterte Ehe (nicht) eingestehen soll? Die Gemeinde? Ich selbst?
Das mit dem Kuchen ist eine reizende Idee. Nun treffen wir uns ohne Kuchen hier. Ist auch ok, oder? Allerdings ging es mir lange so daß ich gerätselt habe, ob Forumsbekannte mit mir beim Friseur sind oder vor mir in der Einkaufsschlange. Spannend, vielleicht kennen wir uns wirklich?? Eine Weile habe ich das bedauert, nicht zu wissen und zu merken wen man aus der virtuellen Welt kennt, aber inzwischen denke ich es hat alles seine Richtigkeit so und ist zu deinem und meinem Schutz .
<< Wenn ich dann weiter - mit Gottes Hilfe - liebevoll und "normal" bin, sage ich dem Süchtigen damit nicht: es ist ok, was du machst, mach es ruhig weiter? Aber ich habe weder Kraft noch Lust, meinen Mann zu erziehen, Konsequenzen anzudrohen, die ich selber schrecklich finde. Trotzdem möchte ich "Klug und weise" handeln (über meine Gefühle hinaus). Wenn ich also wüsste, ob es ein richtig oder falsch in so einer Situation gibt, würde mir das helfen! Entschuldige, wenn ich wirr schreibe. >>
Ich hab schon den Eindruck, daß ich durch mein ignorieren, eine Art Freifahrschein ausstelle, eine Art Einverständnis. Aber es ist schwierig diese widersprüchlichen, diesen aufwallenden gefühlen zu beherrschen, wenn man es anspricht und ----------es macht mich so unendlich verletzlich.
Ich weis nicht wie ich damit umgehen soll. (Doch eigentlich weiß ich daß so alles nur schlimmer wird und nur reden und handeln die Situation ändern)
Außerdem muß ich mir eingestehen: Ich habe Angst vor diesen Konsequenzen. Auch ich scheue mich meinen Mann zu „erziehen“.
Über richtig und falsch, in meiner Situation, kann nur ich entscheiden. Wir können uns verschiedene Perspektiven aufzeigen. Möglichkeiten für uns und unsere Familien. Unsere Situationen mögen noch so ähnlich sein, entscheiden kann nur jeder für sich.
Übrigens, war das meines erachtens nicht wirr. Ich konnte Dir sehr gut folgen. Vielleicht bin ich genauso "wirr"
;-))
Fühl Dich herzlich umarmt
@seineFrau
<<Hallo nunc, eine Frage an dich: wenn wir als Ehe-Frauen soweit sind und das denken...wo bleiben wir dann? Wohin "gehen" wir dann????>>
@ Hallo seineFrau,
bingo!! ;-) Erwischt. Da hab ich ein Riesenproblem. Läuft unter Anfechtung. Irgendwie flehe ich dann zum Herrn, daß er meine sexuellen Bedürfnisse , die ich habe(!) wieder verschwinden läßt.
Vor paar Wochen dachte ich „ein Wunder“, denn ich konnte meinen Mann als Mann sehen. Als meinen Mann. Ich habe ihn erfolgreich „bejagd“ danach war die Lage heil und sehr entspannt. Inzwischen aber …., der Alltag scheint uns aufzuzehren. Zu ihm kann ich nicht, wohin kann ich dann?? Ich verzichte auf weitere Ausführungen. Es ist quälend. :-((
@ Danke für den Tipp BoH. Die Gedichte von Ruth Heil schätze ich sehr. Sie hat auch eine Homepage. Das Buch werde ich mir jetzt mal näher ansehen. Hatte doch tatsächlich kurzzeitig gedacht meine Ehe wäre „gerettet“, siehe oben.
Der ärgerliche Punkt ist doch: Wieso hab ich den Eindruck was retten zu müssen? Wo bleibt der Einsatz von meinem Mann??
>>Die gleiche Situation im Alltag (Nachbarin oben ohne auf dem Liegestuhl),
führt zu inneren Appellen zu unangepaßtem Verhalten und Streß.<<
Übersetze ich das richtig:
Die gleiche Situation in einem anderen Zusammenhang (Urlaub, Alltag, streßiger Tag, übersichtlicher Tag) führt zu unterschiedlichen Reaktionen (Gelassenheit= angepaßtes Verhalten oder Getriebensein, Innere Appelle = unangepaßtes Verhalten)
Hab ich das so richtig verstanden?
Platt runtergebrochen: Wenn ich satt bin reizt mich nicht mal Torte. Wenn ich hungrig bin reizt mich bereits Knäckebrot.
???
Dann folgere ich daraus:
Was kann ich tun daß mich im Hungerzustand weder Knäckebrot noch Torte reizt?
Oder ist die Frage eher die : Wie kann ich verhindern in den Hungermodus zu kommen? Wo muß ich besser für mich sorgen?
Wäre Dir dankbar wenn Du mir das bitte erklären würdest BoH.
@ Ruth:
>>Sind wir als die sogenannten Co-abhängigen alle so gestrickt?. Aber wann sind wir denn mal dran? Darf man das als Christ überhaupt oder ist das egoistisch? Fragen, mit denen ich mich gerade auseinandersetze. Was meinst du dazu?
Ganz lieb gedrückt sein von Ruth.v <<
@Hallo Ruth,
damit habe ich mich auch schon auseinandergesetzt. Was darf ich als Christ? Wo setze ich den anderen Grenzen? Darf ich das überhaupt, den anderen Grenzen setzten? Als Mutter, als Ehefrau, als Christ? Selbstlos, nur auf die Kraft des Herrn vertrauend? Müßte ich da nicht vor Kraft und Begeisterung sprühen und mein Kreuz einfach nur (er)tragen?
Sehen wir als Co-abhängige wirklich unser Fehlverhalten? Sind wir wirklich co-abh oder einfach nur richtig (selbstlos) und können gar nicht anderst?
Bevor ich dich mit meinen gesammelten Ergebnissen erschlage, die weder Anspruch auf vollständigkeit noch auf Richtigkeit erheben:
Zu welchem Ergebnis bist du inzwischen gekommen?
Herzliche Grüße an Euch alle
nunc
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