
Leiterschaft uns Pornographie von Mike Genung
"Aber ich kenne euch, dass ihr nicht die Liebe Gottes in euch selbst habt." Johannes 5, 42
Hast du dich jemals gefragt, wie es sein kann, dass die Hälfte unserer Gemeindeleiter ein Problem mit Pornographie haben kann, wie die Statistik zeigt? Unser Land ist voll von Seminaren und Bibelschulen, die von hingegebenen und begabten Lehrern geleitet werden, dennoch masturbieren viele unserer Dienstleiter zu Pornographie. Wie können diese Männer unsere christlichen Ausbildungszentren durchlaufen, so viel über Gottes Wahrheiten wissen (sogar in Griechisch und Hebräisch) und trotzdem eine versteckte Abhängigkeit von sexueller Sünde haben?
Etwas fehlt.
In seinem Buch "So You Want to Be Like Christ" (Du möchtest also wie Christus sein) schreibt Chuck Swindoll: "Ich werde nie einen Brief vergessen, den ich las von einem Absolventen des Dallas Theological Seminary, wo ich als Kanzler diene. Er schrieb über seine Dankbarkeit für seine Jahre an unserem feinen Seminar. Es bereitete mir aber Schwierigkeiten, dass er sich ebenfalls darüber beklagte, dass, als er ankam, er zutiefst in Jesus Christus verliebt war; als er aber das Seminar verließ, war er mehr in den biblischen Text verliebt. Aus all den richtigen Gründen hatten unsere Professoren ihr Bestes getan, ihn die Schriften zu lehren, aber als er uns verließ, liebte er die Bibel mehr als seinen Erlöser. Um es mit den Worten von Paulus zu sagen: "Die Schlange verführte ihn". Nach einigen schwierigen Jahren des Dienstes kam er zu der Erkenntnis, dass es nötig für ihn war, Christus zu lieben
Swindoll fährt fort:
"Die Botschaft des Christentums wird schnell zu einem System von erleuchtenden Gedanken anstelle von einem einfachen Ruf zur Umkehr von Sünde und zum Anstreben einer Beziehung mit Gott. Der Wunsch nach größerem theologischem Wissen (so gut das auch sein mag) hat den einfachen Ruf, Ihn ganz persönlich zu kennen, ersetzt (Kurzzitat: Aus dem Englischen direkt übersetzt 2007)
Ich habe mit Gemeindeleiter gesprochen und korrespondiert, die sich mit Pornographie herumschlagen, und oft gleichen sich ihre Geschichten. Sie wurden schon in frühen Jahren von Pornographie angezogen und sexabhängig, fanden zum Herrn und gingen später zu einem Seminar oder einer Bibelschule, wo sie die Richtige Theologie gelernt haben - und damit weitermachten, das Doppelleben eines Jekyll und Hyde Christen zu leben."
In seinem Buch "What's So Amazing About Grace?" (Was ist so erstaunlich an der Gnade?) schreibt Philip Yancey:
"Auf einer Bibelschule oder einem christlichen Lager, sogar in einer Gemeinde, lernt jeder, wie man 'geistlich' aussieht. Die Betonung auf Äußerlichkeiten macht es für eine Person leicht, so zu tun als ob, sich anzupassen, während man innere Probleme unterdrückt oder verbirgt. Jahre, nachdem ich die Bibelschule verlassen hatte, stellte ich fest, dass einige meiner Mitstudenten an tiefen, inneren Wirren litten - Depressionen, Abhängigkeiten - die während ihrer Zeit dort nicht zur Sprache kamen." (Kurzzitat: Aus dem Englischen direkt übersetzt 2007)
Die Gemeindeleiter; mit denen ich gesprochen habe, sind oft Meister der "Vortäuschung und Anpassung". Nur wenige würden annehmen, dass ein Mann Gottes zu Pornographie masturbiert, deshalb ist es leicht für sie, "ihre inneren Probleme zu verbergen". Die meisten sind begabte Kommunikatoren, die eine großartige Predigt über die Liebe Gottes halten können.
Sie mögen Griechisch können, aber sie kennen die Gnade nicht; sie hat es nie bis in ihr Herz geschafft. Ihre Taten sind der Beweis dafür, denn ein Mann oder eine Frau, deren Herzen erfüllt sind von der Liebe Gottes, haben kein Interesse an Fälschungen wie Pornographie. Ich habe gemerkt, dass es oft schwieriger ist, mit der Botschaft von der Gnade bei einem Gemeindeleiter durchzukommen als bei einem Laien. Sie sind so sehr auf ihr Wissen, ihre Begabung und ihren scheinbaren Erfolg im Dienst konzentriert, dass sie blind sind für ihre Zerbrochenheit.
Unsere Seminare und Bibelschulen tun eine ausgezeichnete Arbeit, Männer und Frauen das Wort Gottes zu lehren, aber wir erreichen ihre Herzen nicht. Für zu viele ist "Deine liebevolle Freundlichkeit ist besser als Leben" (Psalm 63, 3) ein vorgegebenes Prinzip für eine Lehre am Sonntagmorgen, nicht etwas, das sie geschmeckt haben.
Wenn ich ein Blazing Grace Seminar abhalten müsste, würden wir darauf zugehen, die Herzen der Schüler zu erreichen; unser Ziel würde sein zu sehen, wie sie sich in Christus verlieben. Das Blazing Grace Seminar wäre dazu gedacht, unsere Zentren des theologischen Lernens zu ergänzen und abzurunden (nicht zu ersetzen).
Unser Seminar würde abgehalten an einem friedlichen, irgendwo abgelegen Platz, wo Männer und Frauen Gott suchen könnten, vielleicht in den grünen Bergwäldern von Colorado. (Die kalifornische Wüste würde es auch tun, aber ich glaube nicht, dass meine Frau dort leben möchte.) Der Komplex würde einen Hauptsaal, einen Speiseraum und fünfzig Einzelzimmer enthalten; wir würden alle zwei Wochen fünfzig Personen aufnehmen. In keinem der Zimmer würde es einen Fernseher oder Computer geben, nur einen CD-Spieler für Musik.
Am Eingang zum Hauptsaal wäre ein Schild angebracht mit der Aufschrift: "Keine Masken erlaubt; Eintritt nur für Zerbrochene". Das ist kein Platz für das Guter-Christ-Spielchen oder für den Versuch, sich einer Handvoll Regeln anzupassen; es geht uns hier um echte Beziehungen. Um zu versuchen, das Blazing Grace Seminar zu einem Ort zu machen, an dem sich jeder sicher fühlen kann, wird von jedem Teilnehmer verlangt, eine Vertraulichkeitserklärung zu unterschreiben, so dass alles, was mitgeteilt wird, niemand anderem weitererzählt wird.
Unser Kurs würde zwei Wochen dauern und Folgendes mit sich bringen:
1. Woche, 1.Tag: Isolation ist Tod.
An jedem Tag des Kurses werden einige neue Bibelverse an die Tafel geheftet, die sich an der Stirnseite des Raumes befindet, wo wir uns treffen. Die heutigen Verse lauten:
Wer sich selbst absondert, sucht seine eigenen Begierden, er streitet gegen alle besonnene Weisheit. Sprüche 18, 1
Wer seine Sünde verhehlen will, kommt nicht zum Ziel, wer sie aber bekennt und lässt, der findet Erbarmen. Sprüche 28, 13
So bekennet nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr gesund werdet! Viel vermag die Bitte eines Gerechten in ihrer Wirkung. Jakobus 5, 16
Unser Lehrer (ich) gibt den Ton an, indem er seine Geschichte mit brutaler Ehrlichkeit erzählt; unsere Schüler würden sich nicht behaglich fühlen, um sich zu öffnen, wenn ihr Lehrer sich hinter einem Elfenbeinturm versteckt.
Danach wird von jeder Person im Raum das Gleiche erwartet; wir fragen sie, was sie mit Lust zu tun haben, mit Masturbation, Pornographie, Affären, Drogen, Alkohol und sogar Maßlosigkeit im Essen. Wir fragen sie, wie es ihren Ehen geht und bitten sie zu beschreiben, wie die Beziehung zu ihren Vätern und Müttern aussieht. Jeder Bereich ihres Lebens wird erkundet, erforscht und geprüft. Es ist besser, diese Dinge an einem sicheren Platz ans Licht zu bringen, als zu warten, bis Jahre später der große Zugunfall passiert ist.
In der Sicherheit und Annahme dieser Umgebung, wenn alles auf dem Tisch liegt, fangen Beziehungen an, sich zu formen, und die Heilung beginnt. Einige werden zum ersten Mal in ihrem Leben Verletzungen und Geheimnisse mitteilen. Wir beenden jeden Tag damit, dass wir spezifisch füreinander beten, wie es in Jakobus 5, 16 geschrieben steht.
1. Woche, 2. Tag: Zerbrochenheit 101
So wurden wir alle wie ein Unreiner, und all unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Gewand; wir welkten alle hin wie das Laub, und unsere Schuld trug uns davon wie der Wind. Jesaja 64, 6
Unser Fokus liegt heute darauf, dass die Schüler sehen, dass ihr Leben eine fatale Tragödie ist. Wie stoßen in Bereiche von Stolz, Blindheit und verdrehten Motiven vor. Wir fordern sie heraus, alle selbstzentrierten Motive für ihren Dienst offen zu legen (z. B. gebraucht zu sein, von anderen anerkannt oder vergöttert zu werden oder Gottes Liebe zu verdienen). Wir legen ihnen Gottes unmöglichen Standard für Reinheit vor ("Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, in seinem Herzen mit ihr schon die Ehe gebrochen hat." Matthäus 5, 28), so dass sie verstehen, dass sie, wenn sie ehrlich sind, keine Möglichkeit haben, diese innere Heiligkeit, die Gott verlangt, zu erreichen. Wir helfen ihnen zu sehen, dass der Dienst aus Gottes Kraft allein kommen muss, so dass sie aus eigenen Anstrengungen, Begabungen, Erziehung oder Fähigkeiten keinen Wert ableiten oder darauf vertrauen können.
Es ist wichtig für den Erfolg unserer Schüler, dass sie ihre Zerbrochenheit akzeptieren; wenn sie es nicht tun, werden sie sich weiterhin auf sich selbst verlassen und fallen der Lust des Fleisches zum Opfer. Es darf kein Zweifel in ihren Herzen bleiben, dass sie Gott dringend brauchen.
1. Woche, 3. Tag: Die inneren Lügen aufdecken
"Aber auch der, welcher das eine Talent empfangen hatte, trat herzu und sagte: Herr, ich kannte dich, dass du ein harter Mensch bist, dass du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast." Matthäus 25, 24
Am 3. Tag helfen wir den Schülern, die Lügen zu erkennen, die sie über sich selbst, Gott und andere aufgenommen haben und vergleichen sie dann mit der Wahrheit. Der Mann oder die Frau, die sich Pornographie, Drogen, maßlosem Essen zuwenden oder Workaholics werden, offenbaren damit, dass sie Gott für einen "harten Mann" halten, der sie nicht liebt. Die Grundlüge, die sie zu den Fälschungen von Gnade treibt, lautet: "Ich kann von Gott oder anderen nicht so geliebt werden, wie ich bin; ich bin wertlos." Diese Lügen müssen aufgedeckt, herausgerissen und weggeworfen werden, so dass die Leben gebende Wahrheit von Gottes Liebe Wurzeln schlagen kann im Nährboden ihrer Herzen
1. Woche, 4. Tag: Sich den Wunden stellen
Ein fröhliches Herz ist die beste Arznei; ein gedrücktes Gemüt dörrt die Gebeine aus. Sprüche 17, 12
In dem Prozess der Aufdeckung der inneren Lügen werden Verletzungen sichtbar werden, die Heilung benötigen, wie zum Beispiel Missbrauch, Ablehnung oder Vernachlässigung. Manche werden zweifellos durch traumatische Erfahrungen wie sexuellen Missbrauch gegangen sein und brauchen persönliche Aufmerksamkeit. Das sind die Wunden, um die herum sich die Grundlügen und Scham gewickelt haben; wenn diese Bereiche nicht geheilt werden, werden sie weiter mit einem Bolzen kämpfen, der sie geistlich zurückhält, die Liebe Gottes zu empfangen.
1. Woche, 5. Tag: Gnade
Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, uns, die wir durch die Übertretungen tot waren, mit Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet - und mit ihm auferweckt und mit ihm Sitz gegeben in der Himmelswelt durch Christus Jesus, um in den kommenden Zeiten den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch Gütigkeit gegen uns in Christus Jesus zu erweisen. Denn vermöge der Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht durch euch - Gottes Gabe ist es -, nicht aus Werken, damit nicht jemand sich rühme. Denn sein Gebilde sind wir, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, zu denen uns Gott zum voraus bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollten. Epheser 2, 4-10
Am 5. Tag konzentrieren wir uns auf das unglaubliche Geschenk der Gnade Gottes für unsere Schüler. Um ein Kanal für Seine Liebe zu sein, müssen sie sie erst in ihren Herzen empfangen; das, was nicht empfangen worden ist, kann nicht an andere weitergegeben werden. Ohne Gottes Liebe in ihren Herzen wird der Dienst, auch der von Leitern, kaum mehr als der hohle Klang eines Gongs sein. Jede Sünde, die sie begangen haben, ist durch das am Kreuz vergossene Blut abgewaschen worden, ganz egal, wie krank, beschämend oder geheim sie war, egal, was andere ihnen angetan haben. Sie müssen nur das Geschenk von Gottes Gnade und Liebe annehmen; sie können sie nicht verdienen durch den Beginn eines Dienstes oder durch "Arbeit für Gott". Es gibt keinen Reifen, durch den man hechten muss, keine theologische Regel, die man beherrschen muss, um das Geheimnis seiner Gnade freizusetzen.
Wenn ich in den Zungen der Menschen und der Engel rede, habe aber die Liebe nicht, so bin ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich die Gabe der Rede aus Eingebung habe und alle Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, habe aber die Liebe nicht, so bin ich nichts. 1. Korinther 13, 1-2
2. Woche, 1. - 5. Tag: Gott suchen
Josef verbrachte zwei Jahre im Gefängnis, bevor er zum Vizepräsidenten von Ägypten befördert wurde. Moses fütterte 40 Jahre lang Schafe in der Wildnis, bis Gott ihn rief, um das Volk Israel aus Ägypten herauszuführen. David verbrachte viele seiner jungen Jahre alleine und hütete Schafe. Johannes der Täufer wuchs in der Wildnis auf. Jesus war 40 Tage allein in der Wüste, bevor er seinen irdischen Dienst begann. Paulus verbrachte Jahre im Gefängnis, wo er die Briefe schrieb, die heute einen Großteil des Neuen Testaments ausmachen. Oft hat der Herr die, die er machtvoll gebrauchen wollte, durch eine ausgedehnte Zeit mit Ihm allein vorbereitet.
Unsere Schüler werden fünf Tage damit verbringen, Gottes Angesicht zu suchen. An jedem Tag der zweiten Woche werden sie in die Wildnis geschickt, um den Herrn allein zu suchen. Sie werden nicht Gott suchen und, wie zum Beispiel Gott und Freiheit von Sünde oder Gott und Erfolg im Dienst oder ein anderes und, sondern Gott allein.
Folgende Verse werden während dieser Woche aufgehängt:
Montag:
Der Herr schaut vom Himmel herab auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob ein Verständiger da sei, der nach Gott suche. Psalm 14, 2
Dienstag:
Denn so sprach Gott, der Herr, der Heilige Israels: In Umkehr und Reue liegt euer Heil; im Stillehalten und Vertrauen besteht eure Stärke. Jesaja 30, 15
Mittwoch:
Ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht. Jeremia 29, 13
Donnerstag:
Ihr durchforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben; und diese sind es, die von mir zeugen. Und ihr wollt nicht zu mir kommen, um Leben zu haben. Johannes 5, 39-40
Freitag:
Wohl denen, die seine Vorschriften beachten, die ihn von ganzem Herzen suchen, die auch kein Unrecht tun, auf seinen Wegen wandeln. Psalm 119, 2-3
Während des Prozesses, den Herrn zu suchen, werden unsere Schüler das wunderbare Geheimnis der stillen Kommunikation mit dem lebendigen Gott entdecken. Zuerst wird es schwer sein, für einen längeren Zeitraum still zu sein und zu hören; von der Tretmühle der Geschäftigkeit abzuspringen wird gegen ihren Lebensstil "ich muss etwas für Gott tun" stehen. Wenn ihr Geist zur Ruhe kommt, geschieht etwas Seltsames; Friede zieht ein; ihre Herzen werden weich, brechen ein wenig auf und legen eine tiefe Sehnsucht nach Gott frei. Ihr Hunger nach Gott intensiviert sich, und sie bemühen sich stärker um Ihn.
Wenn sie sich in seiner Gegenwart sonnen, werden die Augen unserer Schüler geöffnet. Plötzlich erkennen sie, dass Gottes Liebe sie jeden Tag ihres Lebens umgeben hatte und sie nur blind dafür gewesen waren. Ihre Herzen brechen auf in leidenschaftlicher Liebe zu ihm, und alles andere in ihrem Leben verblasst zur Unwichtigkeit. "Deine liebevolle Freundlichkeit ist besser als Leben" ist nicht länger reine Theologie; sie ist jetzt realer, mächtiger und kostbarer als sonst etwas auf der Erde für sie.
Leiter von Diensten, die sich ihrer eigenen Zerbrochenheit gestellt haben, wissen, wie wichtig es ist, dass ihre Gemeinde zu einem sicheren Ort wird, wo andere ihre geheimen Sünden ans Licht bringen können und Gnade empfangen. Seitdem Gott an erster Stelle in ihrem Leben steht, befassen sie sich mehr damit, dem Herrn zu gefallen statt Menschen, und sie haben kein Problem damit, die ganze Wahrheit Gottes zu verkünden.
Diejenigen, deren Herz mit der Liebe Gottes erfüllt wurde, sind brennend daran interessiert, andere darauf hinzuweisen. Sie haben eine Abneigung gegenüber dem "seltsamen und fremden Ding genannt Programm", von dem Tozer gesprochen hat, denn Programme können ein leeres Herz nicht mit der Liebe Gottes erfüllen. Da sie nun frei davon sind, andere beeindrucken zu müssen oder Gottes Anerkennung durch Dienst zu verdienen, verlassen sie sich jetzt ganz auf Seine Kraft und Führung, was sie zu geistlichem Dynamit in Seiner Hand macht. Das Leben ist jetzt ein tosendes Glaubensabenteuer, und der Herr kann viele durch sie nähren.
Einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger, fragte ihn, um ihn zu versuchen: Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Er aber (Jesus) sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken." Das ist das größte und erste Gebot. Matthäus 22, 35-38
Die wichtigste Frage im Leben ist nicht, ob wir die Bibel kennen, sondern ob wir Ihn lieben; im höchsten Gebot ist zuerst das Herz genannt, der Verstand steht am Ende. (Welcher Mann hat jemals zu seiner Frau gesagt: Ich liebe dich mit meinem ganzen Kopf?) Wenn wir unsere Dienstleiter ausrüsten wollen, um geschärfte Werkzeuge in der Hand des Meisters zu sein, müssen wir uns sowohl um ihre Herzen, als auch um ihren Verstand bemühen.
Tatsächlich müssen sich die Gemeinden um jedermanns Herz bemühen.
Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden gehalten. Ja, ich halte auch in der Tat dafür, dass alles nur Schaden ist um des überragenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, willen. Um seinetwillen habe ich alles eingebüßt und halte es für Unrat, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde - wobei ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz, sondern die durch Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott auf Grund des Glaubens -, um zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden, indem ich seinem Tode gleich gestaltet werde, ob ich vielleicht zur Auferstehung von den Toten gelangen möge. Philipper 3, 7-11
Halten wir fest - das Blazing Grace Seminar ist zurzeit noch eine Fiktion, aber ich bete, dass der Herr mich leiten möge, es Wirklichkeit werden zu lassen. Solltest du daran interessiert sein, an einem Ereignis wie diesem teilzunehmen, sende mit bitte eine E-Mail. Es wäre sowohl für Männer, als auch für Frauen offen.
Empfehlung zum Thema: Entfliehe der Pornographie
Die Bibelstellen wurden, soweit nicht anders angegeben, der »Zürcher Bibel 1931« (Verlag der Zürcher Bibel, Zürich) entnommen.
Auszug aus Mike Genungs Geschichte bzw. Buch ''Mein Weg zur Heilung''
