
Eltern sind für ihre Kinder der effektivste Schutz vor dem Zugang zur Pornographie
Eltern sind für ihre Kinder der effektivste Schutz vor dem Zugang zur Pornographie. Wir haben viele Eltern getroffen die absolut ahnungslos darüber sind, was in der wirklichen Welt vorgeht. Wir hören dies ständig:
"Nun, mein kleiner Johnny würde sich keine Nacktbilder im Internet anschauen!", "Meine Kinder sind sicher, weil wir einen Internetfilter installiert haben.", "Mein kleiner Engel chattet nur mit Freunden und würde nie mit einem Fremden reden."
Nun ist es Zeit für Sie, in das Leben Ihrer Kinder zu treten. Stellen Sie unbequeme Fragen. Reden Sie über die Gefahren. Wir haben festgestellt, dass es genauso schwer ist über Pornographie zu reden wie über Sex. Aber seien Sie nicht länger so bequem! Ihr Kind ist es wert.
In Wirklichkeit weiß Ihr Sohn oder Ihre Tochter mehr über Technik als Sie denken. Wahrscheinlich wissen sie mehr über Computer und dem Internet als Sie selbst. Das ist der Grund, warum Sie sich über aktuelle Entwicklungen informieren müssen und sich bewusst darüber werden, dass die Möglichkeit besteht, dass Ihr Kind in Pornographie verwickelt ist.
Wir lieben unsere Kinder und sind davon überzeugt, dass sie die besten sind. Oft passiert es, dass wir es als "so sind Kinder nun mal" abtun, wenn ein Kind gefährdende Inhalte anschaut oder besitzt. Nun, Eltern sollten Eltern sein. Es ist unsere Pflicht, unsere Kinder zu schützen so gut wie wir es können, zu schützen. Das heißt, dass wir unsere Naivität, dass wir klüger sind als unsere Kinder, loslassen müssen und verstehen, wie sie Zugang zur Technik in unserem Zuhause haben.
"Amerikanische Jugendliche im Alter von 13 bis 18 verbringen mehr als 72 Stunden in der Woche mit dem Benutzen von elektronischen Medien, wie Internet, Handys, Fernsehen, Musik und Videospielen." Quelle: CNet
"87 % aller Teenager sind online." Quelle: USA Today
Die ersten vier Schritte
1. Sich bewusst werden, dass Ihr Kind jederzeit in Pornographie verwickelt sein könnte.
- 70% aller Teenager haben sich bereits Pornos angeschaut.
- Die Warnsignale kennen, die darauf hinweisen, dass das Kind pornogefährdet ist.
2. Die sozialen Internetkontakte Ihrer Kinder beobachten
- Schauen Sie sich die Profile und Seiten Ihrer Kinder in den "sozialen Netzwerken" regelmäßig an. Das größte soziale Netzwerk ist Myspace, ebenso häufig genutzt werden: StudiVZ, SchülerVZ, Wer-kennt-wen, XING, Lokalisten, StayFriends.
- Informieren Sie sich. Lesen Sie diese beiden Artikel über Myspace, herausgegeben von "US News" und "World Reports":
3. Reden Sie mit Ihren Kindern und handeln Sie.
- Ja, Sie haben richtig gelesen. Reden Sie mit Ihren Kindern. Es mag vielleicht ein wenig unangenehm oder peinlich sein, aber Ihr Sohn oder Ihre Tochter wird merken, dass Sie sich sorgen. Ihre Kinder sind sich bereits darüber bewusst, dass Sie in etwas verwickelt werden könnten, dies aber nicht sein sollten. Denken Sie daran: Sie sind die Eltern.
- Handeln Sie, um die Pornoflut in Ihr Heim zu stoppen.
- Benutzen Sie einen Filter für Ihre Internetverbindung. Ebenso empfehlen wir die Filter-Software ''Kindersicherung''
- Schließen Sie alle weiteren Wege, auf denen Pornographie in Ihr Zuhause kommen könnte. Kündigen Sie Kabelkanäle wie z.B. Premiere. Nehmen Sie die spätabends laufenden Lieblings-Sendungen Ihrer Kinder auf, um zu vermeiden, dass ihre Kinder auf Porno-Sender schalten könnten. Und ja... wenn Sie eine Sammlung von Pornofilmen haben, ist nun die Zeit gekommen, sie zu verbrennen. Sie wollen doch nicht, dass Ihr Kind Zugang zu Pornos hat durch Sie selbst.
4. Stellen Sie den Computer in einen Gemeinschaftsraum. Der Bildschirm sollte einsichtbar sein.
- Auf diesem Weg hat jeder Nutzer des Computers die Verantwortung für diejenigen, die den Raum benutzen.
- Holen Sie den Computer aus dem Keller oder aus dem Kinderzimmer heraus!
Die Warnsignale
- Achten Sie auf Warnsignale, ob Ihr Kind ungeeignete Internetseiten, ob pornografischen Inhaltes oder Seiten mit obszönen Inhalten oder Inhalten für Erwachsene, anschauen könnte.
- Achten Sie auf geheimnisvolles Verhalten, etwa dass Ihr Kind Cd's / DVD's versteckt, ins Internet geht, nachdem Sie zu Bett gegangen sind oder eine Internetseite schnell verlässt, wenn Sie sich nähern.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Ihr Kind öfters CD's / DVD's von einem Freund mitbringt. Sie können dort einfach Bilder runterladen und Sie auf CD / DVD brennen, um sie sich zuhause später noch einmal anzuschauen.
- Achten Sie auf Veränderungen im Verhalten Ihres Kindes: vermehrte Benutzung von neuen umgangssprachlichen Wörtern, unangemessene sexuelle Reife oder Wissen über Sexualität, Schlafstörungen oder Rückzug aus dem familiären Geschehen.
Weitere Dinge, auf die sie achten können:
- Pornografische Bilder auf dem PC oder auf CD's / DVD's.
- Telefonanrufe oder Pakete an Ihr Kind von Erwachsenen, die sie nicht kennen.
Informieren Sie sich
Wo können Ihre Kinder Zugang zu Pornos bekommen?
- Internetseiten
- Suchmaschinen
- Video-Tauschbörsen
- PSP: Sony's Playstation Portable
- iPods
- DVD's
- Pornosammlung der Eltern oder der Nachbarn
- Handys
- Fernsehen: öffentlich-rechtliche Sender, Kabelkanäle, Satellitenempfang
- Soziale Netzwerke: Myspace, StudiVZ, SchülerVZ, Lokalisten, StayFriends, Wer kennt wen, XING
- Instant Messenger wie z.B. ICQ, MSN
- P2P-Tauschbörsen (z.B. Kazaa, Azureus, eMule, eDonkey, Overnet, Shareaza, Morpheus, LimeWire)
