Nachdem ich mir einige Zeit als "stiller Gast" das Forum angeschaut habe und bewegt bin von den Schicksalen und der Anteilnahme, die in den verschiedenen Diskussionen zum Ausdruck kommt, möchte ich euch die Kinder aus betroffenen Familien ans Herz legen.
Kinder aus Familien mit Suchtgeschichte sind immer in verschiedener Form betroffen - im Fall der Pornosucht (in unserer Familie der Vater) gibt es nach meiner Erfahrung folgende Faktoren:
Das Geld, das für die Sucht ausgegeben wird, fehlt im Familienbuget.
Durch ungeschützt abgespeicherte Dateien am FamilienPC sind die Kinder bzw Teenies gegebenenfalls mit dem entsprechenden Material konfrontiert.
Der Vater ist im Familenalltag oft nicht anwesend, er hängt am PC oder ist, auch wenn er körperlich anwesend ist, geistig so abwesend, dass er nicht mitbekommt, was um ihn herum vorgeht, was im Familienkreis besprochen wird. Die Familie lernt ohne Vater zufunktionieren, aber es ist doch nur ein funktionieren.
Meist suchen diese Kinder sich spätestens im Teeniealter andere Bezugspersonen und es ist ein Geschenk Gottes, wenn es Bezugspersonen sind, die einen positiven Einfluss haben. Aber in vielen Fälllen ist ein Suchtverhalten vorprogrammiert. "Ich will die Sünden der Väter heimsuchen ......" GOTT sei Dank gilt aber auch "Ich will euerer Sünden nicht mehr gedenken" und "wenn der Sohn frei macht, der ist recht frei.
Wir vergleichen den Pornokonsum und schaden in der Familie wie einen Autounfall.
Bsp: Der Vater sitzt am Steuer und baut den Unfall, die Ehefrau sitzt am Beifahrersitz und die Kids hinten.
Alle verunglücken, auch wenn es einer war der den Unfall verursacht hat ...
Alle liegen in unterschiedlichen Schwerpunktspitälern und brauchen jeder für sich Hilfe und Heilung ... Einander helfen ist oft schwer wenn alle verunglückt sind ... gerade hier sind dann Familie und Freunde total gefragt tragend zur Seite zu stehen ...
Für Frauen gibt es ein gutes Buch: "Ich war eine von Vielen"